Hintergrund vom Bewerbungsfoto: Tipps und Tricks

Für eine erfolgreiche Bewerbung müssen viele Details passen. Der Hintergrund vom Bewerbungsfoto gehört dazu. Worauf du achten musst, erfährst du hier.

Key Facts

  • Helle Farben schlagen meist dunkle Farben
  • Farben wie Schwarz oder Braun umgehen
  • Outdoorbilder mit erfahrenen Fotografen denkbar
  • Farbe der Kleidung, der Haut, des Haares und der Hintergrund sollen in einem harmonischen Kontrast sein
  • Natürliche Beleuchtung
  • Hintergrund soll nicht ablenken, sondern neutral sein

Hintergrund vom Bewerbungsfoto: Worauf kommt es an?

  • Das Bewerbungsfoto ist heutzutage keine Pflicht. Du kannst es also problemlos weglassen. Doch stimmt das wirklich? Nur weil es nicht mehr vorgeschrieben ist, bedeutet das nicht, dass es keine Rolle mehr spielt.
  • Viele Personaler schätzen Bewerbungen mit einem Foto, da es die Distanz zum Bewerber verringert und eine persönliche Note hinzufügt. Tipps zur Kleidung auf dem Bewerbungsfoto findest du in einem separaten Artikel.
  • Wir kümmern uns jetzt um den Hintergrund des Fotos. Denn eins ist klar: Wenn schon Foto, dann auch richtig. Denn mit einem schlechten Foto machst du natürlich auch einen schlechten Eindruck.
  • Wichtige Kriterien für den Hintergrund sind die Anzahl und Auswahl der Farbtöne. Auch die Frage, welche Orte für das Bild in Frage kommen, spielt eine entscheidende Rolle für den Hintergrund.

Studio oder Draußen?

  • Der Ort des Bewerbungsfotos ist natürlich maßgeblich für den Hintergrund. Normalerweise werden Bewerbungsfotos in einem Studio eines Fotografen geschossen. Dort gibt es einen hellen, schlichten Hintergrund und du brauchst dir keine Gedanken um Farben machen.
  • Doch ein Foto kann auch im Freien so gestaltet sein, dass es die Anforderungen an ein Bewerbungsfoto perfekt erfüllt. Gerade Bewerber für Führungspositionen haben die Möglichkeit, besser aufzufallen und besondere Stärke und Kompetenz zu zeigen.
  • Wichtig ist, dass Fotografen sich mit den Orten auskennen und wissen, wie bestimmte Hintergründe wirken. Betonwände oder Glasfronten stellen beispielsweise effektive Hintergründe dar. Wichtig ist, dass die Bilder mit einer geringen Tiefenschärfe aufgenommen werden. Dadurch rückst du als Bewerber stärker in den Fokus.
  • Ein Foto mit einem grünen Naturhintergrund ist denkbar, wenn es sich um einen Job mit Naturbezug handelt. Für klassische Bürojobs wirkt dieser Hintergrund jedoch nicht professionell genug. Für diese Jobs bietet sich ein modernes Bürogebäude im Bild an. Gerade Vorstände und Manager lassen sich gerne vor hellen Glaswänden fotografieren.

Hintergrund vom Bewerbungsfoto: Einschätzung diverser Farben

Dunkler Hintergrund

  • Schwarz: Der schwarze Hintergrund wird gerne bei blonden Personen mit einem hellen Hauttyp verwendet. Schwarz ist eine zeitlose Farbe, die grundsätzlich elegant wirkt. Doch gleichzeitig wirkt Schwarz auch immer ein bisschen „böse“. Helle Farben werden in der Regel als sympathischer eingeschätzt.
  • Braun: Braun war insbesondere in den 70er Jahren absolut im Trend, ist jedoch heutzutage bei Bewerbungsfotos nicht sonderlich angesagt. Ein brauner Hintergrund wirkt schwerfällig, obwohl es sich um einen warmen Farbton handelt.
  • Warmes Grau: Hierbei sprechen wir von einer Mischung von Braun und Grau. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die dunkelste Farbe, die du als Hintergrund für dein Bewerbungsfoto auch wirklich verwenden kannst. Damit du als Bewerber auch konkret im Fokus stehst, kann der Hintergrund in der Mitte noch aufgeblitzt werden.

Heller Hintergrund

  • Weiß: Mit einem komplett weißen Hintergrund rückt sich der Bewerber ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Es gibt überhaupt keine Ablenkungen durch einen Hintergrund. Gerade bei Berufen, wo der Fokus auf Klarheit und Sauberkeit gelegt wird, ist das ein sehr passendes Motiv.
  • Weiß und Schwarz geteilt: Eine Hälfte schwarz und die andere weiß – damit kannst du dich als Bewerber schnell aus dem Spiel nehmen. Zwielichtige Personen mit einem Doppelleben bzw. zwei Seiten werden damit verbunden.
  • Beige: Creme-Farben und Beige kommen sehr modern und warm daher. In Verbindung mit dezenten Grautönen können sie Weiß und auch Eisgrau überlegen sein. Je nach Jobposition sollten sie in jedem Fall in die engere Auswahl rücken.
  • Eisgrau: Vor allem bei einem dunklen Anzug schafft ein eisgrauer Hintergrund einen angenehmen Farbkontrast. Die Farbe gilt als modern und absolut neutral, wodurch der Fokus auf dem Bewerber liegt.
Dreist: Job-Bewerberin findet nach Absage Bikini-Selfie auf Firmen-Instagram

Hintergrund vom Bewerbungsfoto: Mache nicht diese 3 Fehler

  • Vermeide bunte Farbtöne im Hintergrund. Insbesondere von blauen oder rosa Farbnuancen solltest du Abstand nehmen.
  • Linearer Farbverlauf von oben nach unten: Viele Bewerber verwenden einen Farbverlauf von hell nach dunkel und machen damit mehr falsch als richtig. Denn dein Kopf in der oberen Hälfte des Bildes befindet sich in der dunklen Hälfte. Besser ist es, die Farben zur Mitte des Bildes aufzuhellen und an den Rändern dunkler zu werden. So stellst du dich selbst mehr in den Fokus.
  • Ein türkiser Hintergrund war in den 80er Jahren absolut angesagt. Doch die Zeiten haben sich geändert und Türkis vermittelt lediglich einen künstlichen Eindruck.

Tipps zum Vorstellungsgespräch bekommst du hier. Zudem zeigen wir dir, wie du eine Kurzbewerbung erstellst. Du findest bei uns sogar Tipps zur richtigen Schriftart in der Bewerbung.

Wenn du dich mit anderen über dein Bewerbungsbild, die Wahl des Fotografen oder die richtige Kleidung austauschen möchtest, schaue mal in unserer BRIGITTE-Community vorbei.

Wer hier schreibt:

Themen in diesem Artikel

BRIGITTE Academy direkt in dein Postfach

Melde dich jetzt kostenlos an!