Kleidung im Vorstellungsgespräch: Überzeugen mit dem Outfit

Viele machen sich Gedanken zu Fragen und Antworten im Bewerbungsprozess. Doch mit der Frage, welche Kleidung im Vorstellungsgespräch angebracht ist, beschäftigen sich nicht alle. Hier erfährst du es.

Kleidung im Vorstellungsgespräch: Die Wirkung des ersten Eindruckes

  • Kleider machen Leute! So alt dieses Sprichwort auch sein mag, so aktuell ist es immer noch. Wenn wir eine Person zum ersten Mal sehen, dann fällt uns die Kleidung, etwa ein Anzug mit Krawatte oder eine Bluse in Kombination mit schönen Schuhen, als erstes ins Auge.
  • Natürlich reicht es nicht, beim Vorstellungsgespräch gut gekleidet zu sein. Überzeugen musst du auch fachlich und zwischenmenschlich. Jedoch nützt dir die beste Qualifikation nichts, wenn du durch ein unpassendes Outfit vom Unternehmen schon aussortiert wurdest.
  • Dabei ist es wichtig, nicht nur auf die richtige Kleidung inklusive Farbabstimmung zu achten, sondern auch darauf, was dir auch selber gefällt und du dich wohlfühlst. Nicht zuletzt muss die Kleidung auch zum Unternehmen und deiner Tätigkeit passen.
  • Bedenke auch, dass sich angemessene Kleidung auch positiv auf deine Stimmung und dein Denken auswirkt. Welche Tipps sich Frauen bei der Kleidung für die Bewerbung zu Herzen nehmen sollten, erfährst du jetzt.

Kleidung im Vorstellungsgespräch: Übersicht

Jacke

 Blazer

Hose

Rock (nicht zu kurz oder eng)

Anzughose

Stoffhose

Jeans (bei kreativen, jüngeren Unternehmen)

Oberteil

Bluse (blau oder weiß zu empfehlen)

Kleid

Kein tiefer Ausschnitt

Top (mit Jacke)

Schuhe

Pumps

Ballerinas

Lederschuhe

Haare

Gesicht frei lassen (offen oder Zopf, Dutt)

Schmuck

Dezent

Keine grellen Farben

Natürlich gibt es gerade kreative Berufe, wo ein flippigeres Outfit erlaubt oder gar erwünscht ist. Trotzdem wird diese Übersicht für 99 Prozent der Frauen eine angemessene Wahl sein, bei der nicht die Kleidung zum Ausschlusskriterium für den neuen Job wird.

Kleidung im Vorstellungsgespräch: Welches Outfit passt zu der Bewerbung?

  • Zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch gehört es auch, sich zu erkundigen, wie die Mitarbeiter des Unternehmens gekleidet sind. Während eine saubere, akkurate Kleiderauswahl immer zählt, kann es doch Unterschiede im Stil (z.b. schlicht oder bunt) geben. Ein Unternehmen, was sich durch die Farbe Gelb im Branding auszeichnet, wird ein gelbes Accessoire im Outfit positiv wahrnehmen, während es bei einem anderen Unternehmen deplatziert wirken kann.
  • Um sicher zu gehen, welche Kleiderordnung die richtige ist, solltest du dich auf der Internetpräsenz des Unternehmens sowie bekannten Jobportalen umschauen. Wie sind potenzielle Kollegen dort gekleidet. Wenn du dir wirklich unsicher bist, kannst du auch im Sekretariat anrufen und dich erkundigen. Ein Bewerber, der sich informiert, wird immer lieber gesehen als ein Bewerber, der sich nicht kümmert und dann negativ auffällt.
  • Entscheidend ist, dass du in deiner gewählten Kleidung einen guten Eindruck machst und für den potenziellen zukünftigen Job als kompetent eingestuft werden kannst. Wenn du beispielsweise im T-Shirt zu einem Vorstellungsgespräch als Bankkauffrau gehst, wird man dir nicht zutrauen, die Kunden im Tagesgeschäft angemessen zu bedienen.

Kleidung im Vorstellungsgespräch: Worauf gerade Frauen achten sollten

  • Als Frau gilt es den Balanceakt zu schaffen, sich einerseits schön zurecht zu machen, gleichzeitig aber auch nicht zu aufgetakelt oder gar freizügig rüberzukommen. Die Frisur ist zwar nicht Teil der Kleidung, spielt aber für den ersten Eindruck ebenfalls eine wichtige Rolle.
  • Frauen die Karriere machen wollen und denen es wichtig ist, seriös rüberzukommen, sollten offenes, wallendes Haar eher vermeiden. Mit einem Zopf liegst du immer richtig. Am wichtigsten ist es jedoch, dass die Haare nicht ins Gesicht fallen und du nicht auch noch dazu neigst, an den Strähnen herumzuspielen.
  • Beim Schmuck heißt das Motto: Weniger ist mehr. Wenn du dich nicht gerade im Nagelstudio bewirbst, solltest du auf übermäßig lange verzierte Nägel mit Strasssteinchen verzichten. Verwende für dein Make-Up dezente Farben.
  • Übermäßig geschminkte Gesichter könnten darauf schließen lassen, dass du vor allem auffallen möchtest, jedoch primär mit deinem Äußeren. Verwende auch einen frischen Duft, der nicht aufdringlich oder viel zu süß ist.

Kleidung im Vorstellungsgespräch: Tipps für Schuhe, Rock und Hose

  • Rocklänge: Bei Bewerbungen auf höhere Stellen sind Bluse, Blazer und schicke Schuhe an der Tagesordnung. Ob du einen Hosenanzug oder einen Rock wählst, bleibt dir überlassen. Achte jedoch darauf, dass der Rock die richtige Länge hat. Er darf auf keinen Fall kürzer als eine Handbreit oberhalb vom Knie sein.
  • Kombination: Wenn du dich bei einem jüngeren Unternehmen bewirbst, kann ein Blazer in Kombination mit einem hochwertigen T-Shirt eine gute Wahl sein. Dazu eine saubere Jeans oder ein Sommerkleid zum Blazer.
  • Strumpfhosen: Während für Männer weiße Tennissocken ein tabu sind, solltest du bei der Strumpfhose auf die richtige Auswahl achten. Dezente Farben, etwa hautfarbene Nylons oder etwas Passendes zum Outfit, bieten sich an.
  • Schuhe: High Heels und zu offene Schuhe sind für ein Vorstellungsgespräch nicht geeignet. Für repräsentative Tätigkeiten solltest du auf Pumps oder Ballerinas zurückgreifen. Pumps sollten dann jedoch nicht höher als sechs Zentimeter sein. Verzichte auf Stiefel. Bei lässigeren Start-ups können auch saubere, schlichte Turnschuhe getragen werden.

Tipps für eine kreative Bewerbung bekommst du hier. Zudem zeigen wir dir, wie du eine interne Bewerbung meisterst. Du stellst dir die Frage: Wie finde ich den richtigen Job? Hier erfährst du es.

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