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Die besten Frikadellen: Rezepte und Tipps

Unser bestes Rezept für Frikadellen, ganz klassisch mit Hack und Zwiebeln, und tolle Rezepte für Frikadellen-Varianten. Dazu gibt's viele Tipps, wie Ihre Frikadellen perfekt werden!

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Frikadellen, Buletten, Klopse, Hackbällchen oder Fleischpflanzerl - die leckeren gebratenen Klößchen aus Hackfleisch haben viele Namen. Doch ganz egal, wie Sie sie nennen - mit diesen Tipps werden sie Ihnen einfach perfekt gelingen:

Welches Hack für Frikadellen?

Gemischtes Hack aus je zur Hälfte Rind- und Schweinefleisch ist für Buletten ideal. Das Schweinefleisch macht sie durch seinen etwas höheren Fettgehalt saftiger.

Hackfleisch immer am gleichen Tag noch verbrauchen und gut kühlen. Durch das Zerkleinern im Fleischwolf ist eine große Oberfläche entstanden, auf der sich schnell Keime ansiedeln, die das Fleisch verderben lassen.

Zwiebeln für Frikadellen

Die Zwiebelwürfel werden in der kurzen Bratzeit der Buletten nicht gar, darum am besten vorher dünsten.

Frikadellen richtig formen

Beim Formen am besten die Hände mit kaltem Wasser befeuchten, dann wird die Oberfläche der Frikadellen schön glatt und der Fleischteig klebt nicht an den Händen.

Das richtige Fett zum Frikadellen-Braten

Am besten geeignet für Frikadellen ist Butterschmalz - es lässt sich gut erhitzen und hat einen feinen Buttergeschmack. Weil das Hackfleisch selbst viel Fett enthält, kommen Sie beim Braten mit ganz wenig Fett aus. Wer eine beschichtete Pfanne hat, kann ganz auf Bratfett verzichten.

Frikadellen richtig braten

Frikadellen nicht zu heiß braten, sonst werden sie außen schwarz und sind innen noch roh. Wenn Sie keine große Pfanne haben, die Frikadellen lieber portionsweise braten und im Backofen bei 50 Grad warm halten.

Eine große Menge Frikadellen lässt sich am besten im Backofen braten. Dafür das Backblech mit Backpapier auslegen und die Buletten im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 etwa 15 Minuten braten. Sofort vom Blech nehmen und auf eine Platte legen. Während des Bratens tritt Eiweiß aus, das gerinnt bei der Hitze und hinterlässt dann einen unschönen Rand.

Frikadellen einfrieren

Frikadellen lassen sich prima einfrieren und halten sich gut verpackt mindestens drei Monate im Tiefkühler.

Frikadellen - unser Grundrezept

Zutaten für 28 kleine Frikadellen
2 Brötchen (vom Vortag), 2 Zwiebeln, 2 TL Butter, 1 Kilogramm gemischtes Hackfleisch (am besten Bio), Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 2 TL Senf (mittelscharf), Edelsüß-Paprikapulver, 2 Eier, 40 Gramm Butterschmalz (zum Braten)

Frikadellen zubereiten
Die Brötchen mindestens 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Eventuell eine Untertasse darauflegen, damit sie nicht aufschwimmen.

Die Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin bei kleiner Hitze glasig dünsten. Zwiebelwürfel abkühlen lassen.

Die Brötchen gut ausdrücken und mit den Händen fein zerpflücken. Brötchen, Zwiebeln, Hackfleisch, Salz, Pfeffer, Senf, Paprika und Eier mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Fleischteig verkneten. Mit angefeuchteten Händen zu etwa 28 kleinen Buletten formen. Die Hände immer gut befeuchten, dann klebt der Fleischteig nicht daran, und die Oberfläche der Buletten wird schön glatt.

Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Buletten darin in 3 Portionen von jeder Seite etwa 4-5 Minuten bei mittlerer Hitze braun braten. Heiß oder kalt servieren.

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  • Fotos: Thomas Neckermann, Jorma Gottwald, Klaus Willenbrock, Sonja Tobias