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Eine besondere Beziehung

Sie lieben sich, sie brauchen sich, und manchmal lassen sie es richtig krachen: Die Beziehung der Mütter und Söhne ist geprägt von inniger Zweisamkeit, vom Schmerz des Andersseins und großem gegenseitigem Respekt.

Karen Friesicke, 45, Schauspielerin Beim ersten Kind versucht man ja immer alles richtig zu machen: Mit Vincent war ich viel konsequenter. Simon hingegen habe ich eher an der langen Leine laufen lassen. Als Mutter ist es manchmal nicht einfach, die richtige Balance zu finden. Ich möchte keine Glucke sein, aber alles zu locker nehmen, das geht auch nicht. Simon ist temperamentvoll und freiheitsliebend. Vincent gelassener, häuslicher. Aber beide sind sehr herzlich und begeisterungsfähig. Die Jungs berühren mich sehr. Ihre Gefühle sind blanker. Echter irgendwie. Egal ob wir uns streiten oder freuen, alles wird offen und ehrlich ausgelebt. Als Vincent klein war, hat er vor dem Schlafengehen einmal zu mir gesagt: "Du, Mama, wenn du stirbst und in den Himmel kommst, dann sehen wir uns wieder, und wenn du wieder auf die Erde kommst, dann will ich dich auch wiedersehen." So viele "wieder". Diesen Satz werde ich nie vergessen.

Vincent Friesicke, 15 Meine Mutter merkt immer, wenn mit mir was los ist. Dann fragt sie so lange, bis ich damit rausrücke. Ich kann ihr alles erzählen. Lustig ist, wenn wir zusammen rumwitzeln. So wie neulich auf dem Campingplatz, als wir die zehn goldenen Camperregeln aufgestellt haben. Eigentlich machen wir nicht so viel zusammen, aber ich finde es schön, wenn ich weiß, dass sie in der Nähe ist.

Simon Friesicke, 11 Ich finde eigentlich alles an meiner Mutter toll, na ja, außer, dass sie manchmal zu schnell ausflippt. Dann werde ich auch sauer und verziehe mich auf den Dachboden. Irgendwann komme ich wieder runter - meistens wenn ich Hunger habe. Und dann ist auch alles wieder gut.

Karen Beigel, 55, Sportmanagerin Felix ist mein Jüngster. In dieses Kind habe ich alles gepackt, was ich hatte an Freude, Liebe und Erfahrungen. Seine beiden Geschwister waren oft sauer, dass bei ihm so viel durchgegangen ist. Aber er hat mich immer zum Lachen gebracht. Ja. Auch wenn er Mist gebaut hat. Ich war nie lange böse und oft inkonsequent. Sein Sternzeichen ist Fische. Denen wird ja nachgesagt, dass sie etwas Übersinnliches haben. Felix hat oft ausgesprochen, was ich gerade gedacht habe. Manchmal war mir das richtig unheimlich. Als er einmal am Strand buddelte, habe ich ihn beobachtet und gedacht: "Wie schön, dieses selbstvergessene Spielen im Sand." Da steht der Kleine auf, steckt die Schaufel in den Sand, schaut mich mit seinen himmelblauen Augen an und sagt: "Schön, dass es so was noch gibt, nicht, Mama?"

Felix Guhl, 21, Azubi Unsere Beziehung ist nach wie vor top, obwohl ich ganz schön was angestellt habe. In der Grundschule habe ich einmal Katzen-Brekkies an meine Mitschüler verteilt. Meine Lehrerin fand das gar nicht witzig, aber meine Mutter hat herzlich gelacht. Das fand ich immer gut an ihr. Sie sieht das alles nicht so eng. Sie hat eben sehr viel Humor. Erst als ich meine Gar-nichts-mach-Bier-trink-Phase hatte und den ganzen Tag vor der Playstation abhing, hat sie nicht mehr gelacht. Was mich an ihr nervt? Dass man ihr manchmal überhaupt nichts recht machen kann. Aber das ist ja bei jeder Frau so.

