Freundlichkeit lohnt sich - 5 Tipps für den Alltag

Wer beliebt sein und gehört werden möchte, kann einen ganz wichtigen Grundstein dafür selber legen: Freundlichkeit lohnt sich! Deswegen geben wir fünf Tipps, die du jeden Tag anwenden kannst.

Diese einfache Grundlage kennt eigentlich jeder: Freundlichkeit bringt uns weiter im Leben! Wer freundlich ist, ist beliebter bei anderen, erreicht seine Ziele leichter - und hat vor allem selber ein besseres Leben.

Denn zahlreiche Studien haben belegt: Wenn wir zu anderen freundlich sind, löst das nicht nur in unserem Gegenüber Glücksgefühle aus, sondern auch in uns selber. Wer freundlich ist, hat ein besseres Leben.

Ehrliche Freundlichkeit ist gefragt

Dabei geht es natürlich nicht darum, sich einzuschleimen oder Freundlichkeit zu heucheln. Vielmehr geht es um einen offenen und netten Umgang miteinander, der von Herzen kommen sollte. Aufgesetzte Freundlichkeit bringt so viel wie gar keine Freundlichkeit. Deswegen öffne dein Herz und sei gut zu deinen Mitmenschen - es wird sich für dich doppelt und dreifach auszahlen!

Wir haben fünf ganz konkrete Tipps zusammengestellt, mit denen du ab sofort besser mit deinen Mitmenschen umgehen kannst und im Leben weiterkommst. Diese Anregungen kannst du sofort im Alltag umsetzen. Aber vergiss nicht: Freundlichkeit muss aus dem Herzen kommen.

1. Tipp: Bitte lächeln

"Das Lächeln, das du aussendest, kommt zu dir zurück als Glück", lautet ein indisches Sprichwort. Und da ist eine Menge dran. Im Alltag zu lächeln, ist eine winzige Übung mit einer riesigen Wirkung. Achte darauf, was passiert, wenn du wildfremde Menschen einfach einmal anlächelst - im Bus, auf dem Weg zur Arbeit, in der Warteschlange im Supermarkt.

Die Kraft, die von einem Lächeln ausgeht, ist magisch. Das gilt auch beim Telefonieren: Setze beim nächsten Telefonat einfach ein Lächeln auf - dein Gegenüber wird es hören! Und: Mit einem Lächeln können wir uns auch selber glücklich machen. 

Unser Hirn und Herz sind so verdrahtet, dass sie wissen, dass Lächeln Glück bedeutet. Wenn wir glücklich sind, lächeln wir - aber das lässt sich auch umdrehen: Wenn wir lächeln, werden wir glücklich! Das ist wissenschaftlich bewiesen. Probier es aus: Bei schlechter Laune lächle (oder grinse) mal zwei Minuten lang vor dich hin. Du denkst vielleicht, es sieht bescheuert aus - aber nach zwei Minuten hast du bessere Laune!

2. Tipp: Zuhören ist wichtiger als Reden

Was macht einen angenehmen Gesprächspartner aus? Gewitztes Auftreten, spannende Themen oder eine angenehme Stimme? Alles falsch! Ein angenehmer Gesprächspartner ist jemand, der einem gut zuhört.

Es ist leider wahr und nahezu allgemeingültig: Der Mensch, den wir am liebsten reden hören, sind wir selber. Und so kommt es, dass vor allem die Menschen als besonders gute Gesprächspartner in Erinnerung bleiben, die gute Zuhörer sind. Wir alle interessieren uns eben hauptsächlich für die Dinge, die uns selber so bewegen.

Deswegen schätzen wir es höher ein, wenn uns jemand aufrichtig interessiert zuhört, als wenn jemand gleich mit "Mir ist da auch mal was verrücktes passiert - also …" antwortet.

