VG-Wort Pixel

Jobs nach Kategorien

Schlosser Berufsbild, Gehalt, Ausbildung

Schlosser: Schlosser bei der Arbeit
© Iakov Filimonov / Shutterstock
Hier erfährst du alles, was du über den Beruf eines Schlossers wissen musst — von der Ausbildung bis zur Bewerbung.

Steckbrief: Schlosser (m/w/d)

Art der Ausbildung.

Duale Ausbildung

Ausbildungsdauer.

3,5 Jahre

Durchschnittsgehalt.

 2.967 Euro

Einstiegsgehalt.

 2.200 Euro

    Das interessiert mich:
  • Berufsprofil
  • Ausbildung
  • Fähigkeiten
  • Arbeitgeber
  • Gehalt
  • Einstiegschancen
  • Bewerbung
  • Karriere
  • Arbeitsmarkt
  • Chancen für Frauen
  • Das Berufsprofil:

    Offiziell wurde der Beruf des Schlossers oder der Schlosserin schon vor einigen Jahren abgeschafft. Die Tätigkeiten werden allerdings immer noch im Nachfolgeberuf der Metallbauerin oder des Metallbauers ausgeübt. Diese arbeiten in den Fachrichtungen Nutzfahrzeugbau, Konstruktionstechnik und Metallgestaltung. Hier werden auf die Fachrichtungen verteilt all jene Bereiche abgedeckt, die vormals Aufgabe von Schlosserinnen und Schlossern waren.

    Dazu zählen grundsätzlich das Bearbeiten und Verarbeiten von Metallen und der Wartung oder Reparatur von (unter anderem) Metallkonstruktionen. Da die Bezeichnung Schlosser oder Schlosserin Teil unserer Umgangssprache geworden ist und auch für die Nachfolgeberufe Verwendung findet, gelten in diesem Artikel Metallbauerin und Metallbauer als Synonyme für Schlosserin oder Schlosser. Die Fachrichtungen der Metallbauerinnen und Metallbauer haben eines gemeinsam: Sie stellen Konstruktionen (meist aus Metall oder Stahl) auf Basis von technischen Zeichnungen oder Konstruktionsplänen her.

    Metallbauerinnen und Metallbauer mit dem Schwerpunkt Konstruktionstechnik fertigen und montieren Überdachungen, Fassadenelemente, Tore oder Schutzgitter aus Stahl und auch anderen Metallen an. Dabei verläuft die Arbeit oftmals im selben Muster ab. Erst werden die Bauteile hergestellt. Dazu werden von den Metallbauerinnen und Metallbauern Metalle oder Bleche abgemessen, mit einer Reißnadel gerissen (markiert) und schließlich entweder mit der Hand oder mithilfe von speziellen Fräs- und Zuschnitt-Maschinen zugeschnitten. Das war natürlich noch nicht alles.

    Im Anschluss müssen die sogenannten Rohlinge mit bestimmten Techniken (Umformen, Kanten, Biegen, Richten oder Pressen) so lange bearbeitet werden bis die Konstruktionen den Vorgaben der technischen Zeichnungen oder Pläne im besten Fall bis auf den letzten Millimeter genau entsprechen. Im Anschluss an die Konstruktion folgt die Montage bei der die Teile, die fertig bearbeitet sind (beispielsweise Scharniere, Schlösser oder Türdrücker), passgenau eingesetzt werden. Genauigkeit ist hier das A und O. Denn je genauer die Metallbauerinnen und Metallbauer arbeiten, desto langlebiger ist schließlich auch die Konstruktion.

    Auch bei Metallbauerinnen und Metallbauern der Fachrichtung Metallgestaltung geht es hauptsächlich um das Fertigen und Montieren von Bauteilen wie etwa Gittern, Geländern, Metallverzierungen oder anderen Architekturelementen. In der Fachrichtung Metallgestaltung wird meist individuell auf Basis spezieller Kundenwünsche gearbeitet. Dadurch werden die Produktionen (gefertigt aus Baustählen, legierten Stählen oder Kupferlegierungen) meist zu Einzelstücken, die einen künstlerischen und gestalterischen Wert besitzen. Nachdem das geeignete Material für die Erzeugnisse gewählt wurde, beispielsweise Stangen oder Stäbe aus Metall, geht es an das handwerkliche Bearbeiten.

