Für Balkon und Garten
Blaue Blumen und Pflanzen
Von der Glockenblume bis zum Vergissmeinnicht: Entdecken Sie bekannte und neue blaue Blumen und Pflanzen für Ihren Balkon und Garten.
Glockenblume
Unter den vielen verschiedenen Arten stechen die hohen Dolden-Glockenblumen (Campanula lactiflora), die den Strauchrosen gut zur Seite stehen, und die genügsame Teppich-Glockenblume (Campanula poscharskyana) besonders hervor.
Aster
Auf dem Land heißen Astern wegen der Form ihrer Blüten auch "Sternkraut ". In der Tat prägen sie vielfach das Bild der Bauern- und Cottagegärten, denn sie sind teils schon vor mehr als 400 Jahren aus Nordamerika zu uns gekommen. Bekannt sind vor allem die ab Ende August blühenden Arten wie Kissen-Astern (Aster dumosus), Myrten-Aster (Aster ericoides), Raublatt-Aster (Aster novae-angliae) und Glattblatt-Aster (Aster novi-belgii).
Blaues Gänseblümchen
Erst vor gut 20 Jahren wurde das Blaue Gänseblümchen in Australien für den Sommerblumenmarkt entdeckt. Nach weiteren fünf Jahren war die Ampelpflanze weltweit schon auf der Beliebtheitsskala der Sommerblumen ganz oben.
Säckelblume
Die Blüten der Säckelblumen sehen aus wie die eines kleinblütigen Flieders. In England stehen diese Gehölze in fast jedem Garten, und es gibt Dutzende Sorten. Bei uns muss dieser entzückende Strauch allerdings erst noch von seinem Schattendasein erlöst werden.
Leberbalsam
Der Leberbalsam ist in einer gemischten Pflanzung ein moderater Mitspieler. Er hält sich im Hintergrund und dämpft mit seinen sanften Tönen etwa das strahlende Gelb anderer Blumen. Oder er steuert für eine Ton-in-Ton- Pflanzung hübsche Blau-Nuancen bei.
Kornblume
Früher schossen zwischen den Getreidestängeln, die sich im Hoch sommer fahl gelb verfärbten, viele blaue Kornblumen empor. Heute ist die anspruchslose Art, die auch auf sandigen Böden an Wegrändern gedeiht, in der freien Natur selten geworden.
Blauraute/Silberstrauch
Aus den Steppen Vorderasiens kommt dieser graufilzige Strauch namens Blauraute mit seinen langen blauen Blütenkerzen – ein Highlight im spätsommerlichen Staudenbeet.
Bartblume
Die Bartblume wurde aus Ostasien eingeführt und um 1930 in England zu Sorten veredelt. Sie beeindruckt mit einer für Gehölze recht seltenen blauen Blütenfarbe. Die zierlichen Sträucher sehen vor allem zwischen Stauden hübsch aus.
Blauglöckchen
In den Wäldern Südenglands ist die Blüte der "Bluebells" berühmt, die man alljährlich im April bewundern kann. Dahinter verbirgt sich das Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta), das vereinzelt auch bei uns heimisch ist. Für den Garten eignet sich das aus Spanien stammende Blauglöckchen jedoch noch besser.
Blaustern
Die Blüten des Blausterns sind zwar nur klein, dafür leuchten sie in einem reinen Himmelblau, das kaum ein anderes Gewächs zu bieten hat. Da die Zwiebelblume große Flächen besiedeln kann, entstehen somit eindrucksvolle Frühlingsbilder.
Kaukasus-Vergissmeinnicht
Die Blüten der Kaukasus-Vergissmeinnicht sehen denen der beliebten Frühjahrsblume zum Verwechseln ähnlich. Allerdings ist diese Art viel langlebiger als ihre Schwester und überraschend vielseitig - also eine perfekte Pflanze für noch wenig erfahrene Gärtnerinnen.
Männertreu
Sicherlich verdankt Männertreu dem reinen Blau der Blüten seinen Namen. Diese Farbe ist in der Natur tatsächlich selten, was die unkomplizierten Pflanzen äußerst begehrenswert macht.
Rittersporn
Neben den vornehm wirkenden Delphinium-Belladonna-Hybriden mit lockerem, nur etwa hüfthohem Wuchs gibt es zwei weitere Rittersporn-Gruppen: die stattlichen Delphinium-Elatum-Hybriden mit hohen, kerzengeraden, dicht besetzten Blütenständen und die nicht ganz so grazilen Delphinium-Pacific-Hybriden.
Schneestolz/Schneeglanz
Durch Samen und kleine Tochterzwiebeln kann sich der Schneestolz innerhalb weniger Jahre zu dichten Beständen im Rasen und in Beeten entwickeln.
Sommer-Salbei
Die mitteleuropäische Wildpflanze Sommer-Salbei kommt in der Natur in Trockenrasen und auf Steppenheiden vor. Erst im letzten halben Jahrhundert haben deutsche Züchter daraus hübsche, pflegeleichte Gartenpflanzen kreiert.
Traubenhyazinthe/Perlhyazinthe
Die hübschen kleinen Frühjahrsblüher kommen in der Natur rund um das Mittelmeer vor. Die Bezeichnung Muscari soll auf ein arabisches Wort zurückgehen, das übersetzt so viel wie "griechischer Moschus" bedeutet und ausdrückt, dass einige Arten der Traubenhyazinthe einfach himmlisch duften.
Vergissmeinnicht
War Ihnen klar, dass der botanische Name Myosotis »Mäuseohr« bedeutet, was sich auf die Form der Blätter bezieht? Was für eine Schmach für eine Frühlingsblume, die vor allem wegen ihrer entzückenden himmelblauen Blüten geliebt wird. Zum Glück gibt es noch den Namen »Vergissmeinnicht«.
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