Neuer Mann plus alte Freiheit gewünscht!

Ein neuer Mann soll her - aber die lieb gewonnene Freiheit muss bleiben. Wie das funktionieren kann, erklären wir Ihnen in fünf Schritten.

Viele Single-Frauen wünschen sich sehnlichst einen neuen Mann, aber bitte einen, der ihre Freiheit nicht beschneidet. Denn abgesehen vom fehlenden Partner, sind viele weibliche Singles mit ihrem Leben sehr zufrieden. Gerade alleinstehende Frauen haben oftmals ein gutes soziales Netz, der Alltag funktioniert auch ohne Mann und in der Wohnung ist alles so, wie es sein soll.

Nicht gerade einfach für den, der kommen soll. Er muss die bisherigen Annehmlichkeiten so übertreffen, dass Single-Frauen ihre lieb gewonnene Freiheit aufgeben. Doch ist das überhaupt nötig?

Zusammen mit der PARSHIP.de-Diplom-Psychologin Dr. Sandra Spreemann zeigen wir Ihnen, wie der richtige Mix aus Nähe und Distanz in einer neuen Beziehung gelingen kann.

1. Schalten Sie den Kopf aus!

Eine neue Verabredung steht an - doch ist der Mann wirklich der Richtige für Sie? Wohnt er nicht zu weit weg? Wohnt er nicht zu nah bei Ihnen? Er hat zwei Kinder, die am Wochenende kommen - wie soll das gehen? Er isst gern Fleich? Igitt!

Seien Sie ehrlich - malen Sie sich schon einer Verabredung aus, ob der Mann überhaupt in Ihr Leben passt? Und gehen innerlich schon auf Abwehr? Unser Tipp: Denken Sie nicht schon vor dem ersten Date an mögliche "Gefahren" für Ihre Freiheit. Lassen Sie die Situation einfach auf sich zukommen.

Diplom-Psychologin Sandra Spreemann: "Überlegen Sie, was hinter diesen Gedanken steht. Sind es vielleicht nur "schlechte" Erfahrungen aus früheren Beziehungen? Machen Sie sich zudem bewusst, dass jeder seine eigene Vorstellung von Freiheit und Zweisamkeit mitbringt und Ihre nicht die Einzige ist. Viel spannender ist es doch, das Terrain zwischen Nähe und Distanz gemeinsam miteinander auszuloten, Schritt für Schritt. Gehen Sie erst einmal davon aus, dass der andere bereit ist, sich anzupassen und seien Sie selbst auch ein Stück dazu bereit."

2. Finden Sie heraus, was den anderen ausmacht!

Ihre Verabredung steht vor Ihnen - wunderbar. Doch bevor er seinen ersten Atemzug in Ihrer Anwesenheit genossen hat, haben Sie ihm schon erklärt, was bei Ihnen gar nicht funktioniert. Das war vielleicht übertrieben, aber erkennen Sie sich ein wenig wieder? Sandra Spreemann: "Wer sich besonders viel Freiheit wünscht, neigt dazu, dieses Bedürfnis vorschnell und überdeutlich in den Raum zu stellen. Sie sollten sich aber weder bedroht noch getrieben fühlen, solche Fragen möglichst schnell zu klären." Also, nehmen Sie dem Anfang nicht den Zauber der Leichtigkeit. Das wollen Sie bei Ihrem Gegenüber sicherlich auch nicht.

"Denken Sie daran, dass sich niemand gern mit Forderungen konfrontiert sieht - besonders dann nicht, wenn Sie sich gerade gestern kennen gelernt haben oder erst seit einer Viertelstunde duzen. Selbst Gleichgesinnte im Nähe-Distanz-Verständnis fühlen sich dadurch leicht überfordert und ziehen sich eventuell zurück. Die Art und Weise, wie der andere aus der Vergangenheit erzählt, der individuelle Abstand, der zu Ihnen gehalten wird, die Menge an Zeit, die er für Ihr Treffen einplant - all das kann bereits darüber Aufschluss geben, wie freiheitsliebend oder partnerbezogen Ihr Date ist."

Wenn Sie danach immer noch nicht schlau sind, fragen Sie vorsichtig nach - aber lassen Sie die Pistole in der Tasche.