    Dies verläuft ähnlich zum Produktionsprozess im Beruf von Metallbauerinnen und Metallbauern der Fachrichtung Konstruktionstechnik. Schritt für Schritt werden die Metalle bearbeitet und in die gewünschte Form, beispielsweise durch Bohren oder Fräsen, gebracht. Um die Metalle auf die erforderliche Schmiedetemperatur zu bringen, werden sie erhitzt. In diesem Zustand ist das Material ausreichend weich, um es durch Hämmern, Verjüngen oder auch Verdicken oder Biegen zu bearbeiten. Sind die Metalle in die gewünschte Form gebracht worden, können sie schließlich abkühlen, probeweise auf ihre Funktion getestet und schließlich, nachdem sie die Oberflächen vor Korrosion geschützt haben, an ihrem Bestimmungsort verbaut werden.

    Die dritte Fachrichtung des Berufes von Metallbauerinnen und Metallbauern ist der Nutzfahrzeugbau. Während Metallbauerinnen und Metallbauer der Fachbereiche Konstruktionstechnik und Metallgestaltung ein relativ breitgefasstes Tätigkeitsfeld abdecken und sich auf kein bestimmtes Objekt konzentrieren, ist im Nutzfahrzeugbau eine klare Eingrenzung möglich: Ihr Fokus liegt auf dem (Nutz-)Fahrzeug. Fahrzeugrahmen, Karosserien oder auch Aufbauten für Nutzfahrzeuge und Maschinen werden von Metallbauerinnen und Metallbauern in dieser Fachrichtung hergestellt. Wie auch in den anderen Fachrichtungen wird hier auf Basis von Skizzen und Zeichnungen gearbeitet.

    Das Metall wird durch spezielle Verfahren bearbeitet, zerteilt und geschmiedet und schließlich werden die geformten Bauteile durch Verschweißen, Vernieten oder auch Verschrauben miteinander verbunden. Doch damit endet noch nicht die Arbeit von Metallbauerinnen und Metallbauern der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau. Unter anderem sind sie zusätzlich für elektrische Anlagen, die im Nutzfahrzeug verbaut werden sollen, zuständig. Dazu gehören beispielsweise Antiblockiersysteme für Lkw-Bremsanlagen oder Kühlanlagen für Tiefkühltransporter. Bei ihrer Arbeit sind sie damit sowohl für mechanische als auch elektronische Systeme zuständig. Reibungslos funktionierende Fahrerassistenzsysteme, Systeme der Elektropneumatik oder Hydraulik sind im Beruf genauso in ihrer Verantwortung wie sauber verschweißte Bauteile der Karosserie.

    Vorteile   Nachteile
    • Sichtbare Arbeitsergebnisse
      
    • Körperlich anspruchsvoll
    • Abwechslungsreich
      
    • Erschwerte Arbeitsbedingungen durch Schmutz, Lärm und Hitze
    • Teamarbeit
      
    • Verletzungsgefahr

    Wie wird man Schlosser?

    Um als Schlosserin oder Schlosser beziehungsweise Metallbauerin oder Metallbauer arbeiten zu können, wird eine Ausbildung vorausgesetzt, die in der Regel 3,5 Jahre dauert (unabhängig von der gewählten Fachrichtung). Dafür wird keine bestimmte Vorbildung vorausgesetzt, allerdings stellen die meisten Betriebe angehende Metallbauerinnen und Metallbauer ein, die einen Hauptschulabschluss oder einen mittleren Bildungsabschluss (beispielsweise eine mittlere Reife) vorweisen können.

