Schädlinge: Erste Hilfe fürs Grün
- Die Schädlinge im Überblick:
-
- Ameisen
- Buchsbaumfloh
- Dickmaulrüssler
- Efeuspinnmilbe
- Florfliege
- Grauschimmel
- Himbeerkäfer
- Igel
- Johannisbeerblasenlaus
- Kommaschildlaus
- Lilienhähnchen
- Marienkäfer
- Nährstoffmangel
- Obstmade
- Pfirsichblattlaus
- Quecke
- Rosenblattkrankheiten
- Schnecken
- Tomatenfäule
- Umfallkrankheit
- Verbrennung
- Woll- und Schmierläuse
- Xanthomonas
- Yucca-Blattfleckenkrankheit
- Zikaden
Buchsbaumfloh
Lange galten Buchsbäume als harte Kerle, denen nichts etwas anhaben konnte. Mittlerweile tritt doch das eine oder andere Zipperlein zu Tage, darunter eine löffelartige Verformung ihrer äußeren Blätter. Verursacher ist ein auf Buchs spezialisierter Floh.
Was sie anstellen: Der Speichel des Flohs wölbt die Blattränder auf, so dass der Winzling in der Mulde ungestört saugen kann. Dabei scheidet er Honigtau aus, der die Blätter klebrig und unansehnlich macht.
Was tun: Die befallenen Triebspitzen im Spätsommer stark zurückschneiden und das Schnittgut beseitigen.
Chlorose
Chlorose lässt Pflanzen absterben
Fehlt den Blättern das Spurenelement Eisen, verfärben sie sich gelb. Nur die Blattrippen bleiben zunächst noch dunkelgrün. Diese Mangelernährung, z. B. bei Rhododendren und Rosen, nennt man Chlorose.
Was sie anstellen: Die Gelbfärbung zeigt an, dass die Pflanzen kein grünes Chlorophyll mehr bilden können, der Stoffwechsel kommt zum Erliegen, und die Pfl anzen sterben langsam ab.
Was tun: Meist ist im Boden ausreichend Eisen vorhanden, doch die Pflanzen können es nicht aufnehmen, weil der Säuregehalt des Bodens nicht stimmt. Es reicht daher nicht aus, Eisen zu düngen. Gleichzeitig muss die Erde für die Pflanzen saurer gemacht werden, z. B. durch ein Untermischen von reinem Torf.











