Schädlinge: Erste Hilfe fürs Grün

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Die Schädlinge im Überblick:

Rosenblattkrankheiten

Drei Pilzerkrankungen machen vielen Rosen zu schaffen. Erstens die schwarzen Flecken vom Sternrußtau. Sie sehen aus, als wäre Tinte auf das Laub gespritzt. Zweitens ein weißer Belag auf der Blattoberfläche, der Echte Mehltau. Drittens die rostroten Pusteln an der Blattunterseite, die von Rosenrost hervorgerufen werden.

Was sie anstellen: Schnell wird das ganze Laub von den Pilzsporen erfasst. Im schlimmsten Fall stehen die Rosen schon im Juli ohne Blätter da, werden Jahr für Jahr schwächer und blühen immer weniger.

Was tun: Da die Züchtung in Deutschland seit rund zehn Jahren zunehmend Wert auf gesunde Rosen legt, wählen Sie am besten jüngst entstandene Sorten. Hilfreich ist das Prädikat ADR-Rose, das nur an die gesündesten Neuzüchtungen verliehen wird. Befallene Sorten sind nur zu retten, wenn man wiederholt etwa Pilzfrei Saprol Neu AF (Scotts Celaflor) oder Baymat WG (Bayer) spritzt.

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  • Text: Michael Breckwoldt
    Illustrationen: Till Runkel
    Foto: Fotolia
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