VG-Wort Pixel

Jobs nach Kategorien

Messtechniker Berufsbild, Gehalt, Karriere

Messtechniker: Messtechnikerin bei der Arbeit
© WHYFRAME / Shutterstock
Messtechniker arbeiten in verschiedenen Branchen und führen Messungen durch. Hier erfährst du alles, was du über den Beruf eines Messtechnikers wissen musst — von der Ausbildung bis zur Bewerbung.

Steckbrief: Messtechniker (m/w/d) 

Art der Ausbildung

Weiterbildung

Ausbildungsdauer

3 Jahre Berufsausbildung + 1 Jahr Weiterbildung

Einstiegsgehalt

ca. 2.700 Euro

Durchschnittsgehalt

3.200 Euro

    Das interessiert mich:
  • Berufsprofil
  • Ausbildung
  • Fähigkeiten
  • Arbeitgeber
  • Gehalt
  • Einstiegschancen
  • Bewerbung
  • Karriere
  • Arbeitsmarkt
  • Chancen für Frauen
  • Das Berufsprofil: Messtechniker 

    Ohne es zu merken, bestimmen viele technische Geräte unseren Alltag. Sie dienen als Hilfsmittel und machen die unterschiedlichsten Prozesse einfacher. Um zu gewährleisten, dass alle Geräte einwandfrei funktionieren und Unregelmäßigkeiten rechtzeitigt aufdeckt werden, sind Messtechniker und Messtechnikerinnen rund um die Uhr im Einsatz. Ihr größtes Einsatzgebiet sind die lokalen Stromversorger. Hier sind Messtechniker und Messtechnikerinnen vor allem im Kundendienst tätig.

    Sie messen den Stromfluss, um festzustellen, ob alle Leitungen zufriedenstellend funktionieren und um Fehlfunktionen (wie Kurzschlüsse) vorzubeugen. Der verantwortungsvolle Beruf des Messtechnikers bzw. der Messtechnikerin erfordert ein hohes Maß an Fachwissen und praktischer Berufserfahrung. Bei der Arbeit mit Strom ist ein breites Wissen über Messmethoden und Fehlerbehebung erforderlich.

    Nach der Meldung vom Arbeitgeber, meistens der sogenannten Störstelle, überprüfen Messtechniker und Messtechnikerinnen vor Ort beim Kunden, ob und wo eine Störung in der Stromversorgung vorliegt. Mithilfe von verschiedenen Strommess- und Prüfgeräten ermitteln die Fachmänner und Fachfrauen, wo das Problem liegt. Während ihres Einsatzes analysieren und dokumentieren Messtechniker die ermittelten Messdaten, um sie dann wieder an den Stromanbieter zurückzuleiten.

    So stellen Messtechniker sicher, dass weitere Störungen im Stromnetz entweder schneller erkannt oder frühzeitig verhindert werden können. Vor Ort entscheiden Messtechniker und Messtechnikerinnen ebenfalls über die Maßnahmen, die zur Behebung von Fehlfunktionen im Stromnetz getroffen werden müssen. Kleine Reparaturarbeiten können die Messtechniker selbst erledigen, um eine reibungslose Funktionsweise zu garantieren.

    Der Austausch von Messgeräten oder Stromzählern gehört zu den Sofortmaßnahmen, die Messtechniker und Messtechnikerinnen selbst durchführen können. Größere Reparaturen melden sie dem Stromanbieter, damit entsprechende Fachmänner und Fachfrauen diese durchführen können. In der Regel unterrichten Messtechniker das Qualitätsmanagement des jeweiligen Stromanbieters, indem sie Messungen, eine Problemanalyse und einen Vorschlag zur Behebung des Problems an sie übermitteln. Messtechniker und Messtechnikerinnen müssen ein gutes Gespür für die Beseitigung von Fehlleistungen besitzen – im schlimmsten Fall werden ganze Straßenzüge gesperrt, um eine defekte Stromleitung freizulegen und sie erfolgreich auszutauschen.

