Spaghetti: Rezepte wie vom Italiener
Am besten schmecken Spaghetti, wenn Sie sie kochen wie die Italiener. So funktioniert's:
Spaghetti brauchen viel Wasser - kochen Sie 500 Gramm Spaghetti in fünf Litern Wasser. Für perfekte Spaghetti reichlich Salz ins Wasser geben (die meisten Deutschen nehmen zu wenig). Öl hingegen hat im Nudelwasser nichts verloren! Es benetzt die Oberfläche der Spaghetti - sie können dann die Soße nicht mehr gut aufnehmen. Um zu verhindern, dass die Spaghetti zusammenkleben, lieber von Zeit zu Zeit umrühren.
Die Spaghetti maximal al dente kochen - sie sollen noch Biss haben, denn sie garen nach dem Abschütten noch etwas nach. Nicht abschrecken, das spült die Stärke von den Spaghetti und die Soße haftet nicht mehr richtig. Außerdem werden die Spaghetti schneller kalt. Lieber ein wenig Kochwasser mit in die Schüssel geben, um zu verhindern, dass die Spaghetti verkleben. Auch werden die Spaghetti in Italien oft schon vor dem Servieren mit der Soße gemischt.
Und noch eine italienische Weisheit: Die Gäste warten auf die Spaghetti, nicht umgekehrt! Denn frisch sind Spaghetti einfach am besten. Am besten schmecken übrigens Spaghetti, die mit Bronzewalzen ausgewalzt werden. Das macht die Oberfläche der Spaghetti schön rau, so dass sie die Soße besonders gut aufnehmen.
Echte Italiener wickeln die Spaghetti am inneren Rand des Tellers mit der Gabel auf. Wer das nicht hinbekommt, nimmt einen Löffel zu Hilfe - outet sich damit allerdings als Nicht-Italiener. Gar nicht italienisch: Spaghetti vorm Kochen zerbrechen oder Spaghetti auf dem Teller klein schneiden!
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Spaghetti mit Rosmarin-Butter-Soße
Ein echter Geheimtipp: unsere Spaghetti mit Rosmarin-Butter-Soße. Sie sind im Handumdrehen fertig - das perfekte Rezept für Kochmuffel.
Pesto-Spaghetti mit Calamari und Chorizo
Unser Pesto machen wir natürlich selbst! Und bei den Spaghetti wählen wir die extra dicken. Spanische Paprikawurst und Tintenfisch machen den Genuss komplett.
Spaghetti Bolognese
Spaghetti ohne Bolognese ist wie Winter ohne Schnee. Der Klassiker gehört zu unseren absoluten Lieblingen unter den Spaghetti-Rezepten. Dazu gibt's natürlich frisch geriebenen Parmesan.
Gemüse-Spaghetti
Diese Gemüse-Spaghetti schmecken bestimmt nicht nur Vegetariern. Dazu servieren wir geraffelten Pecorino-Käse.


















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am um
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Italienliebhaberin
am 21.03.11 um 00:15
@Spaghettiliebhaber:
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Spaghettiliebhaber
am 14.03.11 um 19:21
@Italienliebhaberin Ich weiss nicht, was bei diesem Thema an den Löffeln auf den Bildern einer deutschen Zeitschrift unpassend sein soll. Außerdem finde ich es aufmerksam, wenn es in Italien gleich diesen Service gibt - sollen sie sich doch lustig machen über alla tedesca. Ich weiss nicht, ob deutsche Gastronomen bei italienisch sprechenden Personen gleich nur die Gabel hinlegen. Aber Zerkleinern: das geht wirklich nicht - auch nicht in Deutschland.
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Kate
am 14.03.11 um 11:37
Die Rezepte klingen echt lecker. Da ich Spaghetti über alles liebe, werde ich mit Sicherheit das eine oder andere ausprobieren. Ich esse sie auch mit dem Löffel. Dann bin ich eben sofort als Deutsche erkennbar. Was ist daran schlimm? Deutsche sind ja manchmal auch nett. ;o)
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BRIGITTE.de-Team
am 14.02.11 um 10:44
Liebe Italienliebhaberin,
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Italienliebhaberin
am 13.02.11 um 14:07
Seit wann ist das Benutzen eines Löffels echt italienisch??? besser recherchieren bitte!
mehr (5)Ich finde die Löffel an sich nicht unpassend. Ich finde es nur unpassend, dass diese als typisch italienisch hingestellt werden. Typisch italienisch ist eben nur die Gabel alleine. Und so sollte man es dann auch schreiben....
Wurde ja inzwischen korrigiert.
Und ich habe auch nicht gesagt, dass es schlimm ist, dass man den Löffel bekommt. Wie du schon schreibst: Eine nette Geste.
Trotzdem bin ich inzwischen durch langes in Italien sein vom Löffel abgekommen... ;-)
Die Rezepte selber auf dieser Seite sind übrigens klasse! Genau richtig um bei Italien-Abstinez zu Hause wieder auf den richtigen Geschmack zu kommen. *seufz*
Sie haben Recht.
Herzliche Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team
Der Italiener benutzt nur die Gabel, und rollt die Spaghetti am Tellerrand. Durch das Benutzen eines Löffels outet man sich als Deutscher. das geht sogar so weit, dass man wenn man deutsch spricht, im Restaurant unaufgefordert einen Löffel bekommt. Die Einheimischen bekommen den nicht.
Was das Zerkleinern angeht, das stimmt: Das ist in Italien Todsünde. Unitalienischer geht es nicht.