4 Tipps für bessere Portraitbilder

"Meine Aufgabe ist es, Menschen dazu zu bewegen, nahbar und selbstbewusst vor der Kamera zu sein", sagt Portraitist Markus Püttmann.

Warum sehen Menschen auf Portraits oft so leer, geistig abwesend oder unnatürlich aus?

Markus Püttmann, internationaler Portraitist und Business Coach, findet, dass Menschen viel zu oft versuchen zu posieren und dadurch die Fähigkeit verlieren, natürlich vor der Kamera auszusehen.
Selbst professionelle Models oder Medienexperten wissen zu selten, wie man natürlich wirken kann. "Meine Aufgabe ist es, Menschen dazu zu bewegen, nahbar und selbstbewusst vor der Kamera zu sein.  So strahlen sie etwas aus, das beim Betrachter einen positiven Eindruck hinterlässt“, sagt Püttmann.

Wie schafft man es seine Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen, sodass sie schmeichelhaft auf den Betrachter wirkt? Wir haben Markus Püttmann nach seinen Top-Tipps für bessere Portraitbilder gefragt und hier sind seine Ratschschläge:

1. BRINGE DEINE STIRN IN RICHTUNG KAMERA

Die Menschen stehen in der Regel so vor der Kamera, dass ein Doppelkinn sichtbar wird. Das mögen die wenigsten. Der einfache Weg, um das zu beheben ist: "Bringen Sie Ihre Stirn in Richtung Kamera und lehnen Sie sich leicht vor." Von der Seite sieht es aus wie eine E.T. Nachahmung. Auf dem Bildschirm erscheint es jedoch viel natürlicher und zeigt Sie wesentlich vorteilhafter, als es sich anfühlt.

2. NUTZE DIE TRICKS DER STARS

Es hört sich zunächst komisch an, aber Markus Püttmann ist überzeugt davon, dass Menschen deutlich besser aussehen, wenn sie ihre Augen leicht zusammenkneifen. Das entscheidende Wort hierbei ist leicht – nicht so als würden Sie beim Augenarzt eine viel zu kleine Zeile bei dem Sehtest lesen.

3. LACH ZWISCHENDURCH MAL KRÄFTIG

Die meisten Menschen tendieren dazu, ein künstliches Lächeln zu haben. Dabei ist die Mund- und Augenpartie nicht stimmig miteinander. Wenn Sie wissen wollen, wie ein richtiges Lächeln aussieht, stellen Sie sich vor den Spiegel und beißen quer auf einem Stift und merken Sie sich, wie sich die Gesichtsmuskeln anfühlen.

4. DEN RICHTIGEN ZUSCHNITT FINDEN

Die wichtigste Zutat für ein gelungenes Portrait ist der Zuschnitt des Bildes. Es gibt ein paar Grundregeln. Darüber hinaus ist es auch Geschmacksache. Markus Püttmann hält sich strikt an die Drittelregel. Diese Regel ist an Anlehnung an den Goldenen Schnitt entstanden. Das Bild wird in neun gleich große Teile mit vier Linien unterteilt (siehe Bild). Zwei Linien verlaufen hierbei horizontal und zwar jeweils ein Drittel der Bildhöhe vom oberen und von unteren Bildrand entfernt. Zwei Linien verlaufen vertikal - jeweils ein Drittel vom linken und vom rechten Bildrand entfernt. Platziert man die markanten Objekte auf die senkrechten Linien wirken die Bilder meist interessanter und harmonischer. Die Augenlinie sollte auf der oberen Linie verlaufen. Auch in wie weit das Bild gedreht ist, macht einen großen und entscheidenden Unterschied in der Wirkung.

 

Biografische Manufaktur - Markus Püttmann
Das Gesicht eines Menschen ist ein Bilderbuch mit tausend Seiten. Das Wesentliche sichtbar zu machen, ist die wahre Kunst beim Portrait. Die reale Persönlichkeit zu zeichnen, setzt im Zeitalter der virtuellen Bilder hochrelevante Akzente.
Nahbarkeit gepaart mit einem gesunden Selbstbewusstsein macht attraktiv und einzigartig. Die biografische Manufaktur Markus Püttmann interpretiert Ihr Portrait als Zeitdokument - authentisch, ästhetisch und attraktiv. Damit sie garantiert Eindruck hinterlassen.

Sprechen Sie uns gerne an auf dem Brigitte Symposium in Berlin am 28. September 2017. Wir freuen uns mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

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