Retro-Stil: Rock'n'Roll für Zuhause

Natalie Jeffcott und Nicholas Fitzgerald lieben Möbel und Spielzeug aus den 50er und 60er Jahren. Um Platz für ihre Retro-Sammlung zu schaffen, zogen die jungen Eltern aus Melbourne in eine umgebaute Fabrikhalle.

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Nathalie Jeffcott, 36, Fotografin und Dekorateurin, und ihr Mann Nicholas Fitzgerald, 37, Elektroingenieur, sammeln alles, was der Alltag der 50er und 60er Jahre an Schönem und Originellem hervorgebracht hat. Auf der Suche nach einem Heim verliebten sich die Australier in den Melbourner Stadtteil Fitzroy, der mit seinen kleinen Trödelläden und Design-Ateliers Kreative aus dem ganzen Land anzieht. Sie fanden eine alte Fabrikhalle und bauten sie zu einem lichtdurchfluteten Loft um. Denn das Paar braucht Platz, für Söhnchen Arthur und die vielen Schätze, die es im Laufe der Jahre auf Trödelmärkten und Tauschbörsen erworben hat.

Nathalies Leidenschaft sind Möbel, Küchen und Haushaltsartikel, während Nicholas altes Spielzeug sammelt. Mit den schönsten Stücken statteten die beiden ihr doppelstöckiges Loft aus. Doch das Haus ist kein Museum! Arthur darf (und soll) mit all den bunten Giraffen, Kreiseln, Puppen und Autos spielen.

Und wer die süßen Sachen am liebsten mitnehmen würde, kann das tun: Im Erdgeschoss gibt's nämlich ein Ladengeschäft, wo die beiden Teile ihrer Sammlung auch verkaufen.

Die Küche

In der Küche hat Nathalie ihre Keksdosensammlung und ihre neun Küchenuhren in Pastellfarben untergebracht. Passend dazu: der rund 50 Jahre alte Küchenschrank, Tisch und Stühle, die an Eiscafémöbel aus den 60ern erinnern.

Selbstbau: Aus Edelmetall und den alten blauen Türen eines Werkzeugschrankes, der in einer Autolackierwerkstatt stand, baute Nicholas den Küchenblock.

Helligkeit: Der Stil soll Spaß machen, nicht penetrant wirken. Deshalb bleibt der Grundton von Boden, Wänden und Möbeln hell. Das erzeugt optische Weite und lässt einzelne farbige Elemente, wie die Schranktüren, strahlen.

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  • Fotos: Bernd Opitz
    Produktion: Gabriella Opitz
    Text: Katja Jührend
    Ein Artikel aus der BRIGITTE Heft 05/09
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