Josi Kaps, 53, selbständig Es hat mich immer sehr bedrückt, dass ich so wenig Zeit für ihn hatte. Und doch war ich eine Glucke, was aber auch nicht immer gut war. Olli war ein ganz Wilder. Zeitweise musste ich sogar täglich in der Schule antreten. Dann hatte er entweder im Unterricht geschlafen, Kondome aufgeblasen oder war sonst irgendwie aufmüpfig geworden. Er hat sich immer den schwersten Weg gesucht. Bei uns hat es manches Mal so richtig gekracht. Aber wir waren immer ehrlich. Auch wenn es weh tat. Das hat uns zusammengeschweißt. Mit 17 ist Olli ausgezogen. Nach Hamburg. Anfangs bin ich oft hin gefahren, bis ich gemerkt habe, dass er mich gar nicht mehr braucht. Das war schwer. Er hat immer gesagt: "Ach, Mama, ich muss doch meinen eigenen Weg gehen." Das hat er gemacht. Und das ist auch gut so.

Oliver Kaps, 26, Oldtimerhändler Was ich geil finde: Meine Mutter steht hinter mir! Egal, was ist. Und ich war ein richtig schlimmes Kind. Aber sie hat gesagt: "Lass den Jungen mal machen. Wenn er auf den Mund fallen will, muss er das eben tun." Deshalb habe ich mir auf den Po ein großes Herz tätowieren lassen. Da steht "Mum" drin. Das hab ich ihr zu ihrem letzten Geburtstag geschenkt. Wir sehen uns etwa dreimal im Jahr. Aber jedes Mal ist es, als wäre man nie weg gewesen. Meine Mutter hat immer versucht, mich zu unterstützen, wo sie nur konnte. Ich weiß bis heute nicht, wie ich das jemals wieder gutmachen kann.

Evelyn Weißsteiner, 60, Hausfrau Mark war schon immer ein echter Abenteurer. Mit zwölf Pfadfinder, mit 14 Kuttersegler, und mit 22 ist er nach Guatemala ausgewandert. Auch als er noch zu Hause lebte, habe ich ihn manchmal wochenlang nicht gesehen. Mark erzählt mir sehr viel. Er weiß, dass er immer zu mir kommen kann. Das war früher schon so, wenn er etwas angestellt hatte. Es gibt für alles eine Lösung: Das habe ich versucht, ihm mit auf den Weg zu geben. Diese Zuversicht prägt seine Einstellung zum Leben bis heute, wo er sich unter abenteuerlichen Bedingungen im Dschungel von Guatemala ein Haus baut. Mir ist das Loslassen leicht gefallen. Vielleicht weil ich die meiste Zeit zu Hause war und so jeden Tag mit meinen Söhnen genießen konnte, als sie noch klein waren. So haben wir eine innige Beziehung zueinander aufbauen können. Und trotzdem sind es keine Muttersöhnchen geworden. Darauf bin ich stolz.

Mark Weißsteiner, 27, Lebenskünstler Meine Mutter hat nie versucht, mich zu verändern. Sie gab mir schon sehr früh die Möglichkeit, wichtige Erfahrungen zu machen. Das war nicht ohne Risiko - aber irgendwie hatte sie immer Vertrauen in mich und hat mir viele Freiheiten gelassen. Auch wenn das für sie sicher nicht immer einfach war. Ich musste nie etwas vor ihr verstecken oder geheim halten. Sogar von meinem ersten Joint habe ich ihr sofort erzählt. Ich liebe ihre Lebensfreude und die Leidenschaft, mit der sie sich immer auf die Seite der Schwächeren stellt.

Brigitte Liefers-Wähner, 64, Schauspielerin Jan hat sie alle um den kleinen Finger gewickelt, damals schon. Omas, Tanten, Freunde. Irgendwann habe ich mir gesagt: "Wenn du alleinerziehend bist, musst du konsequent sein. Sonst wird er ja völlig verwöhnt." Einmal hat er eine Spielzeugpistole geklaut und ist prompt erwischt worden. Die hatte er auf dem Kopf unter seiner Pudelmütze versteckt. Weithin sichtbar. Wir haben jedenfalls immer viel zusammen gelacht. Ich mag diese Neugier, mit der Jan anderen Menschen begegnet. Er ist nie neidisch oder eifersüchtig. Nur manchmal verliert er sich gern in Dingen, die ihn besonders interessieren. Dann braucht man allerdings eine engelsgleiche Geduld!

