Fitflops: Training to go

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Die Fitflops im Test

Die Fitflops im Test

Selbst das Wolkengefühl schafft es nicht, meine Stylingbedenken beiseite zu schieben. Ich hätte nie gedacht, dass ich so eitel bin, aber ich traue mich mit den Fitflops nicht ins Büro. Zumindest nicht in Kombination mit einem Rock. Unter einer langen Hose sehen die Fitflops wie normale Flipflops aus. Durch die hohe Sohle machen sie dann sogar ein längeres, schlankeres Bein. Insofern ist das Projekt "Schöner aussehen" fast gelungen. Aber eben nur fast: Ich spüre weder etwas in den Muskeln, noch sehe ich eine Veränderung im Spiegel. Meine Beine und mein Hintern bieten nach ein paar Tagen mit den Fitflops denselben Anblick wie vorher. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu viel sitze. Wenn ich sitze, können die Fitflops schlecht wirken - da muss man fair bleiben. Fairerweise muss ich auch gestehen, dass ich sie wegen der Stylingbedenken nicht besonders oft trage. Allerdings hat der Hersteller diesbezüglich auch keine genauen Angaben gemacht. Möglicherweise reagiert auch nur mein böswilliger Trotz-Körper nicht auf die Muskel-Stimulation. Bei anderen Menschen mit weniger eigenwilligen Hintern funktioniert das Konzept der Fitflops vielleicht ganz ausgezeichnet.

Ewald Hennig, Professor für Biomechanik und Bewegungslehre an der Universität Duisburg-Essen, hält es nicht für ausgeschlossen. Vom Grundkonzept sei es vorstellbar, dass Schuhe mit einer instabilen Sohlenkonstruktion eine vermehrte und veränderte Muskelaktivität beim Gehen provozieren, vor allem bei der Fuß- und Wadenmuskulatur. Ob dies allerdings zur wesentlichen Straffung der Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur führen oder gar zur Prophylaxe von Cellulitis diene, müsste noch genauer untersucht werden. Ein klassisches Krafttraining dürfte aber, laut Professor Hennig, sehr viel effektiver sein.

Okay, das wöchentliche Joggen sollte ich also nicht ausfallen lassen. Aber alles in allem hört sich das gar nicht schlecht an. Ich beschließe, den Fitflops noch eine Chance zu geben und sie mit in den Urlaub zu nehmen. Wer weiß, vielleicht wird es mir mein Bikini-Höschen danken.

Fazit: Fitflops sind vor allem eins: unglaublich bequem. Wer sich einen strafferen Po und muskulösere Beine wünscht, sollte sich aber nicht auf sie verlassen.

Bewertung:

Nutzfaktor:
Sicherheitsfaktor:
Designfaktor:
Spaßfaktor:

Produktinfo:

Die Fitflops gibt es ab 59,90 Euro. Mehr Informationen finden Sie bei www.fitx2.de.

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  • Artikel vom 21.08.2008
  • Text: Britta Hesener
    Fotos: Theresa Rundel
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