Wenn aus Freundschaft Liebe wird

Sie kennen sich ewig, mögen sich gern, aber mehr? Undenkbar. Und dann passiert es doch. Zwei Paare erzählen, wie aus einer alten Freundschaft plötzlich Liebe wurde.

Ein einziges Mal, vor langer, langer Zeit, hätte es schon einmal passieren können. Simone hatte Lukas an einem Nachmittag nach der Schule besucht. Sie trug ein selbst genähtes Kleid aus einem leichten Blumenstoff. "Und dann schob sie das Kleid das Bein hoch, und für einen Augenblick sah ich in ihr mehr als nur die Freundin." Sein halbes Leben lang hatte er diese Szene vergessen. Bis zu dem Tag, an dem er Simone geküsst hat.

Simone Winkler, 48, und Lukas Winkler, 46, (Namen wurden von der Redaktion geändert) sitzen in ihrer neuen Eigentumswohnung am großen Tisch in der Küche. Hinter Lukas hängt das Ölgemälde, das er geerbt hat. Hinter Simone steht ein Strauß roter Rosen auf dem Regal. Ihr kleiner Sohn spielt mit seinen Ü-Ei-Figuren, Simones großer probt gerade mit seiner Band. Lukas holt eine Flasche Wein aus dem Eisfach. Es ist warm und gemütlich und sehr vertraut in dieser Runde. Man spürt: Die beiden kennen sich ewig, aber ihre Liebe ist jung und lebendig.

Simone und Lukas Winkler ist geglückt, woran wohl jede schon mal gedacht hat: Sie haben aus einer Freundschaft eine Beziehung gemacht. Die beiden sind in guter Gesellschaft. Penélope Cruz und Javier Bardem haben aus langer Freundschaft zueinander gefunden, auch Roman Herzog und Alexandra von Berlichingen sind von tiefer Sympathie zur Liebe gekommen, ebenso die TV-Moderatorin Margarethe Schreinemakers und ihr Freund Jean-Marie Maus. Die Umfrage einer Partnervermittlung unter 620 Singles ergab: Ein Viertel der Single-Männer hegen ihrer besten Freundin gegenüber mehr als nur freundschaftliche Gefühle, immerhin elf Prozent der Frauen geht es mit ihrem besten Freund genauso.

"Das ist neu", sagt Ulrike Brandenburg, Sexualwissenschaftlerin an der Universität Aachen. Früher kam es vielleicht mal vor, dass ein Witwer aus pragmatischen Gründen die Schwester oder Freundin seiner verstorbenen Frau heiratete. Aber solche Fälle waren selten. Allerdings war es auch sehr viel seltener, dass Menschen jenseits der 40 wieder auf Partnersuche gingen. "In diesem Alter haben viele keine Lust mehr, noch einmal nach einem neuen Partner Ausschau zu halten", sagt sie. "Es ist ja auch gar nicht so einfach. Wir sind in einem Alter, wo wir ausdifferenzierte und klare Ansprüche haben und nicht mehr so bereit sind, uns anzupassen. Da greifen immer mehr Männer und Frauen auf etwas Verlässliches, Bewährtes zurück."

Simone und Lukas Winkler kommen aus demselben Dorf. Der Vater von Lukas ist dort Pastor gewesen. Und Simone, die damals noch Baumgart mit Nachnamen hieß, spielte in der Kirche die Orgel. Es war kurz nach der Konfirmation, als Simone Lukas kennen lernte. Im Pfarrhaus wurde sonntags immer gemeinsam gegessen, und manchmal saß sie da mit am Tisch. Für Simone waren dies besondere Momente. Sie kam aus einer einfachen, strengen Welt. "Für mich war damals Ehe Gefängnis und Familie noch viel schlimmer", sagt sie. Lukas’ Familie war anders. Demokratisch. Liebevoll im Umgang. Man redete viel. "Da wurde mir klar: Familie kann schön sein." Aber Lukas spielte dabei keine Rolle. "Der war immer viel zu jung", sagt Simone Winkler. Und Lukas sagt: "Mein Zimmer war auch nicht sehr attraktiv für Mädchen." Er wollte Künstler, Intellektueller sein und nicht charmant.