    Messtechniker und Messtechnikerinnen finden sich allerdings nicht nur in der Energietechnik – auch in anderen technischen Branchen, wie dem Straßenbau oder der Autoindustrie, müssen unterschiedlichste physikalische Größen wie Kraft, Druck und Entfernungen gemessen werden. Um zum Spezialisten für physische Messmethoden zu werden, muss man in der Regel bereits eine Berufsausbildung oder ein Studium im Rahmen des Fachgebiets absolviert haben.

    Vorteile als Messtechniker:

    • sehr gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt
    • geregelte Arbeitszeiten
    • abwechslungsreicher Arbeitsalltag

    Nachteile als Messtechniker:

    • stressiger Arbeitsalltag
    • Umgang mit schwierigen Kunden im Kundenservice
    • keine einheitlich geregelte Ausbildung zum Messtechniker

    Messtechniker: Der Weg zum Ziel

    Eine einheitlich gestaltete Berufsausbildung gibt es nicht. Viel mehr ist die Berufsbezeichnung des Messtechnikers ein Ausdruck dafür, dass man sich auf den Bereich der unterschiedlichen Messtechniken spezialisiert hat. In der Regel wird man durch eine Weiterbildung zum anerkannten Messtechniker bzw. Messtechnikerin. Die Voraussetzung dafür ist eine Berufsausbildung im technischen Bereich. Vor allem Fachkräfte im Bereich der Energietechnik haben gute Aussichten, eine Weiterbildung zum Messtechniker absolvieren zu können. Folgende Ausbildungsberufe sind für eine entsprechende Weiterbildung zielführend:

    • Elektroinstallateur
    • Mechatroniker
    • Informationstechniker
    • Elektrotechniker
    • Elektroniker

    Der Beruf des Messtechnikers bzw. der Messtechnikerin bietet sich also für Quereinsteiger mit technischem Hintergrund an. Auch Absolventen eines technischen Studiums haben gute Chancen, eine Karriere als Messtechniker zu begründen. Studiengänge, die diesen Werdegang fördern könnten, sind folgende:

    • Ingenieurwissenschaften
    • Elektrotechnik
    • Ingenieur für erneuerbare Energien
    • Kommunikationselektroniker
    • Prozessmanagement

    Wer nach einer Berufsausbildung oder einem entsprechenden Studium genug praktische Berufserfahrungen gesammelt hat und sich zum Messtechniker weiterbilden lassen will, lernt in einer Vielzahl von Weiterbildungsangeboten an Fachhochschulen, Fachschulen oder Berufskollegs die Grundlagen für den angestrebten Beruf.

    Fachlich werden den Anwärtern und Anwärterinnen nicht nur die technischen Grundlagen der Messtechnik vermittelt, sondern auch weiterreichende Allgemeinbildung wie betriebliche Kommunikation, Betriebswirtschaftslehre und berufsbezogenes Englisch. Fachrichtungsbezogene Inhalte, die während der Weiterbildung zum Messtechniker vermittelt werden, sind unter anderem folgende:

    • Antriebs- und Energietechnik
    • Elektronik (Halbleiterphysik, Digital- und Mikrocomputertechnik)
    • technische Informatik
    • fachliche Vorschriften (DGVU-Vorschriften, Blitz- und Brandschutzanlagen, usw.)
    • Planung und Dokumentation, Bearbeitung von Projektdaten
    • Wirkungsweisen der digitalen Messtechnik
    • elektrische Größen im Gleichstromkreis, elektrische Feld und Stromtechnik
    • Grundlagen, Aufgaben und Arbeitstechniken in der Informationstechnik

    Die Weiterbildung zum Messtechniker bzw. zur Messtechnikerin ist an staatlichen Einrichtungen für Teilnehmer kostenfrei. Private Fachschulen bieten ebenfalls gleichrangige Lehrgänge an, die dann aber kostenpflichtig sind. Gegebenenfalls kann eine Förderung für die Weiterbildung beantragt werden. Die Weiterbildung besteht insgesamt aus 2.640 Unterrichtsstunden, die innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr absolviert werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, eine Weiterbildung berufsbegleitend zu besuchen. In diesem Fall können Interessierte auch einen Fernkurs belegen oder die Abendschule besuchen. Am Ende der Weiterbildung erhalten alle Absolventen ein Zertifikat über ihre Zusatzqualifikation als Messtechniker.