    Die Ausbildungsinhalte sind in den ersten beiden Jahren für alle angehenden Metallbauerinnen und Metallbauer, ganz gleich auf welchen Fachbereich sie sich spezialisieren möchten, identisch. In dieser Zeit eigenen sie sich folgende Kompetenzen an:

    • Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
    • Warten technischer Systeme
    • Elektrotechnik
    • Herstellen von…
      • einfachen Baugruppen
      • Blechbauteilen
      • Konstruktionen aus Profilen
      • Umformteilen
    • Demontieren und Montieren von Baugruppen in der Werkstatt

    Insgesamt sind von den angehenden Metallbauerinnen und Metallbauern zwei Gesellenprüfungen abzulegen. Die erste Prüfung wird vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres geschrieben. Ab dem dritten Jahr erfolgt die berufliche Fachbildung. Hier unterscheiden sich die Ausbildungsinhalte der drei genannten Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Metallgestaltung sowie Nutzfahrzeugbau.

    In der Fachrichtung Konstruktionstechnik kommen auf die angehenden Metallbauerinnen und Metallbauer die folgenden Inhalte zu: 

    • Herstellen von …
      • Stahl- und Metallbaukonstruktionen
      • Türen, Toren und Gittern
      • Fenstern, Fassaden und Glasanbauten
      • Treppen und Geländern
    • Instand halten von Systemen des Metall- und Stahlbaus

    Metallbauerinnen und Metallbauer der Fachrichtung Metallgestaltung setzen sich hingegen mit folgenden Schwerpunktthemen auseinander:

    • Herstellung von …
      • Schmiedeteilen
      • Gebrauchsgegenständen
      • Türen, Toren und Gittern
      • Treppen und Geländern
    • Dokumentieren und Rekonstruieren denkmalgeschützter Bauteile

    Alle angehenden Metallbauerinnen und Metallbauer, die sich für die Fachrichtung Nutzfahrzeugbau entschieden haben, eignen sich im 3. und 4. Jahr der Ausbildung in den folgenden Gebieten besondere Kompetenzen an:

    • Herstellen und Umbauen von …
      • Fahrzeugrahmen
      • Karosserien und Aufbauten
    • Einbauen und Instandhalten von …
      • Systemen
      • Fahrwerken, Brems- und Lenksystemen
    • Instandhalten von Fahrzeugrahmen, Aufbauten und Karosserien

    Nach den insgesamt 3,5 Jahren Ausbildungszeit steht den angehenden Metallbauerinnen und Metallbauern noch eine letzte Hürde bevor: der zweite Teil der Gesellenprüfung. Nach erfolgreichem Bestehen dürfen sich die Auszubildenden nun folgendermaßen nennen (in Abhängigkeit des gewählten Fachbereiches):

    • Metallbauer / Metallbauerin - Fachrichtung Konstruktionstechnik
    • Metallbauer / Metallbauerin - Fachrichtung Metallgestaltung
    • Metallbauer / Metallbauerin - Fachrichtung Nutzfahrzeugbau

    Weiterführende Informationen zu den Ausbildungsinhalten können im offiziellen Rahmenlehrplan nachgelesen werden.

    Welche Fähigkeiten sollten Schlosser mitbringen?

    Ganz gleich welcher Fachrichtung Metallbauerinnen und Metallbauer angehören, im Beruf wird ein räumliches Vorstellungsvermögen gefordert, beispielsweise bei der Bearbeitung und Herstellung von Werkstücken auf Grundlage von Plänen und technischen Zeichnungen. Bei der Umsetzung von Arbeiten ist dabei ein besonderes handwerkliches Geschick gefragt, um beispielsweise Bleche exakt bearbeiten und zuschneiden zu können.

    Zudem sollten alle Metallbauerinnen und Metallbauer ein grundlegendes technisches Verständnis besitzen, um die Funktionsweise von den zu bedienenden Maschinen nachvollziehen zu können. Metallbauerinnen und Metallbauer der Fachrichtung Metallgestaltung sollten darüber hinaus ein besonderes Interesse und zugleich ein Talent für kreativ-gestaltende Tätigkeiten besitzen, beispielsweiseum Ideen für dekorative Gartentore oder Gitter detailliert skizzieren zu können. In den Fachrichtungen Konstruktionstechnik und Nutzfahrzeugbau ist hingegen eine besondere systematische Denkweise gefragt, um beispielsweise elektrische, pneumatische oder auch hydraulische Systeme fachgerecht warten zu können.