Was beide nicht hinderte, über die Jahre befreundet zu bleiben. Erst in der Jugendarbeit der Kirchengemeinde. Dann im Studium. Später trennten sich eine Zeit lang die Wege. Beide heirateten, bekamen Kinder. Sie erlebten, wie ihre Beziehungen scheiterten. Da trafen sie sich wieder öfter, erzählten sich viel und sprachen sich Mut zu. "Scheidung - das sagt sich so einfach", sagt Simone. "Aber wenn man zwölf Jahre mit jemandem zusammen war und dachte, das ist fürs Leben, und dann erleben muss, wie das in die Brüche geht, dann bist du ganz schön zerstört." Und Lukas, dessen Ex-Frau ins Ausland gegangen war, sagt: "Das ist eine furchtbare Belastung, wenn dein Kind so weit weg ist und du jedes Mal kämpfen musst, um es zu sehen."

Wenn sie sich sahen, tranken sie meistens ziemlich viel Bier, und am Ende vom Abend flachste Lukas regelmäßig: "Ich will dich heiraten und zwei Kinder von dir", eine ins Unmögliche zielende Formel für: Vielleicht können wir so ja alle unsere Probleme lösen. Und Simone sagte: "Lass mich in Ruhe, ich heirate nie wieder." In der Woche drauf hat sie ihn wieder angerufen. Bald telefonierten sie jeden Mittwochabend.

Irgendwann in dieser Zeit hat sich ihre Freundschaft verändert. Für beide. "Ich habe Lukas von einer neuen Seite erlebt - als jemanden, der gut zuhören, kluge Antworten geben kann. Da war ich ganz überrascht, denn ich kannte ihn nur als den Intellektuellen mit großem ausschweifendem Gerede." Auch Lukas spürte, dass etwas anders wurde. Und mehr noch: dass es ihm mit dem Satz "Ich will dich heiraten" ernst war. So unverbindlich ging es für ihn einfach nicht weiter. Er drängte auf eine Entscheidung. Simone wich aus. "Da haben wir die Freundschaft beendet." Drei Jahre war Pause. Bis zu jenem Samstagmorgen.

"Ich erzähl das!", sagt Lukas Winkler. Simone protestiert. Aber Lukas drängt sich dann doch dazwischen. Für ihn geht die Geschichte so: Es war zu einer Zeit, als er eine Art Frieden geschlossen hatte mit seinem Leben als Single. Abends ging er in seine Kneipe, diskutierte mit spannenden Leuten, hörte Musik. "Ich hatte mit Frauen nichts mehr im Sinn", sagt er, "ich war sogar ein bisschen gegen sie eingestellt. Ich war müde nach der anstrengenden Zeit mit meiner Ex-Frau und fand, dass Frauen nerven."

Bei Simone war es in jener Zeit nicht viel anders. Mit einem großen Kraftakt, vielen Stunden Therapie, versuchte sie ihr Leben neu zu ordnen. Ihr Fazit: "Leckt mich doch." Name um Name wurde aus dem Adressbuch gestrichen. Auch der von Lukas.

Der traf eines Tages dann doch eine Frau, die ihm gefiel. Sie stand an der Bar. Sie kamen ins Gespräch. Es war, als wenn eine Schleuse aufging. Plötzlich konnte er wieder positiv denken: Schöne Zeiten fielen ihm ein. Die Jahre in Berlin. Die Songs von The B-52. Die Zeit mit Simone. Simone! War da nicht was? "Und plötzlich dachte ich, dass jetzt schon wieder drei Jahre ins Land gegangen waren und dass es gut wäre, sich mal wieder zu melden. Egal, ob sie mich wegschickt. Dass diese Freundschaft einfach zu wertvoll ist, zu besonders, um es unversucht zu lassen, noch einmal zusammenzukommen. Auch mit Nicht-Heiraten, wegen mir." Er setzte sich hin und schrieb einen Brief.

Simone hört zu, während er seinen Teil der Geschichte erzählt. Grinsend. Ungeduldig. Jetzt ist sie dran. "Eines Nachts", sagt sie, "stand ich im Traum auf einer langen Straße. Ich war ziemlich einsam. Und dann kommt mir Lukas entgegen, nimmt mich in den Arm und sagt: Ich liebe dich." Am nächsten Morgen liegt Lukas’ Brief bei ihr im Kasten. "Das hat mich wahnsinnig berührt." Sie rief ihn an. Lukas hatte sofort weiche Knie.

Für einen Moment stand an diesem Morgen für beide die Zeit still. Halt, Stopp. Moment mal. Du kannst natürlich so weiterleben wie bisher. Aber hast du da nicht was vergessen?

Sie verabredeten sich. Simone zog sich ein schönes Hemd an, eins, wo man auch ein bisschen was sah. Und Lukas nahm sich vor, Simone zu küssen. Nach all den Jahren. "Jetzt versuchen wir, ob wir zaubern können", beschreibt er das Gefühl.