    Soft Skills: Welche Fähigkeiten sollte ein Messtechniker mitbringen?

    Messtechniker und Messtechnikerinnen haben während ihrer Arbeitszeiten viel Kundenkontakt. Daher ist eine offene, freundliche Art unverzichtbar. Neben einem breiten Fachwissen sollte der Dienstleistungsgedanke während der Arbeit nicht in Vergessenheit geraten. Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten können einem Messtechniker und einer Messtechnikerin nicht nur dabei helfen, den Kunden zu erklären, welche Fehler vorliegen, sondern sind auch nützlich, um anderen Handwerkern zu erklären, welche Reparaturen erforderlich sind.

    Die Ausübung des Berufs des Messtechnikers bzw. der Messtechnikerin setzt ein tiefgreifendes technisches Verständnis und eine gewissenhafte Arbeitsweise voraus. Wer bereits in der Schule Interesse an den naturwissenschaftlichen Fächern wie Physik, Mathematik und Chemie hatte, findet hier seine Erfüllung. Messtechniker und Messtechnikerinnen sollten eine lösungsorientierte und strukturierte Arbeitsweise an den Tag legen. Im Arbeitsalltag eines Messtechnikers ist Lernbereitschaft stets erforderlich. Der problemlose Umgang mit Soft- und Hardware gehört ebenfalls zu den Fähigkeiten, die ein Messtechniker besitzen sollte.

     

    Messtechniker: Wer braucht sie?

    Die Fähigkeiten und das Spezialwissen von Messtechnikern und Messtechnikerinnen sind auf dem aktuellen Arbeitsmarkt sehr gefragt. Die meisten Messtechniker sind bei großen Stromanbietern angestellt. Der Bedarf an Messtechnikern ist damit aber noch lange nicht gedeckt. Auch andere große Unternehmen sind stets auf der Suche nach ausgebildeten Messtechnikern. Weitere Unternehmen, die Messtechniker anstellen, sind:

    • Stromversorger
    • Maschinen- und Anlagenbauer
    • Automobilindustrie
    • Kraftwerke
    • Generatoren- oder Transformatorenhersteller
    • Technische Sachverständige für Energietechnik
    • Elektroinstallateurdienste
    • Elektronikerbetriebe
    • öffentlicher Dienst (Stromversorgung und Infrastruktur)
    • Baubranche

    Die meisten Messtechniker und Messtechnikerinnen sind fest angestellt, jedoch besteht auch die Möglichkeit, sich als zertifizierter Messtechniker selbstständig zu machen und so als unabhängiger Gutachter oder Berater tätig zu sein. Voraussetzung für eine Existenzgründung ist in den meisten Fällen ein Meisterbrief.

    Außerdem können erfahrene Messtechniker und Messtechnikerinnen in der Ausbildung tätig werden. Hier können sie ihr Fachwissen an die nächste Generation von Messtechnikern als Berufsschul- oder Fachschullehrer weitergeben.

    Gehalt: Was verdienen Messtechniker?

    Das Gehalt eines Messtechnikers hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Zum einen ist entscheidend, wie viel Berufserfahrung man gesammelt hat und welche Art von Ausbildung absolviert wurde. Zum anderen ist ebenfalls wichtig, in welchem Bundesland man als Messtechniker oder Messtechnikerin tätig ist. Ein weiterer Faktor in der Ermittlung des Gehalts ist die Größe und Art des Unternehmens.

