Gut vorbereitet
Kaufen Sie am besten eine frische Gans beim Händler Ihres Vertrauens - dann wissen Sie, wo das Tier herkommt und wie es gehalten wurde. Es sollte gut gerupft und die Innereien sollten sauber ausgenommen sein.
Bevor die Füllung in den Gänsebauch kommt, kontrollieren Sie die Haut nach abstehenden Federkielen. Die müssen mit einer kräftigen Pinzette herausgezogen werden.
Streichen Sie mit der Hand über die Gans: Fühlt sie sich weich und zart wie Marzipan an, ist sie bereit für die leckere Füllung.
Fein gefüllt
Wir finden, ein Gänsebraten braucht eine Füllung. Für die klassische Weihnachtsgans ist es eine aus Brötchen und Räucherspeck, Äpfel und Trockenfrüchte sorgen außerdem für die feine Süße.
Unbedingt dabei sein muss das klassische Gänsebratenkraut Beifuß: Zusammen mit Majoran gibt es die richtige Würze - und macht diesen ja nicht gerade leichten Genuss besser bekömmlich.
Die Füllung stopfen Sie am besten beherzt mit vollen Händen in den Gänsebauch. Geht natürlich auch (und ist ein bisschen eleganter): Die Gans aufrecht in einen hohen Topf stellen und die Füllung mit zwei Löffeln in die Gans geben.
Schön verschnürt
Wenn die Füllung im Gänsebauch steckt, muss der Vogel zugeschnürt werden. Das geht am besten, wenn je nach Größe der Öffnung vier bis sechs Holzspieße quer durch die Haut gestochen werden. Dann legen Sie einen Küchengarnfaden (zur Not tut's auch weißes Topflappengarn aus Baumwolle) um den oberen Spieß und schnüren die Öffnung wie einen Schuh zu. Knoten rein und fertig.
Nun brauchen nur noch die Keulen und Flügel an den Körper gebunden werden, damit nichts absteht und verbrennt. Bitte jetzt noch nicht außen salzen, das macht die Haut schnell ledrig. Salz kommt erst zum Schluss!
Sauber nachgezupft
Wenn die Gans etwa eine halbe Stunde im Ofen war, kommen noch die allerletzten Federkiele aus der Haut. Die müssen unbedingt entfernt werden, damit die Haut makellos braun werden kann und später niemand am Tisch chirurgisches Werkzeug braucht, um an lästigen Stoppeln im Festtagsbraten herumzufummeln.














-
am um
-
BRIGITTE.de-Team
am 27.12.11 um 09:57
Liebe/r Kuhn,
-
Kuhn
am 24.12.11 um 14:24
Zu Gänsebraten, so wird er perfekt: Wenn ich die Temperatur nicht kenne und die Bratenzeit werde ich den Gänsebraten nie perfekt hinkriegen.
-
BRIGITTE
am 16.12.09 um 09:39
Liebe Jennifer,
-
Jennifer
am 15.12.09 um 08:35
mal eine frage, kann man mir nicht auch kochrezete zu mailen??? wäre toll
mehr (4)unser Artikel versteht sich als Kochschule mit vielen Tipps für die perfekte Gans, am Ende verlinken wir auf das Rezept: http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/gefuellte-gans
Darin finden Sie auch die Angabe zur Ofentemperatur: 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4.
Herzliche Grüße
Ihr BRIGITTE.de-Team
Ich hole mir dann lieber wo anders ein Rezept
wenn Sie gern BRIGITTE-Rezepte per Mail bekommen möchten, abonnieren Sie doch unseren Rezept-Newsletter: Montags bis freitags schicken wir Ihnen täglich ein Rezept, saisonal passend ausgewählt. Den Rezept-Newsletter können Sie hier abonnieren: http://www.brigitte.de/newsletter/
Herzliche Grüße
Ihr BRIGITTE.de-Team