"Tausendmal berührt / Tausendmal ist nix passiert / Tausend und eine Nacht / und es hat Zoom gemacht", singt Klaus Lage. Aber warum passiert plötzlich etwas? Was löst diesen Zauber aus? Simone und Lukas Winkler sagen: Dieser unglaubliche Zufall! Der Traum. Der Brief. Und dass beides am selben Tag kam.

Wenn zwei Menschen, die sich lange kennen, mehr wollen, müssen sie etwas dafür tun", sagt die Sexualwissenschaftlerin Ulrike Brandenburg. "Und zwar aktiv." Wir alle, so sagt sie, haben gelernt, dass Erotik - paff - plötzlich von allein da ist, ein Bauchgefühl, ein neurobiologisches Phänomen. Aber es gibt auch aktive Zugänge zur Erotik, nach dem Motto: "Wir mögen uns so gern, und bevor wir uns nun beide wieder auf die Suche begeben, könnten wir es einfach mal miteinander probieren." Ulrike Brandenburg ermutigt zum "wilden Denken", zum Reden über sexuelle Fantasien, zum Ausprobieren. "Da wird die emotionale Nähe, die zwei verbindet, erweitert um die Möglichkeit, auch Erotik zu entwickeln", sagt sie. "Oft entdecken die Betroffenen dabei, dass viel mehr geht, als sie dachten." Und plötzlich sind da die Schmetterlinge im Bauch, die all die Jahre fehlten.

Im "Lokus", einer gemütlichen Kneipe am Marheinekeplatz in Berlin-Kreuzberg, sitzen zwei Frauen, bestellen Milchkaffee und ein üppiges Frühstück und grinsen sich an. Das sind Anja und Anja Kofbinger, seit 18 Jahren Freundinnen, seit 7 Jahren ein Paar. Hier, in diesem Café, haben sie sich zum ersten Mal geküsst. Tausendmal berührt. Tausendmal ist nichts passiert. Und dann ganz plötzlich.

Es geschah an einem sonnigen Tag im Mai. Die eine Anja - sie ist Reiseverkehrskauffrau - wachte auf und dachte: "Yeah. Mir geht es gut. Ich fühl mich stark, ich sehe toll aus, es ist der perfekte Tag, um mich in eine schöne Frau zu verlieben!" Anja ist lesbisch. Sie hatte sich gerade von einer chaotischen Affäre erholt und zum ersten Mal seit Langem wieder Lust auf Neues. In dieser Stimmung traf sie sich mit Freundinnen zum Picknick. Sie sah die Mädels auf der Wiese sitzen. Und war enttäuscht. "Da waren nur lauter bekannte Gesichter. Wie sollte ich denn da jemanden kennen lernen?"

Auch die andere Anja - sie ist für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses - war an jenem sonnigen Maitag ganz wunderbar stark aufgewacht. Sie war auf den Tag genau ein halbes Jahr solo. "Ich bin fixiert auf Daten", erzählt sie, "und dachte: Oh, wie schön, die Trauer ist vorbei. Die Sonne lacht. Die Luft ist toll. Ich fühlte mich wie befreit." So ging sie zum Picknick.

Anja und Anja hatten sich beim Softball kennen gelernt. "Ich dachte: Ach, was für eine witzige Frau", sagt Anja, die Politikerin. Partys, Geburtstage, sogar Weihnachten haben sie zusammen gefeiert, und fast wären sie mal zusammen in Urlaub gefahren, aber das war dann irgendwie gescheitert. Aber jede hatte ihr eigenes Leben, ihre eigenen Lieben.

Doch der sonnige Tag im Mai war ja noch nicht vorüber. Die Mädels saßen am Ufer, tranken Prosecco und zogen weiter in die Kneipe. "Da habe ich plötzlich gedacht: Ich muss diese Frau küssen", erzählt Anja, die Verkehrskauffrau. "Warum? Wieso? Ich weiß es nicht. Aber ich habe es einfach getan." Sie sind dann ziemlich bald zu ihr nach Hause gegangen. "Es war eine der besten ersten Nächte meines Lebens."

Für die beiden Frauen ist klar: Ohne den Zauber dieses Maitags, diese Gleichzeitigkeit der Aufbruchsgefühle hätte es "den großen Knall", die Entscheidung füreinander, nicht gegeben. Sie wären Freundinnen geblieben, mehr nicht. Es bedurfte der geballten Kraft und der positiven Energien, um die bestehenden Muster zu sprengen. So aber tanzten sie Schritt um Schritt in ein neues Leben, erst durch eine wunderbar leichte Sommer- Romanze und dann in eine verbindliche Beziehung.