Jan Josef Liefers, 44, Schauspieler Ich fand sie immer etwas Besonderes. Sie war jünger als die meisten anderen Mütter. Spontaner, lustiger, toleranter. Keine, die ständig an einem rumzupft oder auf ihr Taschentuch spuckt, um einem die Mundwinkel sauber zu reiben. Zu Hause lief sie gern leicht bekleidet und mit bröseliger Kräutermaske im Gesicht herum. Manchmal vergaß sie das, wenn sie die Tür aufmachte. Für meine Kumpel war das die Sensation. In unserer kleinen Wohnung war immer was los. Freunde, Familie - alles war eins bei uns. Wenn meine Mutter gespielt hat, bin ich nach der Schule sofort ins Theater gerannt. Ich kannte dort jeden Winkel. Klar war nicht immer alles einfach - aber ich habe sie nie aufgeben sehen!

Christina Hinz, 65, Hausfrau Gunnar ist mit den Füßen zuerst auf die Welt gekommen. Glückskinder nennt man diese Kinder, glaube ich. Ich habe immer gern gekocht und Gunnar für sein Leben gern gegessen. Wenn er aus der Schule kam, hat er schon auf der Treppe gerochen, was es gab. Wehe, er mochte das nicht. Dann war die Stimmung erst mal im Keller. Als Gunnar in die Lehre kam, gingen unsere Küchengespräche los. Da haben wir bei einer Tasse Kaffee am Küchentisch gesessen und palavert. Über Rezepte natürlich und über Gott und die Welt. Schön war das. Einmal haben wir zusammen einen Kochkurs gegeben. Mit lauter Hausfrauen. Die wollten sich von ihm erst mal nichts sagen lassen. Wie er die Situation gemeistert hat, war schon interessant für mich zu sehen. Er hat das auf seine Art gelöst: sehr charmant, aber bestimmt.

Gunnar Hinz, 35, Sternekoch Ich bin ein Muttikind. Auch körperlich. Kleine dicke Finger, dünnes Haar. Wir sind uns ziemlich ähnlich. Beide sehr kreativ. Ich mag ihre Herzlichkeit. Sie war immer für uns da und hat sich gekümmert. Und egal, was wir für Freundinnen hatten, sie waren willkommen - auch wenn es mal nicht die richtige war. Peinlich war nur, als meine Mutter mich mal vor meinen Angestellten "Mucki" nannte. Das ging gar nicht. Wenn sie zu Besuch kommt, hilft sie im Restaurant. Sie will eben ein Teil vom Ganzen sein, und das gefällt mir.

Sabine Weinmann, 45, Bauingenieurin Fabian ist mein Erstgeborener. Zu ihm fühle ich mich ganz besonders hingezogen. Vor zehn Jahren wurde bei mir multiple Sklerose diagnostiziert. Die Krankheit prägt unseren Alltag. Aber Fabian hilft, wo er kann. Auch wenn er dafür eine Stunde früher aufstehen muss. Dinge, die er für nicht so wichtig hält, erledigt er eben später. Manchmal bringt mich diese Haltung auf die Palme, aber meistens hat er doch recht. Wir sind grundverschieden. Ich kann sehr ungeduldig sein und neige zu Wutanfällen, wenn mir mal wieder etwas nicht gelingt. Fabian sagt dann: "Mama, das wird schon." Ich bewundere seine Gelassenheit. Er ist die Ruhe selbst. Ein wundervoller Optimist.

Fabian Weinmann, 17, Schüler Mama war immer stark. Sie hat nie gejammert und gesagt: "Mir geht's ja so schlecht" oder "Alles ist Scheiße". Sie ist nie depressiv geworden wegen ihrer Krankheit. Sie hat sie nie so sehr zum Thema gemacht, obwohl sie uns schon früh davon erzählt hat. Klar kracht es auch mal zwischen uns. Aber der Stress geht meist so schnell vorbei, wie er gekommen ist. Ich kann Prioritäten setzen, mach die Dinge eben so, wie ich es will. Mama ist inzwischen cooler geworden. Manches sieht sie eben anders. Aber das ist ja normal. Manchmal macht sie sich leider zu viele Gedanken. Aber eigentlich verstehen wir uns super. Sie tut so viel für mich, wie sie kann. Das finde ich toll.