Deswegen: Schenke deinem Gegenüber aufmerksam Gehör und lass dich während eures Gesprächs nicht ablenken (zum Beispiel durch dein Handy). Stelle Rückfragen, wenn du etwas nicht genau verstanden hast oder mehr erfahren möchtest. Das macht dich nicht nur zu einem angenehmeren Gesprächspartner, sondern hinterlässt bei deinem Gegenüber auch einen bleibenden Eindruck.

3. Tipp: Merke dir jeden Namen

Hand aufs Herz: Wie schnell vergisst du den Namen deines Gegenübers, wenn sich dir jemand neu vorgestellt hat? Die meisten von uns sind dermaßen vergesslich (oder konzentrieren sich auf andere Dinge), dass wir schon nach wenigen Momenten nicht mehr wissen, wie derjenige heißt, der sich gerade vorgestellt hat - ein fataler Fehler.

Denn: Der Name eines anderen Menschen ist für dich die einfachste und beste Möglichkeit, ihm ein gutes Gefühl zu geben. Nenne den anderen immer wieder beim Namen - nicht bei jedem Satz und nicht so oft, dass es albern wirkt, aber zeige deine Wertschätzung, indem du ihn im Gespräch immer mal wieder beim Namen nennst.

Besonders Menschen, die du erst vor Kurzem kennengelernt hast, oder die du seit langer Zeit zum ersten Mal wieder siehst, werden begeistert sein, wenn du noch weißt, wie sie heißen. Dale Carnegie fasst es in seinem sehr lesenswerten Ratgeber „Wie man Freunde gewinnt“ sehr treffend zusammen: "Vergessen Sie nie, dass für jeden Menschen sein Name das schönste und wichtigste Wort ist."

Lese-Tipp: "Namen merken: Der ultimative Trick"

4. Tipp: Behandle alle Menschen gleich gut

Nett zum Chef sein kann jeder - aber grüßt du auch den Busfahrer, das Reinigungspersonal oder die Friseurin freundlich? Wer wirkliche Freundlichkeit in sein Leben lässt, behandelt alle Menschen - egal, welchen Stand sie haben - wie einen König. Ein sehr schöner Satz hierzu lautet: "Es ist mir egal, wie du mit der Führungsebene sprichst. Es interessiert mich, ob du die Putzfrau grüßt."

Wir sind alle Menschen, ganz egal, was wir tun, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Deswegen bringe immer allen Menschen gleich viel Respekt entgegen und du wirst im Leben wesentlich besser vorankommen.

5. Versuche, den anderen zu verstehen

"Was für eine dämliche Aktion, die Nicole sich da geleistet hat - das macht ja gar keinen Sinn, die hat auch gar keine Ahnung!" - solche Gedanken kennst du sicher auch. Allerdings ist der Gedanke grundlegend falsch! Denn auch wenn du kein Verständnis für Nicoles Aktion haben magst - sie ergibt einen Sinn. Und zwar für Nicole.

Wenn du dir immer wieder bewusst machst, dass alle Menschen einen Grund haben, so zu handeln, wie sie handeln, wird dich das im Leben viel weiter bringen. Der einfache Weg ist, so etwas mit einem herzlichen "Der spinnt einfach!" beiseite zu wischen. Der schwerere Weg ist, sich zu überlegen, warum er das wohl so gemacht hat.

Ein indianisches Sprichwort bringt es schön auf den Punkt: "Gehe hundert Schritte in den Schuhen eines anderen, wenn du ihn verstehen willst." Ja, deine Meinung ist richtig - aber die Meinung des anderen auch!

Wenn du dir angewöhnst, stets verstehen zu wollen, was dein Gegenüber antreibt, kannst du ganz einfach wesentlich mehr Freundlichkeit in die Welt tragen. Und vergiss dabei nicht: Auch in einer Streitsituation solltest du versuchen, die Perspektive des anderen einzunehmen - nur weil du ihn verstehst, bedeutet das ja noch nicht, dass du seiner Meinung bist!

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