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Soziale Netzwerke im Internet: Die sollten Sie kennen!

Das Prinzip der sozialen Netzwerke ist so alt wie das Internet selbst: Es geht um die Vernetzung von Menschen. Wir stellen wichtige soziale Netzwerke vor und erklären, warum es sich lohnt, sich mit ihnen zu beschäftigen.

Twitter: Nachrichten und Geschnatter

"Ich putze mir gerade die Zähne!" ist Geschnatter. "Hier ist gerade ein Flugzeug abgestürzt" ist eine Nachricht. Twitter ist ein Kurznachrichtendienst. Nur 140 Zeichen hat man, um zu melden, was es zu melden gibt. 2009 war Twitter zum ersten Mal schneller als die BBC als in den Niederlanden ein Flugzeug abstürzte und ein Twitter-Nutzer als der erste "Live-Reporter" fungierte. Genau das ist nämlich das Potenzial von Twitter: die unfassbare Schnelligkeit und die Millionen Nutzer, die Nachrichten sowohl twittern als auch teilen ("retweeten") können.

Deswegen ist Twitter auch ein sogenannter Online-Zwitter: Microblogging und soziales Netzwerk in einem. Die soziale Komponente kommt zustande, weil man neben tweeten und retweeten auch ganze Twitter-Kanäle abonnieren ("followen") kann, deren Tweets man dauerhaft lesen und kommentieren möchte. Natürlich können Sie auch "verfolgt" werden. Dabei steht es Ihnen aber frei einzustellen, ob Sie Follower ungefragt zulassen oder ob Sie erst eine Anfrage bestätigen, die es dann erlaubt, Ihnen zu folgen. Durch das Verfolgen verschiedener Personen auf Twitter können Sie sich selbst Ihre individuelle Fachzeitschrift zusammenstellen. Wenn Sie auf die neuesten Aktivitäten von LadyGaga nicht verzichten wollen – follow. Wenn Ernährung und Gesundheit zu Ihrem Interessensgebiet gehören, suchen Sie sich die Twitter-Kanäle führender Forscher und Forscherinnen - follow.

Ein Tipp der Redaktion: BRIGITTE-woman.de bei Twitter und eine kleine Anleitung zur Twitter-Nutzung.

YouTube: Suchmaschine und Community

YouTube hat nicht nur Katzenvideos und Cover-Versionen zu bieten. Man kann sich mal eben die Meiose erklären lassen, die man im Biologieunterricht nie verstanden hat, weil Tafelbilder dann doch nicht so anschaulich sind wie bewegte Bilder. Youtube fungiert deswegen auch als die zweitgrößte Suchmaschine hinter Google. Braucht man eine Rezension zu einem Buch, einem Elektrogerät, einer Hautcreme - Youtube! Kinotrailer, Musikvideos, Sprachtraining? Youtube! Natürlich muss man auch hier manchmal die Nadel im Heuhaufen zu finden: Denn natürlich sind mittlerweile auch Unternehmen auf die Kraft von YouTube aufmerksam geworden, so dass es auch gekaufte Meinungen in Videoform gibt. Und natürlich gibt es auch Leute, die Justin-Bieber-mäßig entdeckt werden wollen und sich somit präsentieren, wo es nur geht. Aber YouTube leistet auch einen enormen Service und bietet kleinere Communities - je nach Interesse. So finden Sie für spezielle Interessen Kanäle, die regelmäßig Videos hochladen: Strickanleitungen, Sprach-Lektionen, DIY-Tutorials. Diese Kanäle kann man dann mit seinem YouTube-Account abonnieren und erhält so eine Art Newsfeed mit neu hochgeladenen Videos. Und wenn man selbst gern hochladen möchte, kann man seine Kanaleinstellungen beschränken. Man muss das Urlaubsvideo nicht mit der ganzen YouTube-Welt teilen, wenn man den Zugang beschränkt: nur für Freunde und Verwandte.