3. Ziehen Sie liebevolle Grenzen

In einer Beziehung ist es natürlich wichtig, seinem Partner zu sagen, wie viel Nähe oder Abstand man braucht. Das kann man auf zwei Arten. 1. auf charmante Weise 2. auf nicht-charmante Weise. Da Menschen in der Regel auf die erste Art besser reagieren, rät Sandra Spreemann: "Wer mit einem nähebedürftigen Menschen zusammen ist, empfindet ihn oft als Klette. Deshalb glauben freiheitsliebende Menschen bisweilen, sie müssten ihre eigenen Bedürfnisse mit besonderem Nachdruck herausstellen.

Tatsächlich ist es aber wenig hilfreich, sich von einem Nähe-betonten Typ demonstrativ abzuwenden. Dies interpretiert das Gegenüber nicht auf die Situation, sondern auf die Beziehung generell. Machen Sie in jedem Fall deutlich, was Ihnen wichtig ist, aber: Bleiben Sie dazu zugewandt und vermitteln Sie das Vertrauen, das Sie in Ihrer beider Beziehung haben. Dieses unbedingte Vertrauen benötigt Ihr Gegenüber, um sich Ihnen auch in distanzierten Situationen nah fühlen zu können."

4. Lassen Sie sich ein

Eine Sache müssen Sie sich bewusst machen: Ein neuer Mann wird Ihr Leben verändern. So wie Sie bisher gelebt haben, können Sie weitermachen. Aber dann entsteht keine Liebe. Beziehung braucht Nähe. Daran glaubt auch Sandra Spreemann: "Machen Sie sich klar: Was erwarten Sie von einer Beziehung? Wie wollen Sie sich darin fühlen? Überlegen Sie nun, wie Sie und Ihr potenzieller Partner miteinander umgehen müssten, damit dies in Erfüllung geht. Sie werden erkennen, dass Sie an einem Mindestmaß an Nähe nicht vorbeikommen."

Das muss kein Verlust von Freiheit sein, im Gegenteil. Sandra Spreemann: "Sie verlieren dadurch nicht Ihre Eigenständigkeit, sondern gewinnen etwas Erwünschtes hinzu. Wie viel Freiheit steckt denn in jemanden, der davon getrieben ist, sich nicht vereinnahmen zu lassen? Wer behutsam und nach eigenem Empfinden die benötigten Grenzen setzt, ist am Ende wirklich selbstbestimmt."

5. Verbiegen Sie den anderen nicht

Sie sind der Distanz-Tpy, Ihr Gegenüber aber auch? Und das ärgert Sie? Eines müssen Sie einsehen: Genauso wenig, wie man Sie komplett verändern kann, können Sie Ihren Partner verbiegen. Sandra Spreemann: "Druck erzeugt immer Gegendruck. Versuchen Sie also erst gar nicht, Ihrem Liebsten umzuerziehen." Nur wenn Sie dauerhaft unglücklich sind, müssen Sie überlegen, was die Konsequenzen für Sie sind.

"Wenn Sie ein gefühltes Ungleichgewicht belastet und sich auch in kleinen Dingen nichts mehr zu Ihrem Gunsten bewegt, lohnt es sich, das offene Gespräch zu suchen. Dabei sollten beide ehrlich prüfen, was sie bereit sind zu geben und wo sie Zugeständnisse machen können. Wählen Sie dabei einen spielerischen Ansatz - es kann sogar Spaß machen, bewusst in die Rolle des anderen zu schlüpfen und sich darin auszuprobieren. In jedem Fall schärft es das Verständnis." Eine neue Beziehung heißt also nicht, dass Sie Ihre Freiheit aufgeben müssen. Ihr Leben wird nicht weniger schön, es verschönert sich. Wenn Sie es wollen.

Sie wissen nicht, wo Sie interessante Männer treffen können? Eine Online-Partnerbörse kann helfen, die Männer in Ihrer Nähe zu finden, die an einer ernsthaften Beziehung interessiert sind. Testen Sie doch beispielsweise das Angebot von unserem Kooperationspartner PARSHIP.de aus.

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Kommentare (1)

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  • Anonymer User
    Anonymer User
    Bin Engläderin, lebe seit 10 Jahren in Wilderness an der Gartenroute am Ind. Ozean, Haus und Grunstück vorhanden.

    Suche auf diesen Wege einen deutschen Herrn 60-70 J. alt.
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