Die Spartipps der Redaktion: "Sparen muss nicht weh tun!"

Sparen müssen die meisten von uns, weil das Gehalt zu klein oder die Wünsche zu groß sind. Oder weil die Altersvorsorge drückt. Hier kommen 9 Spartipps aus der Redaktion.

Sparen ist immer eine gute Idee: Nicht zuletzt deshalb, weil Zeiten kommen können, in denen wir ganz dringend Geld brauchen. Und wenn wir es dann doch nicht brauchen, verprassen wir es eben für die Erfüllung unserer Lebensträume. Auch nicht verkehrt. Wir haben in der Redaktion herumgefragt, wie die Kolleginnen sparen - hier kommen 9 Antworten:

Flohmärkte sind mein Mekka

"Sparen tut nicht weh, wenn man es mit etwas verbindet, was Spaß macht: Ich gehe gern auf Flohmärkte, dort finde ich eigentlich immer einen Schatz. Meistens versuche ich das, was ich brauche, secondhand zu bekommen und gehe auch schon mal mit einer Einkaufsliste auf den Flohmarkt. Schöner Nebeneffekt: Ich finde häufig Dinge, die Einzelstück-Charakter haben, wie meine Vasen aus den 60er Jahren." 

Klamottentausch-Party: Beratung inklusive

"Ich freue mich immer auf den Klamottentausch-Abend mit meinen Freundinnen: Alle bringen Fehlkäufe mit und Kleider, die nicht mehr passen. Dann beginnt ein lustiges Durcheinander, die ehrliche Beratung ist inklusive. Nebenbei wird gegessen und ein Gläschen auf das Leben getrunken – ans Sparen denkt dabei keine von uns."   

Kontostand im Auge behalten

"Ich habe mir vor einigen Jahren angewöhnt, meinen Kontostand nicht unter einen bestimmten Betrag fallen zu lassen. Die Höhe des Betrags lege ich jeden Monat neu fest. So bleibe ich flexibel, wenn zum Beispiel Mehrausgaben durch einen Urlaub o. ä. anfallen. Wenn ich gegen Ende des Monats merke, dass es knapp wird, stelle ich meine Gewohnheiten um – dann heißt es zum Beispiel vermehrt selber kochen statt essen zu gehen oder einen Mädelsabend zuhause veranstalten anstatt Cocktails in einer Bar zu trinken. Das erfordert ein wenig Selbstdisziplin, funktioniert bei mir aber erstaunlich gut."

Am Morgen Brote schmieren

„Wir haben in unserem Verlag eine tolle Kantine mit einem verlockenden Frühstücksangebot – aber jeden Morgen ein bis zwei Euro für ein belegtes Brötchen oder einen Joghurt auszugeben, ist eigentlich Quatsch. Hochgerechnet ergibt dieses Luxus-Frühstück aufs Jahr nämlich fast einen Kurzurlaub. Deshalb schmiere ich mir einfach morgens ein Brot oder bereite am Vorabend Overnight-Oats vor. Und plane dabei im Kopf meinen nächsten Wochenend-Trip.“ 

Vermögenswirksame Leistungen nutzen

"Ich nutze das Angebot der Vermögenswirksamen Leistungen und stocke den Zuschuss des Arbeitgebers auf einen guten runden Betrag auf."

Kleinvieh Mist machen lassen

"Mein Freund und ich sammeln unsere 1- und 2-Cent-Stücke in einem Glas und bringen das Geld alle paar Monate zur Bundesbank. Da kommen unbemerkt kleine Summen zusammen, über die wir uns dann immer freuen."

Radfahren und Joggen

"Fahrrad statt Auto oder ÖPNV, Joggen statt Fitnessstudio: Ich spare eine ganze Menge damit, dass ich so gut wie alle Wege in der Stadt mit dem Fahrrad zurücklege statt mit einem Auto oder dem Öffentlichen Nahverkehr. Fit hält das nebenbei auch, genau wie meine Joggingrunden im Park. Auch mit dem Laufen spare ich Geld: Gebühren fürs Fitnessstudio oder für Sportkurse." 

Reminder: Verträge kündigen

"Aufgrund akuter Aufschieberitis und Vergesslichkeit habe ich in der Vergangenheit gerne mal zu viel für Handyverträge oder Fitnesstudio-Mitgliedschaften bezahlt. Das passiert mir jetzt nicht mehr. Ich lasse mich per Handy daran erinnern, dass ich meine Verträge kündigen muss. Neuverträge oder Treueboni sind oftmals wesentlich günstiger, und man spart damit enorm."

Habt ihr auch Spartipps, die ihr teilen wollt? Oder seid ihr selbst auf der Suche nach Tipps, die zu euch passen? Im Spar-Forum der BRIGITTE-Community könnt ihr euch austauschen! 

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