Eine gute Lasagne ist ein kulinarisches Bauwerk. Sie braucht Zeit und Respekt und natürlich die richtige Soße. Jede ihrer Lagen muss mit Hingabe gefüllt werden, sonst ist eine Lasagne nicht die Königin der Pasta, sondern nur ein pappiges Nudelgericht.
Doch schon die Wahl des Nudelteigs für Lasagne ist eine Glaubensfrage. Können fertig gekaufte Teigblätter eine Lasagne verderben? Ist frischer Nudelteig unschlagbar für Lasagne? Vorgekocht oder roh? Wir haben alle Möglichkeiten für Sie ausprobiert. Und wollen nun das Geheimnis der perfekten Lasagne mit Ihnen teilen. Denn wenn jede Zutat genau so ist, wie sie sein soll, dann ist Lasagne das pure Glück in Schichten.
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Lasagne, Step by Step: Die Nudelblätter
Fertige Nudelblätter sind super für Lasagne. Sie selbst zu machen ist aber auch ganz leicht. Trauen Sie sich!
200 Mehl (Type 405 oder spezielles Pasta-Mehl von Aurora) in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Dann 2 EL Wasser und 2 Eier hineingeben.
Zuerst mit einem Löffel etwas verrühren. Dann mit leicht angefeuchteten Händen zu einem glatten Teig verkneten. Ist der Teig zu trocken, mit befeuchteten Händen weiterkneten. Am besten den Teig insgesamt 10 Minuten auf der Arbeitsfläche kneten, damit er homogen wird.
Den fertig gekneteten Nudelteig in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Nudelteig mit dem Nudelholz auf wenig Mehl etwa 3 mm dünn und möglichst rechteckig ausrollen (oder in der Nudelmaschine ausrollen). Den Teig mit einem scharfen Messer in 12 Lasagneblätter schneiden.
Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Die Blätter darin etwa 7 Minuten vorkochen. Am besten portionsweise kochen und mit einer Schaumkelle ab und zu umrühren, damit die Nudeln nicht aneinanderkleben.
Zum Schluss die abgetropften Nudelblätter auf einer leicht geölten Arbeitsfläche ausbreiten. Eventuell mit etwas Frischhaltefolie abdecken, damit sie nicht austrocknen. Am besten möglichst schnell weiterverarbeiten.
Ohne Wartezeit fertig in 35 Minuten.












Der Teig hat bei mir wesentlich länger als 30 minuten geruht...ich denke eine stunde ist Minimum (ich mache öfter Nudelteig und bin gelernter Bäcker, das nur nebenbei). Ausserdem, sind 7 Minuten Kochzeit für die Teigplatten eindeutig zu lange - auch wenn sie etwas dicker sind, genügen 1 bis 2 Minuten völlig - es geht nur darum, die äußere Schicht vom Kleber zu befreien, damit sie nicht mit den Schichten der Füllung fusionieren. Nach 7 Minuten Kochzeit hätte man einen dermaßen weichen Lappen, dass das Weiterverarbeiten sicher keinen Spass macht (geschmacklich sehe ich da auch keinen Zugewinn). Backpapier statt geölter Arbeitsfläche funktioniert auch und ist