    Zudem ist wichtig, ob man als Grundlage für den Beruf des Messtechnikers ein Studium oder eine Berufsausbildung absolviert hat. Während man im Studium keine Vergütung erhält und alle Ausgaben währenddessen aus eigener Tasche zahlen muss, können sich Auszubildende zum Elektroinstallateur bereits auf ein Lehrlingsgehalt freuen, das sogar mit jedem Lehrjahr ansteigt. Laut der Agentur für Arbeit liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Messtechniker bei zwischen 2.700 Euro und 3.000 Euro brutto im Monat. Da man als Messtechniker bereits als qualifizierte Fachkraft gilt, ist das Einstiegsgehalt vergleichsweise hoch.

    Mit zunehmender Berufserfahrung kann das monatliche Bruttogehalt eines Messtechnikers bzw. einer Messtechnikerin sogar auf bis zu 3.700 Euro brutto monatlich steigen. Auch Führungspositionen sind für Messtechniker nicht unüblich. Wer sich regelmäßig weiterbildet, weitere Zusatzqualifikationen sammelt und bereit ist, Personalverantwortung zu übernehmen, kann sogar mit einem Gehalt von bis zu 4.000 Euro brutto rechnen.

    Einstiegschancen: Aussichten von Messtechnikern  

    Messtechniker und Messtechnikerinnen haben beste Aussichten nach der fachspezifischen Weiterbildung einen Job zu finden. Auch im Rahmen der Digitalisierung des Stromnetzes sind viele Stromanbieter auf den zuverlässigen Einsatz von Fachkräften angewiesen. Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Nachfrage nach Messtechnikern in den vergangenen zehn Jahren so hoch gewesen wie nie zuvor. Rund 450.000 Messtechniker und Messtechnikerinnen waren im Jahr 2017 in Deutschland im Einsatz. Die Tendenz ist weiter steigend. Ein Großteil der Messtechniker befindet sich in einer Festanstellung, die finanzielle Sicherheit für die Fachkräfte bietet.

    Bewerbung: Womit punkten Messtechniker?

    Wer eine Stelle als Messtechniker sucht, sollte ansprechende Bewerbungsunterlagen vorbereiten. Für die schriftliche Bewerbung ist besonders wichtig, dass neben einem tabellarischen Lebenslauf auch ein informatives Anschreiben angefertigt wird, aus dem die eigene Motivation für die Position als Messtechniker hervorgeht. Relevante Zeugnisse und Zusatzqualifikationen dürfen bei einer vollständigen Bewerbung auch nicht fehlen. Für Messtechniker und Messtechnikerinnen ist es wichtig, dass sie schon im Bewerbungsprozess herausstellen, welche Fähigkeiten sie als ausgebildete Fachkraft besitzen und mit welchen Fertigkeiten sie ihrem zukünftigen Arbeitgeber unterstützen können.

    Vor allem die Beherrschung von speziellen Messmethoden und der Umgang mit relevanter Mess- und Analysesoftware können den Bewerber und Bewerberinnen bereits vom Rest des Bewerberfelds abheben. Wer zusätzliche Weiterbildungen und Schulungen im entsprechenden Fachgebiet absolviert hat, kann beim Arbeitgeber ebenfalls punkten.

    Besonders mit praktischer Berufserfahrung stechen Messtechniker bei ihrem zukünftigen Arbeitgeber heraus. In einem Vorstellungsgespräch sollte man keine Scheu haben, mit seiner Persönlichkeit zu überzeugen, indem man eine offene und freundliche Art an den Tag legt. Neben fundiertem technischem Fachwissen sind Arbeitgeber auch immer an Führungsqualitäten wie Personalführung interessiert. Auch mit Fremdsprachenkenntnissen können angehende Messtechnike und Messtechnikerinnen den zukünftigen Arbeitgeber von sich überzeugen.

    Karriere: Entwicklungs- und Aufstiegschancen als Messtechniker 

    Messtechniker und Messtechnikerinnen haben eine Vielzahl an Karrieremöglichkeiten. Ein Fachschulstudium zum technischen Betriebswirt ermöglicht den Absolventen sich weiter mit den kaufmännischen Aspekten des technischen Berufsbilds auseinanderzusetzen. Der Abschluss gibt einem Messtechniker die Möglichkeit, mehr Verantwortung zu übernehmen und eine Führungsposition zu bekleiden.

