Noble Abschirmung
So ein Paravent schafft im Nu kleine Nischen für eine gemütliche Privatsphäre. Der besondere Reiz: Die selbst gebauten Zickzack-Bänder sind versetzt aufeinander gestapelt, so dass zwischen den Hölzern kleine Sichtschlitze entstehen. Für den Paravent lässt man sich MDF-Platten auf 40 x 40 cm zusägen. Die Seiten, die aneinander stoßen, sind auf Gehrung gesägt (etwa 135-Grad-Winkel) und durch Leim und Holzdübel verbunden. So können auch die vier Holzreihen versetzt aufeinander gesteckt werden. Die Oberfläche des Paravents wird mit Schlagmetall/Kompositionsgold aus dem Bastelbedarf belegt.
Feine Verschalung
Die eleganten Keramikschalen sind ein echter Hingucker. Sie sind handgefertigt, außen schwarz seidenmatt und glänzen von innen durch eine Feuervergoldung. Es gibt sie in verschiedenen Größen ab 18 Euro. Über Andrea Stopford, Atelier Hauptsache Keramik, Rosenstraße 14, 29487 Luckau..
Schillerndes Glanzpapier
Einen besonders edlen Look bekommt ein Raum durch diese glänzende Goldtapete mit matten Tupfen. Um nicht komplett dem Goldrausch zu verfallen, wird nur eine Wand tapeziert. Sie ist schön zu Möbeln mit klaren Linien. (Tapete: Nina Champell über Osborne & Little, 49 Temperley Road, London SW 12 8QE, Großbritannien).
Kleine Königshocker
Ganz kostbar die Beine hochlegen oder gepflegt das Glas Wein abstellen - die selbst gebauten, mit Kompositionsgold beklebten Hocker sind ideal als Sitz oder Beistelltisch. Für einen wurden zunächst vier gleich große, trapezförmige MDF-Platten an allen Schnittstellen auf Gehrung zugesägt(50 cm hoch; oben 25 cm, unten 40 cm breit). Mit Holzdübel und Leim werden die Platten verbunden. Eine 25 x 25 cm große, ebenfalls auf Gehrung gesägte Platte wird obenauf geleimt. Fertig ist der Hocker und wird jetzt vergoldet.
Selbst vergolden - so klappt's:
Zum Vergolden verwendet man am besten Schlagmetall/Kompositionsgold (25 Plättchen à 14 x 14 cm) aus dem Bastelgeschäft. Es ist deutlich preiswerter als echtes Blattgold. Üblicherweise werden Schlagmetall-Blättchen mit Anlegeöl und Lack verarbeitet, wir haben aber statt des Öls einen wasserlöslichen und schnell trocknenden Klarlack gewählt (zum Beispiel "Capaplex" von Caparol aus dem Malerbedarf oder Baumarkt).
Dann werden die MDF-Platten mit einem dicken Pinsel dünn mit Klarlack bestrichen. Die Metallplättchen werden danach auf den noch feuchten Lack gelegt und mit einem weichen Tuch sorgfältig angedrückt. Es macht nichts, wenn nicht alles perfekt gelingt. Denn sollten sich die feinen Plättchen hier und da in Falten legen, sieht das eher antik aus und erhöht noch den Charme der Goldstücke. Damit die prächtige Oberfläche vor dem Anlaufen und vor Beschädigungen geschützt ist, wird sie mit Klarlack versiegelt.