Ursula Jastram, 76, Psychotherapeutin Als Nils geboren wurde, studierte mein Mann noch, und ich habe gearbeitet. Damals gab es so gut wie keine Kinderbetreuung. Schließlich fanden wir doch noch eine Tagesmutter. Ich habe mir immer Vorwürfe gemacht, weil Nils nie gern dort war. Eine schlimme Zeit. Später ging er nach Berlin und machte sich selbständig. Damals hatten wir nur sehr wenig Kontakt. Als er zurückkam, um den Familienbetrieb zu übernehmen, hatte ich Sorge, dass ihn der familiäre Druck zu sehr belasten würde. Aber Nils macht es anders als die vorherigen Generationen. Vielleicht weil er immer schon gern seine eigenen Wege gegangen ist. Das hat mir imponiert. Jetzt reden wir sehr viel miteinander und haben sehr viel Spaß.

Nils Jastram, 49, Unternehmer Meine Kindheit war vielleicht nicht immer so, wie meine Mutter sich das gewünscht hatte. Aber geschadet hat mir die damalige Situation meiner Ansicht nach nicht. Ich bewundere ihr Durchhaltevermögen. Wie sie etwas bis zum Ende durchzieht, koste es, was es wolle. Diesen Drang nach Perfektion, den habe ich von ihr. Obwohl ich aus diesem Grund wohl auch einige Zeit Abstand brauchte. Ich hatte nicht das Gefühl, so akzeptiert zu werden, wie ich bin. Wir sind uns in vielem ähnlich. Manchmal vielleicht auch zu ähnlich. Sie ist die perfekte Unternehmerin. Schade, dass sie früher nicht in der Firma mitmischen durfte!

Jungs sind faul. Laut. Lieber dreckig als sauber...

... und das Beste, was einer Mutter passieren kann, meint BRIGITTE WOMAN-Autorin Ursula Lebert, die selbst zwei Söhne hat.

Wenn man eine Bubenmutter ist, werden einem wenigstens keine Klamotten geklaut. Von Töchtermüttern höre ich, dass ihre besten Stücke aus dem Kleiderschrank verschwinden und mit Colaflecken zurückkehren. Als Bubenmutter muss man auch keine Barbie-Puppen kaufen. Das ist vielleicht der größte Vorteil. Ich hasse Barbie-Puppen. Da kaufe ich lieber Fußballstiefel, die es schon für Dreijährige gibt. Und Fußbälle mit Autogrammen. Und, muss ich zugeben, Cowboy-Gürtel und Pistolen. Ich mag lieber Jungs bei ihren rauen Spielen zugucken, als mir das Gezwitschere, Gekichere und Gestreite von Mädchen anzuhören. Meine Nachbarin hat drei Töchter zwischen vier und zwölf. Das genügt mir.

Natürlich haben Buben auch Nachteile. Sie sind faul, schlampig, und sie kommen in den Stimmbruch. Ich habe zwei Söhne. Ich weiß, was es bedeutet, Jungen dazu zu bewegen, unter die Dusche zu gehen. Jedenfalls, solange sie minderjährig sind. Später habe ich es nicht mehr kontrolliert. Aber obwohl sich Herrenkosmetik heute gut verkauft, behaupte ich: Männer sind von klein auf weniger zur Körperpflege veranlagt. Knaben sind nach der Statistik außerdem öfter krank als Mädchen und angeblich schmerzempfindlicher. Meine beiden waren relativ robust.

Schwer krank sind sie allenfalls vor Mathematik-Klassenarbeiten und ähnlichen Prüfungen geworden. Viel später erst haben sie mir verraten, mit welchen Tricks man Fieber, eine geschwollene Backe oder Hautausschläge hervorruft. Der Ältere war, was Schmerzen angeht, geradezu heldenhaft: Beim Zahnarzt hat er stur den Mund nicht aufgemacht. Um nichts in der Welt. Lieber nahm er in Kauf, dass ihm die Zähne ausfielen. Auch, was Zärtlichkeiten angeht, waren meine Buben harte Männer, sprich: Sie verteilten sie sparsam. Es gab eine Zeit, da kletterten sie unbeholfen auf meinen Schoß, um sich in den Arm nehmen und trösten zu lassen. Diese Phase war aber bald vorbei. Wenn sie mir später mit ihren Schulfreunden irgendwo begegneten, erkannten sie mich nicht. Mutter - das war eine Person, die man zu Hause mit einiger Zurückhaltung akzeptierte. Küsse unerwünscht.

Produktion: Bettina Lambrecht Fotos: Thomas Müller Texte: Tatjana Blobel

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Hi Ihr beiden,



    schönes Foto, Felix was für ein strammer Junge du geworden bist...



    Gruß

    Bernd
Bild Montagsnl

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