    Ein Studium der Elektrotechnik ist ebenfalls eine Möglichkeit, die eigene Karriere voranzutreiben. Wer ein Fachabitur oder ein Abitur besitzt, kann an vielen privaten oder staatlichen Universitäten sowie Fachhochschulen einen Bachelor und Master in Elektrotechnik erwerben und damit seine beruflichen Chancen verbessern.

    Wer gerne selbst einen Betrieb gründen will, sollte einen Meisterlehrgang in einem relevanten Fachgebiet anstreben. Hier bietet sich beispielsweise ein Meisterlehrgang zum Elektromaschinenmeister oder geprüften Netzmeister an.

    Messtechnikerinnen: Chancen für Frauen in der Messtechnik

    Wie in vielen anderen technischen Berufsgruppen auch sind Frauen unter Messtechnikern unterrepräsentiert. Gerade einmal knapp 18 Prozent aller Messtechniker waren im Jahr 2017 laut Bundesagentur für Arbeit weiblich. In der Vergangenheit war diese Ungleichheit jedoch noch viel stärker. Dass Frauen generell Interesse an dem Berufsbild der Messtechnikerin haben, erkennt man klar am Trend der letzten zehn Jahre. Die Beschäftigungszahlen unter den weiblichen Arbeitnehmerinnen innerhalb des Berufs stiegen nämlich durchgängig.

    Eine Vielzahl von Handwerksbetrieben sucht verstärkt nach weiblichen Angestellten. Um den Beruf für Frauen attraktiver zu gestalten, bieten inzwischen sogar viele Unternehmen Teilzeitmodelle an, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen zu erleichtern.

    Gerade für technisch interessierte Frauen ist der Beruf der Messtechnikerin interessant. Der Fakt, dass die Nachfrage an Messtechnikers momentan hoch ist, sollte viele Frauen in die technische Branche locken. Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen deutlich, dass immer mehr Frauen in den Berufsstand der Messtechnikerin eintreten wollen. Die steigenden Zahlen könnten als zusätzliche Motivation für Technikerinnen dienen, um die ungleiche Verteilung der Geschlechter in technischen Berufen langfristig zu beheben.

    Arbeitsmarkt: Wie hat sich das Berufsfeld von Messtechnikern entwickelt?

    Laut Statista ist deutsche Messtechnik international ein Exportschlager und somit ist der Beruf des Messtechnikers sehr beliebt. Die Nachfrage an qualifiziertem Fachpersonal ist laut Bundesagentur für Arbeit seit dem Jahr 2013 konstant gestiegen. Da sich im Rahmen der voranschreitenden Digitalisierung die Anforderungen an Berufe in der Energietechnik stetig verändern und weiterentwickeln, steigt der Bedarf an Fachpersonal auch im internationalen Betrieb.

    Auf dem aktuellen Arbeitsmarkt waren die Aussichten für Messtechniker und Messtechnikerinnen also nie besser als heute. Die Beschäftigungszahlen für festangestellte Messtechniker lagen im Jahr 2017 bei knapp 450.000 Fachkräften. Die Tendenz steigt seitdem immer weiter. Durch die stetige technische Weiterentwicklung ist eine Umkehr des positiven Trends eher unwahrscheinlich. Auch die Möglichkeiten einer Weiterbildung zum Messtechniker sind sehr günstig. Wer eine entsprechende Berufsausbildung oder ein Studium im Fachbereich der Energietechnik mitbringt, kann kostenfrei eine Weiterbildung zum Messtechniker absolvieren. Einer erfolgreichen Karriere als Messtechniker oder als Messtechnikerin steht also zurzeit nichts im Weg.

    Ähnliche Berufe wie Messtechniker: 

    • Elektrotechniker
    • Medientechniker
    • staatlich geprüfter Techniker für Energietechnik
    • Elektromaschinenbauer

    Quellen:

    berufenet.arbeitsagentur.de, bisds.iab.de, statista.com, berufenet.arbeitsagentur.de


    Mehr zum Thema