Ein Tipp der Redaktion: BRIGITTE.de bei YouTube

Instagram: Ein Bild sagt mehr

Instagram ist wie Twitter nur mit Bildern. Auf Twitter würden Sie "Meine Mutter macht die beste Bolognese!" lesen. Mit Instagram können Sie diese auch sehen und Appetit dabei bekommen. Der einzige Haken: Instagram macht eigentlich nur mit einem Smartphone Sinn. Denn Instagram ist eine App, mit der man die Bilder, die man mit seiner Handykamera aufgenommen hat, auch in seinem Instagram-Account hochlädt. Bekannt geworden ist die App, weil sie 16 verschiedene Filter anbietet, die man über seine Fotos legen kann. So kann man diese beispielsweise aussehen lassen, als wären sie 20 Jahre alt. Mit diesen Bildern kann man sich optisch abheben von den übrigen Handybildern, die so zahlreich durch das Netz schwirren. Mittlerweile besteht der Reiz aber vorallem darin zu sehen, was andere gerade sehen. Durch Bilder lässt sich manchmal am besten nachvollziehen, was ein anderer erlebt und denkt. Und Instagram ist ganz unkompliziert. Einmal angemeldet, muss man danach nichts weiter machen außer das zu fotografieren, was einem gerade auffällt.

Natürlich findet auch bei Instagram Selbstdarstellung im Überfluss statt. Die Schuh-Biografie von BRIGITTE hingegen können wir Ihnen beispielsweise wärmstens empfehlen.

Weitere Informationen instagram.com

Pinterest: Schön und einfach

Pinterest gilt als das soziale Netzwerk für Ästheten und Schöngeister. Also für Frauen. Im Vergleich zu Facebook wirkt es aufgeräumt und schön gestaltet. Es geht schließlich auch um schöne Dinge. Und die befinden sich überall im Netz. Mit einem kleinen Script, das man in den Internetbrowser installiert, klickt man auf all die schöne Dingen - dann erscheint die Auswahl "pin it" ("hefte es an") und schon ist es auf der Online-Pinnwand auf Pinterest. Diese Bilder kann man auch unter verschiedenen Boards ordnen, so dass man beispielsweise eines für schöne Einrichtungsgegenstände hat oder eines für schmackhaftes Essen. Natürlich gibt es auch ganze "Boards" zu süßen Tierbildern, hübschen Männern oder Modetrends. Sie können sich wie in allen sozialen Netzwerken natürlich mit den anderen Bilderverliebten verbinden: Sie können ganze Pinnwände von Personen abonnieren oder nur einzelne Boards. Pinterest ist unterhaltend: Es macht Spaß, sich durch die Pinwände anderer Nutzer zu klicken, die im Laufe der Zeit aussehen wie schöne Collagen. Und wenn Ihnen dabei etwas gefällt: pint it!

Ein Tipp der Redaktion: BRIGITTE.de bei Pinterest

Seniorbook: Vernetzen und informieren

Einige soziale Netwerke richten sich gezielt an Ältere, gerne Silversurfer oder Best Ager genannt. Bei seniorbook, das in diesem Jahr online gegangen ist, stehen Lebenserfahrung und soziales Engagement im Vordergrund. In diesem sozialen Netzwerk hat man nicht nur die Möglichkeit, gemeinsame Interessen zu entdecken und neue Kontakte zu knüpfen.

Im Lokalteil sind die Inhalte entsprechend der unmittelbaren Umgebung der Nutzer aufbereitet. Sie haben außerdem die Möglichkeit, selbst als Autor Texte zu veröffentlichen und so auf Dinge in ihrer Umgebung aufmerksam zu machen.

Die Idee zu Seniorbook hatte ein Bauunternehmer aus Bayern. Alois Erl fand auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken nicht die Anregungen und die Tonalität, die er suchte. Und wenn er und sein Sohn planten, ein Pflegeheim zu bauen, mussten sie die nötigen Informationen mühselig zusammensuchen. Sie stellten fest: Vereine, Behörden, Gemeinden, Firmen und die Menschen selbst spielen im täglichen Leben eng zusammen - sind aber in Online-Netzwerken nur wenig miteinander verbunden.

Seniorbook will dies ändern und die Menschen auch online verbinden mit all den Kontakten und Adressen, die ihnen wichtig sind. Dazu gehört auch ein Marktplatz für bürgerschaftliches Engagement. Wer helfen will, findet hier viele Anregungen.

Das soziale Netzwerk verpflichtet sich strengem deutschen Datenschutz, verspricht einen respektvollen Umgangston sowie einfache Bedienung und Kontrolle der Privatsphäre.





Weitere Informationen: seniorbook.de Weitere Best Ager-Netzwerke platinnetz.de feirabend.de

Text: Christine Mühlig

Bild Montagsnl

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