Für Balkon und Garten
Rote Blumen und Pflanzen
Vom Klatschmohn bis zur Berberitze: Entdecken Sie bekannte und neue rote Blumen und Pflanzen für Ihren Balkon und Garten.
Klatschmohn
Zunächst galt Klatschmohn nur als Getreideunkraut. Doch dann fand man gefüllt blühende Formen, und im Handumdrehen wurde daraus auch eine Zierde für die Gärten. Das ist schon etwa ein halbes Jahrhundert her. Heute hat der Klatschmohn in der Natur Seltenheitswert, und man freut sich, wenn man ihn einmal wild sieht.
Bartfaden
Die Staude aus den südlichen USA ist bei uns leider nicht zuverlässig winterhart. Ihrer prächtigen glockenförmigen Blüten wegen lohnt aber eine jährliche Neupflanzung - und mit etwas Glück kommt der Bartfaden sogar über den Winter.
Fuchsie
In den Bergwäldern ihrer südamerikanischen Heimat wachsen Fuchsien zu großen Sträucher heran. Bei uns zählt das frostempfindliche Gewächs in der Regel zu den einjährigen Sommerblumen. Es ist eine der schönsten Pflanzen für Schattenplätze auf Balkon oder Terrasse.
Kaiserkrone
Die Kaiserkrone ist das Glanzstück ihrer Gattung. Sie blüht seit fast 500 Jahren in den Gärten, zunächst in denen der Fürsten, später vor allem in denen der Bauern. Doch unter den Fritillarien gibt es noch weitere Juwelen.
Montbretie
Die Eltern der Montbretie stammen aus Südafrika. Schon 1880 wurde die Hybride gezüchtet, die heute in verschiedenen Sorten im Handel ist. Sie beeindrucken durch ihre exotisch aussehenden Blütenkämme in leuchtendem Rot und Orange.
Prachtkerze
Der Name ihrer besten Sorte ›Whirling Butterflies‹ sagt eigentlich schon alles über die Prachtkerze. Wie kleine Schmetterlinge schweben die zarten Blüten an langen Stielen über dem Boden - und das den ganzen Sommer über.
Prachtspiere
Man sieht es der eleganten, zarten Verzweigung der Blütenstände an, dass diese Staude asiatischen Ursprungs ist. In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts hat vor allem der deutsche Züchter Georg Arends einige der schönsten Prachtspiere-Sorten kreiert.
Schwarzäugige Susanne
Man kann der Schwarzäugigen Susanne beim Wachsen förmlich zusehen. Denn innerhalb weniger Wochen legt sie fast zwei Meter zurück - ideal, um dieses sich windende Gewächs im Sommer Zäune, Balkongitter und Rankpyramiden erklimmen zu lassen.
Sommer-Aster
Französische Missionare schickten 1728 Samen der Sommer-Aster nach Paris. Rund 50 Jahre später zählte sie in Mitteleuropa schon zu einer der beliebtesten Sommerblumen, was sich bis heute nicht geändert hat.
Stechpalme
Das edel aussehende Laubgewächs ist im Unterholz europäischer Buchenwälder heimisch. Die Stechpalme besitzt glänzende, mit Stacheln besetzte Blätter und trägt im Herbst leuchtend rote Früchte, die allerdings giftig sind.
Stockrose
Stockrosen sind der Inbegriff eines malerischen Landlebens à la Bullerbü. In Schweden und Dänemark wachsen sie fast vor jeder Haustür. Die langstieligen Schönheiten suchen sich den Platz, an dem sie sich wohlfühlen, am besten selbst.
Taglilie
Bereits vor rund 500 Jahren wurden die Stammmütter der Taglilien aus Ostasien nach Europa verfrachtet. Aus diesen rostrot und hellgelb blühenden Urformen sind mittlerweile Tausende farbenprächtiger Sorten entstanden.
Trompetenblume
Die Trompetenblume liebt heiße Südwände, vorausgesetzt, sie wird gut mit Wasser versorgt. Ist der Untergrund rau, hält sie sich mithilfe von Haftwurzeln fest.
Wandelröschen
Wandelröschen sehen aus wie mediterrane Pflanzen, dabei stammen sie aus dem tropischen Amerika, wo sie bis zu drei Meter hoch werden. In den Gärtnereien werden sie als kleine Büsche und Hochstämme angeboten. Die Farben ihrer Blüten changieren, daher rührt der Name.
Wolfsmilch
Die Stauden aus der Gattung Euphorbia sehen auf den ersten Blick skurril aus. Anstelle prächtiger Blüten imponieren die Stauden der Wolfsmilch die Insekten- und Gärtnerwelt mit gefärbten Hochblättern. Die winzig grünen Blüten sitzen bloß in deren Zentrum.
Zierapfel
Zieräpfel gehören zu den schönsten Ziergehölzen überhaupt. Kaum eines wartet mit einer so reichen Frühjahrsblüte auf. Die Herbstfärbung wird noch von den farbigen Früchten übertroffen, die bis zum Winter am Baum bleiben.
Zinnie
Zinnien sind gebürtige Mexikanerinnen, die ihren Weg erst vor rund 250 Jahren nach Europa fanden. Ihre Blüten erinnern an die von Dahlien. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, aus denen sich kecke Blumensträuße binden lassen, die sich zudem gut in der Vase halten.
Berberitze
Sie sind klein und stachelig, und man sollte ihnen daher nicht zu nah kommen. Berberitzen sind eben keine Streichelpflanzen. Dafür können diese teils immergrünen Sträucher, die im Frühjahr leuchtend gelb blühen, Strukturen innerhalb des Gartens betonen - ähnlich wie Buchsbäume.

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