Nach einer Studie der Universität Bochum ist Liebe, die aus einer Freundschaft gewachsen ist, überdurchschnittlich haltbar. "Solche Paare haben ein sehr viel geringeres Verletzungs- und Kränkungspotenzial", sagt Ulrike Brandenburg. "Andere müssen in den ersten Jahren mühsam klären, was jeder so mit im Gepäck hat. Hier ist der andere vertraut. Ich weiß viel von ihm und kenne seine kleinen Neuröschen. Und er meine auch." Vorausgesetzt natürlich, man war in den Jahren der Freundschaft nicht einfach nur immer nett und freundlich zueinander, sondern hat Konflikte zugelassen.

Lukas und Simone Winkler schätzen an ihrer Beziehung die breite gemeinsame Basis. "Ich kenne ganz viel von ihm", sagt Simone über Lukas, "ich weiß, wo sein Verhalten herkommt." Auch er kennt fast ihre ganze Geschichte, ihr Elternhaus, ihre Studienfreundschaften, die zerbrochenen Lieben. Das macht die Beziehung anders als andere. Sie verbindet das, was war, mit dem, was ist. Beide haben das Gefühl: Dieses Fundament ist stark. Warum sie nicht früher schon auf den Gedanken gekommen sind? Vielleicht, weil einfach immer etwas anderes dran war und es des magischen Moments bedurfte, damit sie den Mut fassten, die Linie zwischen Freundschaft und Liebe zu überschreiten.

Auch Anja und Anja Kofbinger sagen: Es hat vieles leichter gemacht, dass sie sich schon so lange kannten. Dieses vorsichtige Sich-Herantasten, die Zeit, in der man den anderen erst mal nur klasse findet und es lange dauert, bis man sich auch an die schwierigeren Themen herantraut, entfiel. Es half zudem, die Muster der anderen schon zu kennen und sich dann zu sagen: "So, wie das mit der und der lief, so läuft das bei uns nicht." - "Nach einem Jahr war für mich klar, dass ich sie heiraten werde", sagt Anja, die Politikerin. Die andere Anja dagegen wusste, dass frühere Lieben ihrer Freundin immer nur drei Jahre gehalten hatten - und sie dann, wenn es um Dauer, Beständigkeit ging, Schluss gemacht hatte. Heiraten kam für sie deshalb erst mal nicht infrage. Verblüfft waren beide, wie viel Neues es zu entdecken gab. Das körperliche, natürlich. "Aber die Tiefe", sagt Anja, die Politikerin. "Ich hatte Anja als intelligente, gut aussehende Frau wahrgenommen - aber ihre Ängste hatte ich höchstens am Rande gesehen. Auch die waren für mich jetzt auf einmal wichtig, weil sie unsere Beziehung natürlich mitprägen." In Anja und Anja treffen zwei Klassenclowns aufeinander. Zwei Menschen, die andere gern unterhalten. "Ich fand es schön, auch die ernste Anja kennen zu lernen", sagt Anja, die Verkehrskauffrau. Und ihre Freundin sagt: "Und ich fand schön, dass du nicht erschüttert warst."

"Klopft euch auf die Schulter und freut euch, dass es geglückt ist, Erotik in eure Freundschaft zu integrieren", sagt die Sexualwissenschaftlerin Ulrike Brandenburg. "Nehmt das als ein unglaubliches Geschenk. Aber ändert bloß nichts an dem, was all die Jahre gut funktioniert hat." Sie empfiehlt einen genauen Blick auf die Freundschaft: Was sind die Anker, die euch gutgetan haben? Wer seinem besten Freund, der besten Freundin nun schon so lange die Geschichten von anderen Lieben erzählt hat, sollte nicht plötzlich kurze Zügel anlegen und erwarten, dass sie mit keiner anderen Frau mehr Kontakt halten und nur noch für sie da sind. Sondern das Stück Freiheit, das die Freundschaft geprägt hat, bewahren.

Anja und Anja haben sich tatsächlich verpartnert - auf den Tag genau drei Jahre nach dem ersten Kuss. Die eine Anja hat den Nachnamen der anderen angenommen. Die beiden heißen jetzt gleich, als ein Zeichen, dass sie zusammengehören. Aber jede hat ihre eigene Wohnung behalten.

Die für diesen Artikel befragte Sexualwissenschaftlerin Dr. Ulrike Brandenburg ist im Mai 2010 verstorben. Die ehemalige Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung hat als Paartherapeutin und Ärztin Bedeutendes geleistet und sich um neue Lösungsansätze auf ihrem Gebiet verdient gemacht.

Text: Cornelia Gerlach Foto: iStockphoto

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