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Zwiebel- und Knollenpflanzen gehören ebenfalls zu den Stauden. Die Natur hat ihnen jedoch ein dickes Polster mitgegeben: fleischige Schalen und verdickte Wurzelknollen, prall gefüllt mit Proteinen, Eiweiß und Zucker. Damit harren sie im Boden aus (daher heißen sie auch Geophyten = Erdpflanzen) und warten auf günstige Wachstumsbedingungen. Frühjahrsblühende Blumenzwiebeln brauchen eine Zeit lang tiefe Temperaturen (unter 10° C), damit sie nach dem Austreiben auch wirklich blühen.
Alle Pflanzen und Pflanzenarten finden Sie in unserem großen Pflanzenlexikon auf BRIGITTE.de.
Neben der bekannten Zimmerpflanze gibt es auch Alpenveilchen für den Garten, und zwar das Frühlings-Alpenveilchen und das im Herbst blühende Efeublättrige Alpenveilchen.
Die Kaiserkrone ist das Glanzstück ihrer Gattung. Sie blüht seit fast 500 Jahren in den Gärten, zunächst in denen der Fürsten, später vor allem in denen der Bauern.
Die aus den Anden Perus eingeführten Knollenbegonien entwickeln sich mit ihren reizvollen Blättern vor allem in Töpfen zu eindruckvollen Pflanzen, die im Schatten für hübsche Akzente sorgen.
Stellen Sie sich eine Lilie vor. Woran denken Sie? An die farbenfrohen, stark duftenden Sorten aus dem Blumenladen oder an die weiße Eleganz einer Königs-Lilie?
In England haben Schneeglöckchen längst Kultstatus. Auf sogenannten "Snowdrop"-Partys trifft sich die Upperclass, um ausgewählte Pflanzen zu bewundern.
Durch Samen und kleine Tochterzwiebeln kann sich der Schneestolz (Schneeglanz) innerhalb weniger Jahre zu dichten Beständen im Rasen und in Beeten entwickeln.