Gelassen bleiben: So bewahrst du einen kühlen Kopf

Du bist tierisch schnell gestresst und könntest dich sogar jetzt gerade wieder aufregen? Keine Sorge: Gelassen bleiben kann man lernen! Mit diesen Tricks kannst du leichter Ruhe bewahren.

  • Die Kids zoffen sich auf der Rückbank, während vor dir SCHON WIEDER SO EIN IDIOT AUSSCHERT, OHNE ZU BLINKEN!
  • Die Bahn kommt in einer Minute und DEINE FREUNDIN ZIEHT NOCH SEELENRUHIG AN IHRER KIPPE, STATT ENDLICH LOS ZU LAUFEN!
  • Das System wurde upgedatet und JETZT IST DEINE ARBEIT DER LETZTEN VIER STUNDEN WEG!

In solchen Stresssituationen gelassen bleiben – davon können viele Menschen leider nur träumen ...

Doch es gibt Hoffnung, selbst für die reizbarsten Nervenbündel und Dauer-Frustrierten unter uns: Gelassenheit kann man lernen! Vielleicht nicht von heute auf morgen, aber wo ein Wille, Achtsamkeit und Übung sind, da ist in diesem Fall definitiv auch ein Weg. Also: Ruhig atmen und Ommmmm!

Gelassen bleiben: Die besten Tricks

Diese Tipps und Entspannungsübungen können dir dabei helfen, gelassen bleiben zu trainieren und langfristig gelassener zu werden. Und gerade am stressigen Anfang eines Weges Richtung innere Ruhe ist meist jede praktische Hilfe Gold wert.

1. Eine Frage

Wenn du gerade auf 180 bist, stell dir einfach mal folgende Frage:

  • Was genau regt mich gerade so tierisch auf?

Das zwingt uns dazu, innezuhalten und die Situation zu reflektieren. Meist kühlen die Frust- und Stressgefühle allein dadurch schon ab und wir werden eeetwas gelassener. Im Idealfall stellen wir sogar fest, dass die Situation in Wahrheit halb so wild ist, wie es sich zunächst anfühlte.

2. Lachen

"Was sagt der große Stift zum kleinen Stift?"

"Wachsmalstift."

Spaß beiseite: Lachen befreit! Also auch wenn dir gerade eher nach aus der Haut fahren oder an die Decke gehen ist, versuch nach Möglichkeit irgendetwas zu finden, über das du lachen kannst. Und wenn es am Ende nur ein irres Frust-Lachen wird – selbst das entspannt und lässt Dampf aus dem Kessel.

3. Die 4-7-8-Methode

Eigentlich soll diese Atemtechnik beim Einschlafen helfen, aber im Ernstfall können wir sie auch zu Entspannung und Stressabbau einsetzen. So funktioniert die Methode:

  • Zungenspitze oben an die oberen Schneidezähne legen
  • einmal durch den Mund ausatmen
  • Mund schließen
  • Durch die Nase einatmen und dabei bis vier zählen
  • Atem anhalten und dabei bis sieben zählen
  • Durch den Mund ausatmen und dabei bis acht zählen
  • wiederholen, bis wir entspannter sind (oder schlafen ...)

Probier es einfach mal aus – klappt nicht bei jedem, aber vielleicht ja bei dir.

4. Thymusdrüse stimulieren

WHAT THE ...? Nur kein Ärger, wir erklären ja schon, was das ist!

Die Thymusdrüse befindet sich, geschützt durch das Brustbein, etwa in der Mitte des Brustkorbs und produziert Botenstoffe, die unsere mentale Leistungsfähigkeit steigern. Indem wir ein paar Minuten sanft darauf klopfen, können wir sie dazu anregen, die Produktion dieser Hormone hoch zu fahren. Wenn sie das tut, merken wir es daran, dass wir intuitiv, beziehungsweise eigentlich reflexartig, tief einatmen. In der Regel hat das einen entspannenden Effekt auf Körper und Geist – wie immer, wenn unser Kopf und unsere Gedanken Oberwasser gegenüber unseren Gefühlen gewinnen ... oder auch nicht! 

5. Drüber reden

Der Klassiker in fast allen Lebenslagen und Situationen: Lass es einfach raus und plapper dir deinen Stress und Frust mal so richtig von der Seele! Aber Achtung: Es kann passieren, dass du auf völliges Unverständnis stößt – oder plötzlich selbst dein Problem nicht mehr siehst, jetzt, da du's ausgesprochen hast ... Doch im besten Fall hat dein Gegenüber ein paar Ratschläge, die dir helfen, damit umzugehen. Oder es nimmt dir sogar einen Teil deiner Probleme direkt ab!

Wichtig: Egal, wo du deine Veränderung und deinen Weg in eine gelassene Zukunft beginnst, nimm dir diesen einen Tipp dabei bitte immer zu Herzen: Verlang nicht zu viel von dir und ärgere dich nicht über deine Gereiztheit!

Damit schadest du nicht nur deinem Selbstwertgefühl, sondern packst zusätzlichen Stress obendrauf. Letztlich haben deine Impulsivität und Frust auch etwas Positives: Beides zeigt, wie viel Energie in dir steckt! Und bei so viel Power kannst du sicher lernen, sie zu kontrollieren. 

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