Kartoffelsalat: Neue Rezepte für den Klassiker

Kartoffelsalat geht schnell, passt zu Würstchen, Frikadellen, Spiegelei, Bratfisch und schmeckt auch solo. Die besten Rezepte für Kartoffelsalat.

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Kartoffelsalat - so gelingt er garantiert!

Die richtigen Kartoffeln: Es gibt fest kochende, vorwiegend fest kochende und mehlig kochende Sorten. Für Kartoffelsalat sind fest kochende Kartoffeln, wie z. B. Cilena, Linda, Nicola oder Selma am besten. Eine vorwiegend fest kochende Sorte wie z. B. Agria, Christa oder Granola tut es auch. Für Kartoffelsalat sollten Kartoffeln aber nie zu weich gekocht werden.

Kartoffeln kochen: Kartoffeln für Kartoffelsalat nicht schälen, nur gründlich abspülen und in kaltem Wasser aufkochen. Eventuell noch Salz zugeben. Je nach Sorte brauchen die Kartoffeln nach dem Aufkochen noch etwa 15 bis 20 Minuten. Kartoffeln abgießen und kurz mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht nachgaren.

Kartoffeln pellen: Die Schale am besten abziehen, wenn die Kartoffeln noch ziemlich heiß sind, dann löst sie sich am besten. Dabei die Kartoffel möglichst nicht auf eine Gabel spießen, da die Kartoffelscheiben an den Einstichstellen leicht brechen. Die Kartoffeln ganz abkühlen lassen und erst dann in Scheiben schneiden, denn kalte Kartoffelscheiben brechen nicht so leicht.

Kartoffeln würzen: Kartoffeln brauchen wie alle stärkehaltigen Nahrungsmittel reichlich Salz. Am besten schon während des Schneidens zwischendurch mit Salz und Pfeffer würzen, damit jede Kartoffelscheibe auch was abkriegt. Außerdem saugen Kartoffeln viel Feuchtigkeit auf. Bevor Sie also Mayonnaise oder andere Salatcremes in den Kartoffelsalat unterrühren, immer zuerst etwas gut gewürzte heiße Brühe über die Kartoffeln geben. Der fertige Kartoffelsalat sollte dann mindestens eine Stunde durchziehen.

Gut vermengen: Damit die Kartoffelscheiben beim Umrühren nicht zerbrechen, den Kartoffelsalat am besten mit einem Teigschaber oder einem anderen weicheren Kunststofflöffel mit abgerundeten Seiten mengen.

Vorbereiten: Kartoffelsalat mit Brühe, Essig und Öl können Sie schon am Vortag zubereiten. Eventuell zum Servieren noch etwas Brühe zugeben, denn die Kartoffeln saugen viel Flüssigkeit auf. Bei einem Salat mit Mayonnaise sollten Sie die Mayonnaise erst kurz vorm Servieren unterrühren. Das gilt auch für Zutaten wie Salatgurke oder Radieschen (sie ziehen Wasser). Auch Kräuter oder Speckwürfel immer erst zum Schluss unterrühren.

Aufbewahren: Kartoffelsalat ohne Mayonnaise ist abgedeckt im Kühlschrank drei bis vier Tage haltbar, mit Mayonnaise ist er nur ein bis zwei Tage haltbar. Wenn Sie selbst gemachte Mayonnaise verwenden, sollten Sie den Salat gar nicht aufbewahren.

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  • Produktion: Alma Westphal
    Fotos: Thomas Neckermann
    Ein Artikel aus BRIGITTE