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Für ihr neues Buch "Lust auf Wohnen" hat Bloggerin Holly Becker die Wohnungen kreativer Köpfe besucht. Interior-Designer, Grafiker, Künstler, Fotografen, Blogger und viele andere Menschen zeigen, wie sie wohnen und erzählen, wie sie ihren persönlichen Stil gefunden haben. Mehr als 1.000 Anregungen liefern frische Ideen für Ihren eigenen Lebens- und Wohnraum. Besuchen Sie auf den nächsten Seiten einige dieser Wohnungen und erleben, wieviel Spaß Einrichten und Wohnen machen können.
Aus Neu mach Alt: Durch die Kombination antiker Stücke (hier bemalte Schränke mit modernen Klassikern wie den Eames-Schalenstühlen) überspielt Illustratorin und Fotografin Anna-Malin Lindgren die Sachlichkeit des Neubaus.
Auf dunklem Grund: In kühlen Räumen erdet ein dunkel glänzender Fußboden das großflächige Weiß, schafft klare Raumlinien und lässt Möbeln, Oberflächenstrukturen und Kunstwerken den Vortritt.
Schrank oder Schaukasten: Liz Bauer, Interior-Designerin, vertritt ein pragmatisches Raumkonzept: "Ich habe meine Wohnung zwar bewusst funktional gehalten, aber es ist kein Platz, um alles offen zu präsentieren. In der nächsten Wohnung stehen dann wieder Geschirr und Gläser in der weißen Vitrine. Im Moment dient sie nur als Stauraum."
Mit Tapeten gestalten: Durch die Tapete an Wänden und Decke nur einer Raumseite entsteht ein Miniatur-Boudoir. Liz Bauer entschied sich für ein freundliches blau-weißes Dessin von Rose Cummings, dazu pinkfarbene Lampenschirme und ein passendes Bild.
Sinfonie in Weiß: Ein rein weißes Farbschema lässt einen niedrigen Raum wie diesen offener wirken. Tageslicht spiegelt sich im glänzenden Boden und auf den hellen Flächen. Einen wohnlichen Effekt haben weiche Stoffe sowie Laternen und Kerzenleuchter.
Organischer Essplatz: "East meets West", so lautet das Motto im Essbereich von Kreativchefin Tine Kjeldsen, in dem ein großer maßgefertigter Esstisch steht. Er bildet einen interessanten Kontrast zu den vietnamesischen Tischen in anderen Räumen. Ein grau lackierter Stuhl bringt ein Überraschungselement ins Spiel.
Generalprobe: Nun setzen Sie Ihre Ideen um. Dieses noch längst nicht fertige Mood Board wurde für ein Homeoffice im Gartenhäuschen angefertigt. Als es eine Weile gereift war, wurde es in den betreffenden Raum gestellt, um zu sehen, wie Farben und Texturen vor Ort wirken.
Ihre Lust auf Wohnen und Dekorieren ist geweckt? Dann legen Sie gleich los und erstellen Ihr eigenes Mood Board. Mehr als 1.000 Anregungen und Tipps geben die Autoren Holly Becker und Joanna Copestick in ihrem Buch und verraten u.a. wie eine kleine Fläche größer wird und ein dunkles Zimmer heller wirkt.
Weitere Deko- und Einrichtungsideen gibt es auch in Holly Beckers Buch "Decorate".
Holly Becker ist freie Journalistin und Interieur-Designerin. Schon lange vor dem Boom der amerikanischen Design-Blogs startete sie den Blog decor8blog.com, der mit 48.000 Besuchern täglich zu den erfolgreichsten Design-Blogs zählt. Becker lebt mit ihrem Mann in Hannover.