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Blumen-Bilder
Schöne Blumen für Balkon und Garten
Englische Rosen
Unter den Englischen Rosen befinden sich Beetrosen, Strauchrosen und Kletterrosen, die den Charme historischer Rosen haben und duften. Im Gegensatz zu den historischen Sorten blühen sie den Sommer über mehrfach.
Zierlauch
Die purpurfarbenen Blütenbälle des Zierlauchs übernehmen ab Mitte Mai die Regie auf den Beeten. Sie thronen auf schlanken Stielen und räumen erst für die Rosen das Feld. Zurück bleiben trockene, bizarr-schöne Samenstände.
Akelei
Die gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris) wächst bei uns in Laubwäldern und an Gebüschrändern noch wild. Daraus sind im Lauf der Zeit grazile Züchtungen geworden, die mit den langen Blütenspornen aussehen wie kleine Kobolde.
Alpenveilchen
Neben der bekannten Zimmerpflanze gibt es auch Alpenveilchen für den Garten, und zwar das Frühlings-Alpenveilchen und das im Herbst blühende Efeublättrige Alpenveilchen. Sie besitzen entzückende Blüten und hübsche Laubzeichnungen.
Azalee
Botanisch und dem Aussehen nach gehören Azaleen zu den Rhododendren. Doch im Gegensatz zu diesen gibt es unter ihnen auch Arten, die durch besonders leuchtende Farben auffallen und im Winter ihr Laub verlieren.
Bartnelke
Seit mehr als 500 Jahren werden die Bartnelken, die aus Südeuropa stammen, als Zierpflanzen kultiviert - erst in den fürstlichen Gartenanlagen, später vor allem in Bauerngärten. Ihren Namen hat sie dem Schopf zugespitzter Kelchblätter unterhalb der Blüte zu verdanken.
Bauern-Hortensie
Bauern-Hortensien sind im Spätsommer etwa genauso bedeutungsvoll wie die Rosen im Hochsommer. Sie prägen die Grundstimmung einer Jahreszeit.
Beetrosen
Anders als Edelrosen entwickeln Beetrosen einen kompakten, buschigen Wuchs. Ihre Triebe verzweigen sich. Sie tragen an ihrem Ende mehr als nur eine Blüte. Ihr Habitus ähnelt dem eines üppigen Blumenstraußes. Sie lassen sich gut zu mehreren Pflanzen im Beet gruppieren und mit Stauden kombinieren.
Begonie oder Schieferblatt
Noch vor rund zehn Jahren waren die öffentlichen Anlagen im Sommer mit Heerscharen von Begonien bepflanzt. Mittlerweile ist die Blume mit den hübsch gefärbten Blättern selten geworden. Dabei taugt ihr leicht wächserner Habitus durchaus für modernes Gartendesign.
Besenheide
Besenheide sollte man nicht zwischen andere Pflanzen setzen. Dazu sind ihre Bedürfnisse zu speziell. Man gestaltet daher Beete, in denen Heide die Hauptrolle spielt, und bringt dazu noch Gräser und Stauden unter, die zu ihr passen.
Blumenhartriegel
Dieser elegante Großstrauch kommt aus den Laubwäldern Nordamerikas zu uns. Im Alter sieht der Blumenhartriegel aus wie ein kurzstämmiger kleiner Baum.
Blut-Johannisbeere
Weil Johannisbeeren so sauer schmecken, gaben die Araber dem Gehölz den Namen "Ribas", der sich von einer Rhabarberart ableitet. Später wurde daraus Ribes. Die Beeren der Blut-Johannisbeere schmecken gar nicht, dafür hat sie umso schönere Blüten, die sie zu einem der schönsten Frühlingssträucher machen.
Blut-Weiderich
Sein eigentliches Revier hat der Blut-Weiderich an Teichen. Doch auch im Beet erregen die intensiv rot gefärbten Blütenkerzen große Aufmerksamkeit, sodass sich seine hübschen Sorten im Hochsommer sogar neben Strauchrosen behaupten.
Dahlie
Für Dahlien braucht man Leidenschaft. Die Bauerngärtner geben ihnen eine Beetfläche ohne fremden Bewuchs, auf denen sie ihre Pracht entfalten können. Doch fällt diese nur dann üppig aus, wenn sie die Beautys gut pflegen.
Ehrenpreis
Das Besondere dieser Gattung sind die langen, schlanken Blütentrauben, die immer himmelwärts streben. Am imposantesten zeigt das der Wiesen-Ehrenpreis, eine Art, die auch schön zwischen Strauchrosen aussieht.
