Erster Arbeitstag: Vermeide diese 4 Fehler!

Mit dem Start in einen neuen Job beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Du hast Vorfreude und Motivation, aber vielleicht auch Nervosität vor dem Unbekannten. Wie der erste Arbeitstag zum Erfolg wird, erfährst du hier.

Erster Arbeitstag: 3 wichtige Tipps!

  • Betrachte den ersten Tag als Kennenlernen vom Arbeitsplatz und den neuen Kollegen
  • Zeige dich engagiert und lernbegierig (nicht besserwisserisch)
  • Achte auf ein pünktliches und gepflegtes Auftreten

Erster Arbeitstag: Mache einen überzeugenden ersten Eindruck

Wer einen neuen Job beginnt, kommt in ein komplett anderes Umfeld. Alles ist neu und ungewohnt. Durch das Vorstellungsgespräch kennst du zumindest schon mal den Chef und vielleicht einen Kollegen.

Viele Mitarbeiter und Vorgesetzte siehst du jedoch zum ersten Mal und es gilt, sich gegenseitig kennenzulernen. Dabei spielt der erste Eindruck immer eine große Rolle, sodass du auf folgende Punkte unbedingt achten solltest:

  • Pünktlichkeit: Gerade am ersten Tag ist es wichtig, dass du absolut pünktlich erscheinst. Im Idealfall bist du fünf bis zehn Minuten vor Arbeitsbeginn vor Ort. Übertreib es jedoch auch nicht. Wer schon eine Stunde vorher anfängt, setzt Kollegen oder Mitarbeiter eher unter Stress, da sie auch noch andere Aufgaben haben.
  • Angemessene Erscheinung: Je nach Branche und Beruf kann deine Kleidung und Erscheinung unterschiedlich ausfallen. Wer in der KFZ-Wertstatt startet, kleidet sich anders als der Manager im Büro. Gerade wenn du nicht weißt, welches Erscheinungsbild genau gefordert ist, kleide dich lieber etwas vornehmer als zu lässig. Anpassen kannst du dich immer noch.
  • Sympathisches Auftreten: Als neuer Mitarbeiter gilt es zunächst, sich ins Unternehmen einzufügen und die Arbeitsmechanismen zu verstehen. Zeige dich also neugierig und motiviert, jedoch nie besserwisserisch. Stelle dich den Kollegen und Vorgesetzten höflich aber bestimmt vor. Gerade Vorgesetzten nicht von dir aus die Hand geben, sondern warten, bis diese dir die Hand ausstrecken.

Erster Arbeitstag: Die richtigen Erwartungen

  1. Kollegen kennenlernen: Der erste Arbeitstag dient nicht dazu, neue Visionen und Methoden einzuführen und den Chef zu fragen, ob ihr bestehende Konzepte umkrempeln könnt. Versuche erstmal deine Kollegen und Vorgesetzten kennenzulernen, merke dir die Namen und Positionen und schaue, wie die Atmosphäre am Arbeitsplatz gestaltet ist.
  2. Arbeitsplatz einrichten: Am ersten Tag geht es auch nicht darum, neue Produktinnovationen einzuführen oder Verkaufsrekorde zu brechen, sondern erstmal die Grundlagen zum Arbeiten zu legen. Wenn du am Computer arbeitest, richte erstmal dein Email-Postfach ein und installiere die für deine Arbeit notwendigen Programme. Lies die Anleitungen für deine Aufgaben und frage Kollegen, was du noch brauchst.

Erster Arbeitstag: Die größten Fehler

  • Ablenkungen: Heutzutage sind wir oft am Smartphone oder mit den Gedanken woanders. Gerade am ersten Arbeitstag kann dir das zum Verhängnis werden. Konzentriere dich komplett auf die neuen Eindrücke und Aufgaben und mache dir Notizen.
  • Keine Beschäftigung: Wenn du gerade nichts zu tun hast oder etwas warten musst, versuche dich mit der Arbeit vertraut zu machen oder geh zu Kollegen, um etwas zu lernen. Mach auf keinen Fall den Fehler, dich an deinem Arbeitsplatz gelangweilt hinzusetzen. Manche Unternehmen nutzen den ersten Tag im neuen Job auch bewusst, um zu schauen, wie sich der Mitarbeiter in bestimmten Situationen verhält.
  • Falsche Anrede: Den Chef am ersten Tag sofort zu duzen macht keinen guten Eindruck. Bei den Kollegen kannst du dich vorstellen und dann schauen, wie das Miteinander am Arbeitsplatz aussieht. Vielleicht wird dir sofort das "Du" angeboten.
  • Lästern: Halte dich auf jeden Fall aus Konflikten unter Kollegen raus und stimme auch nicht gleich am ersten Tag in Lästereien über den Chef oder das Unternehmen ein. Dadurch verbaust du dir gleich zu Beginn deine Karriere und  machst keinen guten ersten Eindruck.

Erster Arbeitstag: Hilfe, der neue Job macht keinen Spaß!

Du hast dich wochenlang auf deinen ersten Tag und die neuen Kollegen gefreut bist nach dem ersten Tag enttäuscht? Egal, ob du manche Kollegen nicht magst oder deine Aufgaben noch nicht erfüllend sind – nach einem Tag ist nicht die Zeit für ein Fazit!

Die Probezeit dauert gewöhnlich sechs Monate und diese Zeit gilt dem gegenseitigen Kennenlernen. Gerade am Anfang musst du erstmal deine Position im Unternehmen finden und dich mit den Prozessen vertraut machen. Wenn du nach ein paar Wochen merkst, dass der neue Job wirklich nichts für dich ist, hast du immer noch die Möglichkeit, zeitnah in der Probezeit zu kündigen und dir die Frage zu stellen, ob du lieber eine neue Herausforderung suchst.

Von Krank in der Probezeit bis Kündigung in der Probezeit – wir zeigen dir wie du richtig kündigen und bestbezahlte Berufe finden kannst.

Wenn du dich mit anderen über deine Karriere austauschen möchtest, schau mal in unserer BRIGITTE Community vorbei.

Videotipp: Absage Bewerbungsgespräch

Job-Bewerberin wurde abgelehnt, weil sie DIESE Frage gestellt hat!

Wer hier schreibt:

Themen in diesem Artikel

BRIGITTE Academy direkt in dein Postfach

Melde dich jetzt kostenlos an!

Unsere Empfehlungen