Schädlinge: Erste Hilfe fürs Grün
- Die Schädlinge im Überblick:
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- Florfliege
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- Johannisbeerblasenlaus
- Kommaschildlaus
- Lilienhähnchen
- Marienkäfer
- Nährstoffmangel
- Obstmade
- Pfirsichblattlaus
- Quecke
- Rosenblattkrankheiten
- Schnecken
- Tomatenfäule
- Umfallkrankheit
- Verbrennung
- Woll- und Schmierläuse
- Xanthomonas
- Yucca-Blattfleckenkrankheit
- Zikaden
Pfirsichblattlaus
Grüne Pfirsichblattläuse sind nicht wählerisch. Auf ihrer Sommertour lassen sie kaum ein Gewächs aus, suchen Obstbäume, Rosen, Blumen und Gemüse heim. Sie sind die am weitesten verbreiteten Blattläuse.
Was sie anstellen: Die Läuse tauchen wie aus dem Nichts auf, schlürfen zu Hunderten dicht an dicht den Saft aus dem Pflanzengewebe und verschwinden nicht selten so überraschend, wie sie gekommen sind. Ihr Speichelsekret führt häufig auch zu Blattkräuselungen. Manchmal werden so auch Viren übertragen, die aus anderen Pflanzen stammen.
Was tun: Zunächst ganz gelassen bleiben. Spätestens nach zwei Wochen sind die Pflanzensauger nämlich schon wieder weg. Zumindest haben dann die natürlichen Blattlausfeinde die Situation oft schon im Griff. Wer die Geduld verliert, darf spritzen, aber bitte nur nützlingsschonende Mittel wie Neudosan (Neudorff ).
Quecke
Quecke ist ein überaus hartnäckiges Wurzelkraut
Von oben betrachtet erscheint die Quecke ganz harmlos. Was können diese weichen Grashalme schon Arges tun? Unterirdisch hingegen wandert ein dichtes Geflecht spitzer Wurzelausläufer in alle Richtungen. Jedes Fitzelchen wird zu einem neuen Herd, was das Gras zu einem der hartnäckigsten Wurzelunkräuter macht.
Was sie anstellen: Besonders gern unterwandert die Quecke Steinbeläge und sprießt dann aus allen Fugen. Sie kann unterirdisch sehr lange Strecken zurücklegen, um dann im Herzen der Lieblingsblumen wieder aufzutauchen. Beete, aus denen die wuchernden Wurzeln nicht rechtzeitig herausgezogen werden, sind meist verloren.
Was tun: Abreißen nützt nichts. Es müssen alle Wurzelenden aus der Erde herausgefingert werden. Dazu lockert man den Boden zunächst mit einer Grabgabel. Auf gepflasterten Flächen gilt Roundup (Scotts Celaflor) als letzte Chance, ein Unkrautvernichter, der bis in die Wurzeln vordringt.











