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Die meisten Blumen sind einjährige Pflanzen, sogenannte Annuelle. Sie werden im Frühjahr ausgesät, blühen einige Wochen später, bilden Samen und sterben dann ab. Ihre Samen sind widerstandsfähig. Sie überstehen den Winter im Boden und können im folgenden Jahr zu neuen Blumen sprießen. Unter den Sommerblumen befinden sich auch Gewächse, die in warmen Regionen zu richtigen Sträuchern heranwachsen, aber eben bei uns den Winter im Freien nicht überstehen würden. Deshalb werden sie in unseren Breiten wie etwa die Geranie (Pelargonium) jedes Jahr aufs Neue herangezogen.
Alle Pflanzen und Pflanzenarten finden Sie in unserem großen Pflanzenlexikon auf BRIGITTE.de.
Vor gut 100 Jahren brachten Botaniker das fleissige Lieschen, eine Schatten liebende Pflanze, von einer Expedition nach Ostafrika mit nach Deutschland.
Immer diese Frage: Ist Herbst-Erika nun frosthart oder nicht? Im September
stehen die Pflanzen schon in den Gärtnereien. Doch halten sie den Winter
durch?
Zunächst galt Klatschmohn nur als Getreideunkraut. Doch dann fand man gefüllt blühende Formen, und im Handumdrehen wurde daraus auch eine Zierde für die Gärten.
Die sympathisch altmodisch wirkende Petunie wird in der Beliebtheit mittlerweile von neuen, in Japan gezüchteten Formen überflügelt, die den Markt vor rund 15 Jahren im Sturm erobert haben.
Die Strauch-Margerite ist eine der ersten Pflanzen, die den nach Frühling lechzenden Städtern
in Töpfen als Stämmchen oder als kleiner Busch angeboten wird.
Die Gruppe der aus Mexiko kommenden Studentenblumen ist vielfältig: Einige sind nur so groß wie eine Teetasse, andere erreichen die Höhe einer Regentonne.
Der botanische Name der Vergissmeinnicht ist eine Schmach für eine
Frühlingsblume, die vor allem wegen ihrer entzückenden himmelblauen
Blüten geliebt wird.