Italienische Küche

Gnocchi: Raffinierte Rezepte aus der BRIGITTE-Küche

Rezepte mit Gnocchi aus der BRIGITTE-Küche - probieren Sie Gnocchi mit Salbeibutter, Kohlrabi-Eintopf mit Gnocchi oder überbackene Gnocchi.

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Auch wenn Gnocchi in vielen Speisekarten unter der Überschrift "Nudeln" zu finden sind: Gnocchi sind keine Nudeln - sie bestehen gewöhnlich aus Kartoffelteig. Das Wort "Gnocchi" ist übrigens italienisch und bedeutet so viel wie "Knödel", "Klößchen" oder "Nocken".

Das ursprüngliche Rezept für Gnocchi stammt, ebenso wie der Name, aus Italien. Dort sind Gnocchi Burro Salvia ein echter Klassiker: Gnocchi mit Salbeibutter. Neben diesem Rezept finden Sie hier viele weitere Rezepte für Gnocchi, alle entwickelt und ausprobiert von den Köchinnen der BRIGITTE-Versuchsküche.

Gnocchi bekommt man küchenfertig im Kühlregal, man kann sie aber auch selbst herstellen - das ist gar nicht so schwer. Wenn Sie Gnocchi selber machen, können Sie den Teig verfeinern, beispielsweise mit Kräutern oder mit Spinat. Als Grundlage für die Gnocchi eignen sich nicht nur Kartoffeln - experimentieren Sie doch auch mal mit Kürbis oder Sellerie. Auch hierfür finden Sie hier Rezepte.

Gnocchi sind schnell gekocht, alternativ kann man sie aber auch in einer Pfanne braten oder gratinieren: Dafür einfach gegarte Gnocchi in eine ofenfeste Form geben, etwas Sahne darüber gießen und mit geriebenem Käse bestreuen, und dann die Gnocchi unter dem vorgeheizten Grill kurz überbacken. Und wenn Sie Gnocchi lieber im Restaurant bestellen: Die korrekte Aussprache ist "Njocki", nicht "Knotschi"!

Kartoffel-Gnocchi

Das Grundrezept für selbst gemachte Gnocchi - mit mehlig kochenden Kartoffeln und Hartweizengrieß. Den Teig für Gnocchi sollte man nur kurz kneten, damit er nicht zu weich wird. Außerdem sollte der Teig nicht ganz abkühlen; die fertigen Gnocchi werden sonst zäh.

Zum Rezept: Kartoffel-Gnocchi

Gnocchi mit Salbeibutter

So genießt man Gnocchi in Italien: mit Salbeibutter, getrockneten Tomaten und Rauke. Weil Gnocchi aus gekochten Kartoffeln hergestellt werden, sind sie schnell fertig - sie müssen eigentlich nur in siedendem Salzwasser gar ziehen. Wenn die Gnocchi an die Wasseroberfläche aufsteigen, schöpft man sie ab und serviert sie sofort.

Zum Rezept: Gnocchi mit Salbeibutter

Gnocchi mit Tomatensoße

Die Alternative zu Nudeln: Gnocchi mit einer schlichten Tomatensoße. Ihr hübsches, typisches Muster bekommen sie, indem man die Zinken der Gabel auf den Teig drückt.

Zum Rezept: Gnocchi mit Tomatensoße

Gnocchi mit Salbei und glasierten Möhren

Für die Extraportion Gemüse: Gnocchi mit glasierten Möhren. Übrigens, fertig geformte Gnocchi lassen sich prima einfrieren: Dafür die Gnocchi mit etwas Abstand zueinander auf ein bemehltes Backblech legen und tiefkühlen. Wenn Sie die Gnocchi später verwenden wollen, einfach gefroren in siedendem Salzwasser gar ziehen lassen - etwa zwei Minuten länger als im Rezept angegeben.

Zum Rezept: Gnocchi mit glasierten Möhren und Salbei

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  • Text: Angelika Unger
    Fotos: Thomas Neckermann, Ulrike Holsten, Wolfgang Krüger, Carsten Eichner