Kochschule

Gänsebraten: So wird er perfekt!

An Weihnachten gibt es Gänsebraten! Wir zeigen Schritt für Schritt, wie der große Braten ohne Stress gelingt - für entspannte, schöne Festtage.

  • 9 Kommentare
  •  
  •  

Gut vorbereitet

Kaufen Sie am besten eine frische Gans beim Händler Ihres Vertrauens - dann wissen Sie, wo das Tier herkommt und wie es gehalten wurde. Es sollte gut gerupft und die Innereien sollten sauber ausgenommen sein.

Bevor die Füllung in den Gänsebauch kommt, kontrollieren Sie die Haut nach abstehenden Federkielen. Die müssen mit einer kräftigen Pinzette herausgezogen werden.

Streichen Sie mit der Hand über die Gans: Fühlt sie sich weich und zart wie Marzipan an, ist sie bereit für die leckere Füllung.

Fein gefüllt

Wir finden, ein Gänsebraten braucht eine Füllung. Für die klassische Weihnachtsgans ist es eine aus Brötchen und Räucherspeck, Äpfel und Trockenfrüchte sorgen außerdem für die feine Süße.

Unbedingt dabei sein muss das klassische Gänsebratenkraut Beifuß: Zusammen mit Majoran gibt es die richtige Würze - und macht diesen ja nicht gerade leichten Genuss besser bekömmlich.

Die Füllung stopfen Sie am besten beherzt mit vollen Händen in den Gänsebauch. Geht natürlich auch (und ist ein bisschen eleganter): Die Gans aufrecht in einen hohen Topf stellen und die Füllung mit zwei Löffeln in die Gans geben.

Schön verschnürt

Wenn die Füllung im Gänsebauch steckt, muss der Vogel zugeschnürt werden. Das geht am besten, wenn je nach Größe der Öffnung vier bis sechs Holzspieße quer durch die Haut gestochen werden. Dann legen Sie einen Küchengarnfaden (zur Not tut's auch weißes Topflappengarn aus Baumwolle) um den oberen Spieß und schnüren die Öffnung wie einen Schuh zu. Knoten rein und fertig.

Nun brauchen nur noch die Keulen und Flügel an den Körper gebunden werden, damit nichts absteht und verbrennt. Bitte jetzt noch nicht außen salzen, das macht die Haut schnell ledrig. Salz kommt erst zum Schluss!

Sauber nachgezupft

Wenn die Gans etwa eine halbe Stunde im Ofen war, kommen noch die allerletzten Federkiele aus der Haut. Die müssen unbedingt entfernt werden, damit die Haut makellos braun werden kann und später niemand am Tisch chirurgisches Werkzeug braucht, um an lästigen Stoppeln im Festtagsbraten herumzufummeln.

Sie interessieren sich für unsere Themen?
Kostenlosen Newsletter bestellen

Seite:

  1. 1
  2. 2
  • Fotos: Thomas Neckermann
    Foodstyling: Nicole Müller-Reymann
    Styling: Kristzina Zombori
    Ein Artikel aus BRIGITTE
BRIGITTE
im Abo