Botanisch gesehen ist der Kürbis eine Beere - aber was für eine! Mehr als 700 Kilo wog ein Kürbis, der 2007 in den USA geerntet wurde: Weltrekord. Solche Ausmaße erreichen allerdings nur Exemplare der Art Cucurbita maxima - Riesenkürbis - nur eine von mehr als 800 Sorten in der großen und vielfältigen Kürbis-Familie.
Es gibt gelbe, orangefarbene, dunkelgrüne, weiße und graue Kürbisse, runde, ovale, birnen- und zwiebelförmige, glatt, mit Rippen oder mit Pickeln übersät, und sogar bizarre Formen, die an Ufos erinnern. Sie haben Namen wie Magdalena Big Cheese, Flying Saucer, Autumn Queen oder Orange Magic. Viele Sorten sind jedoch ungenießbar und werden nur als dekorative Zierkürbisse genutzt.
Zu den gängigsten Speisekürbissen gehören neben den Riesenkürbissen die Gemüse- oder auch Gartenkürbisse sowie die Moschuskürbisse, zu denen auch der birnenförmige, hellgelbe Butternusskürbis mit seinem buttrig-nussigen Fruchtfleisch zählt. Eine Kuriosität ist der Spaghetti-Kürbis, dessen Fruchtfleisch in spaghettiähnliche Fäden zerfällt, wenn man ihn im Ganzen kocht. Botanisch eng verwandt mit dem Kürbis sind außerdem Gurken, Melonen und Zucchini - letztere sind botanisch betrachtet Gemüsekürbisse
Besonders beliebt ist der orangerote Hokkaido-Kürbis. Sein Fleisch schmeckt aromatisch-nussig, und obwohl er botanisch gesehen zu den Riesenkürbissen zählt, ist er klein genug, um ihn bei einer Mahlzeit zu verarbeiten. Zudem kann man, anders als bei anderen Kürbissen, die Schale mitessen. Wie andere Kürbisarten auch enthält der Hokkaido viel Betacarotin (eine Vorstufe von Vitamin A) und Kalium, und mit nur 25 Kilokalorien pro 100 Gramm ist sein Fleisch zudem sehr kalorienarm.