Aus frischen Beeren und anderen Früchten kann man tolle, fruchtige Gelees machen, die uns den Winter versüßen und an den Sommer erinnern. Und wenn Sie Gelee selber machen, wissen Sie ganz genau, was drin ist: keine Zusatzstoffe, keine Geschmacksverstärker, keine Farbstoffe. Für die meisten Rezepte brauchen Sie nur Früchte, Gelierzucker und Einmachgläser - und natürlich ein bisschen Zeit und Geduld.
Gelee selber machen - so geht's
Manche Gelees können Sie schnell selber machen, bei anderen muss der Sud über Nacht ziehen. Achten Sie bei den Rezepten genau auf die Mengenangaben und auf die Zeit, damit das Gelee gelingt. Übrigens: Das Wort "Gelee" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "zum Erstarren bringen": Der Fruchtsaft wird mit Verdickungsmitteln wie Gelierzucker in eine quasi-feste Masse verwandelt.
Zunächst werden die Früchte gewaschen und geputzt. In einem Topf kochen Sie die Früchte mit Wasser auf - die genaue Menge entnehmen Sie dem jeweiligen Rezept. Die Wasser-Frucht-Masse sollte bei bei kleiner Hitze etwa zehn Minuten zugedeckt kochen. Nun ein Sieb mit einem Tuch auslegen, das Fruchtmus in das Sieb geben und den Saft durch Sieb und Tuch in eine Schüssel rinnen lassen. Den letzten Fruchtsaft drücken Sie aus dem Brei. Alternativ können die Früchte ohne Zugabe von Wasser in einem Dampfentsafter entsaftet werden.
Anschließend den Fruchtsaft zum Kochen bringen, den Gelierzucker dazugeben und noch etwa drei Minuten kochen lassen. Um zu prüfen, ob das Gelee fest genug ist, einen Löffel Gelee auf einen gekühlten Teller geben: Wird das Gelee fest, kann es nun in Gläser abgefüllt werden. Ist es noch flüssig, eine weitere Minute kochen lassen.
Die richtigen Gläser
Wenn Sie Gelee selber machen, verwenden Sie am besten Gläser mit Schraubdeckeln. Die Gläser müssen nicht sterilisiert werden, sollten aber gründlich mit heißem Wasser ausgespült und blitzsauber sein. Füllen Sie die Gläser randvoll mit dem heißen Gelee, verschließen Sie sie gut und stellen Sie sie kopfüber auf eine gerade Fläche. So entsteht ein Vakuum in den Gläsern - das macht das Gelee haltbar.
Wer keine passenden Schraubdeckel hat, kann die Gläser mit "Einmachhaut" verschließen. Wenn Sie Einmachhaut verwenden, ist das Gelee nicht so lang haltbar!
Gelee hübsch verpackt
Wer Gelee selber machen und anschließend verschenken möchte, kann die Gläser hübsch dekorieren. Laden Sie sich die schönsten Etiketten für Marmelade und Gelee auf Ihren Rechner. Mit einer Schleife und einer Stoffhaube verziert ist selbstgemachtes Gelee das perfekte Mitbringsel.
Ingwer-Limetten-Gelee
Vier Limetten, ein Stück Ingwer und 300 Gramm Gelierzucker - mehr brauchen Sie nicht, wenn Sie dieses erfrischende Geele selber machen wollen. Reicht für drei Gläser!
Brombeer-Sekt-Gelee mit Basilikum
Die Mischung macht's! Dieses Brombeer-Gelee bekommt Gesellschaft - und zwar von Sekt und Basilikum.
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Holunderblüten-Gelee
Weißwein und Apfelsaft machen das Holunderblüten-Gelee zu etwas ganz Besonderem. Besonders hübsch sieht es aus, Sie kleine Holunderblüten in das heiße Gelee im Topf rühren.
Veilchen-Johannisbeer-Gelee
Das Veilchen-Johannisbeer-Gelee ist im Handumdrehen fertig - und ein tolles, raffiniertes Mitbringsel.
Goldiges Riesling-Gelee
Unser goldiges Riesling-Gelee schmeckt nicht nur auf Brot und Brötchen, sondern ist auch der perfekte Begleiter zu Käse - vor allem zu Roquefort und würzigen Hartkäse-Sorten.











Herzliche Grüße und gutes Gelingen!
Ihr BRIGITTE.de-Team