Elfenblume
Mit den Elfenblumen blüht sogar der Schatten auf. Sie können sich unter widrigen Lichtverhältnissen problemlos breitmachen und bezaubern im Frühjahr zudem mit entzückenden kleinen Blüten, die der Pflanze ihren Namen gaben.
Elfenspiegel
Der aus Südafrika stammende Elfenspiegel fällt durch leuchtende Blütenfarben auf. Neue Züchtungen bescheren der seit mehr als 100 Jahren bekannten Sommerblume gerade ein Comeback.
Elfensporn
Der Elfensporn kam vor rund zehn Jahren aus Südafrika auf den europäischen Sommerblumenmarkt, und er hat ihn im Sturm erobert. Die Farbe Rosa mit dunklem Auge wird favorisiert, denn ihre üppigen Blütenwellen verbreiten einen Hauch von Romantik.
Fingerhut
Nach einem Kahlschlag und auf Lichtungen sprießen vielfach Fingerhüte aus dem Boden. Die Wildstaude liebt also den lichten Schatten heimischer Wälder. Doch bitte nicht vergessen: Sie gehört zu einer der giftigsten Pflanzen unserer Breiten.
Fleissiges Lieschen
Vor gut 100 Jahren brachten Botaniker die Schatten liebende Pflanze von einer Expedition nach Ostafrika mit nach Deutschland. Anfangs wurde sie nur als Zimmerpflanze gehalten. Dort erwies sie sich als sehr blühwillig, was ihr bald den Namen »Fleißiges Lieschen« eintrug.
Garten-Hyazinthe
Am intensiven Duft der Hyazinthen scheiden sich die Geister. Zumindest im Zimmer ist dieser für einige Zeitgenossen nur schwer zu ertragen. Im Garten hingegen freut man sich über ihr süßes Aroma und die intensiven Farben.
Geranie
Die unangefochtene Nummer eins unter den Sommerblumen sind nach wie vor Geranien. Pardon, korrekt heißt der aus Südafrika zu uns gekommene Halbstrauch Pelargonie. Komischerweise hat sich die einstige wissenschaftliche Bezeichnung Linnés, die schon bald darauf in Pelargonium korrigiert wurde, bis heute hartnäckig im Volksmund gehalten.
Herbst-Anemone
Die Herbst-Anemone, die König des Spätsommers, thront auf langen, leicht gewundenen Stängeln, von denen herab sie das Blumenvolk regiert. Ein Windstoß lässt die grazile Beauty in den Beeten anmutig tanzen.
Herbst-Chrysantheme
Zum Ende des Sommers macht die Natur sich noch einmal fein und feiert ein rauschendes Fest in prächtigen Farben. Die Herbst-Chrysanthemen verkörpern diese Farbstimmung mit ihren satten Rot-, Orange- und Gelbtönen.
Hohe Fetthenne
Fetthennen können wie Kakteen Wasser speichern. Dank ihrer fleischigen Blätter behaupten sie sich von Natur aus an kargen Standorten, die für andere Gewächse unzugänglich sind. Durch gärtnerische Züchtung sind jedoch aus den ehemaligen Hungerhaken pralle Herbstbeautys geworden.
Indianernessel
Die Eltern dieser Art stammen natürlich von den nordamerikanischen Prärien. Indianernesseln beeindrucken im Hochsommer durch ihre hübschen Blütenschöpfe. Zugleich lässt sich aus den Blättern einiger Sorten Tee zubereiten.
Judasbaum
Rund um das Mittelmeer findet man den Judasbaum. Vor allem im April fällt er auf, wenn seine purpurrosa Blüten aus dem dunklen Holz hervorbrechen. Erst anschließend erscheint das frische Grün der kleinen herzförmigen Blätter. Den ganzen Sommer hindurch wirkt der zierliche Baum licht und mediterran.
Kleinstrauchrosen
Fast unmerklich ist in den letzten Jahren diese neue Rosengruppe entstanden. Sie vereint Sorten von buschigem Wuchs und wohlproportionierter Größe, deren Blüten teils duften. Die Kleinstrauchrosen werden bis zu einem Meter hoch. Sie sind ideal für Hausgärten und lassen sich gut zu Stauden pflanzen.
Kletterrosen
Die Engländer unterscheiden zwei Typen: Unsere Kletterrose nennen sie "Climber". Dieser Typ besitzt steife aufrechte Triebe, die sich gut an Wänden ziehen lassen. Auf der anderen Seite stehen die "Rambler" mit langen, biegsamen Trieben und meist hakenförmigen Stacheln. Dieser Kletterrosen- Typ kommt nicht ohne Stützen aus, die den weichen Trieben Halt geben.
- Text: Michael Breckwoldt
Fotos: Sabrina Rothe
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