    Arbeitgeber: Wer sucht Schlosser?

    Je nachdem auf welchen Fachbereich sich Metallbauerinnen und Metallbauer in ihrer Ausbildung spezialisiert haben, kommen entsprechende branchenspezifische Berufe in Frage. Im Fachbereich Konstruktionstechnik sind das:

    • Handwerksbetriebe des Metallbaus
    • Betriebe mit Spezialisierung auf die Metallverarbeitung im Aus- oder Hochbau

    Im Fachbereich Metallgestaltung kommen hingegen Berufe in folgenden Betrieben in Frage:

    • Metallbetriebe mit der Spezialisierung auf Herstellung, Montage und Reparatur von gestalteten Metallbaukonstruktionen / Schmiedeteile für industrielle Zwecke
    • Betriebe mit den Schwerpunkten Restauration oder Nachbau von kunstgewerblichen oder historischen Artikeln

    Metallbauerinnen und Metallbauer aus dem Fachbereich Nutzfahrzeugbau finden oftmals in den folgenden Branchen eine Beschäftigung:

    • Betriebe des Kraftfahrzeug- oder Maschinenbaus
    • Reparaturwerkstätten

    Schlosser Gehalt: Was verdient ein Schlosser?

    Bereits in der Ausbildung bekommen die angehenden Metallarbeiterinnen und Metallarbeiter einen Lohn. Beispielhaft für das Metallhandwerk können dabei folgende Beträge genannt werden (dies betrifft die Fachbereiche Metallgestaltung und Konstruktionstechnik):

    • 1. Ausbildungsjahr: 440 € - 952 €
    • 2. Ausbildungsjahr: 500 € - 995 €
    • 3. Ausbildungsjahr: 560 € - 1067 €
    • 4. Ausbildungsjahr: 610 € - 1122 €

    Da der Fachbereich Nutzfahrzeugbau zum Kraftfahrzeuggewerbe gezählt wird, gelten hier andere Beträge:

    • 1. Ausbildungsjahr: 676 € - 869 €
    • 2. Ausbildungsjahr: 715 € - 931 €
    • 3. Ausbildungsjahr: 740 € - 1034 €
    • 4. Ausbildungsjahr: 780 € - 1092 €

    Sowohl während als auch nach der Ausbildung ist der Verdienst von Metallbauerinnen und Metallbauern von einer Vielzahl an Faktoren abhängig. Dazu zählen beispielsweise die Aus- und Weiterbildungen, Berufserfahrung, Verantwortlichkeit im Job, die Branche sowie die Region. Aber auch der Betrieb selbst hat eine Auswirkung auf die Bezahlung, vor allem wenn es darum geht, ob Betriebe Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen tarifgebunden oder tarifungebunden bezahlen.

    Auf dieser Grundlage kann trotzdem ein mittleres Entgelt von 2967 € angegeben werden. Als Maximalgehalt sind laut dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bis zu 3553 € brutto im Monat möglich. Auffällig bei der Betrachtung des Gehalts in den jeweiligen Bundesländern ist der zum Teil große Unterschied zwischen den neuen und den alten Bundesländern. Während sich der Verdienst von Metallbauerinnen oder Metallbauern mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugbau in Sachsen-Anhalt durchschnittlich auf 2429 € brutto beläuft, fällt das Gehalt der Kolleginnen und Kollegen im direkten Nachbarland Niedersachsen mit 2996 € brutto deutlich höher aus.

    Einstieg: Aussichten von Schlossern

     Die Arbeitslosenquote von Metallbauerinnen und Metallbauern befindet sich derzeit in allen Fachbereichen auf einem Rekordtief. Mit einer derzeitigen Arbeitslosenquote von 2,2 % - 2,9 % kann ganz klar von einem Fachkräftemangel gesprochen werden und der Markt sucht branchenübergreifend und händeringend nach Fachkräften. Allein von 2017 auf 2018 ist die Zahl an Arbeitslosen um 12,3 % - 17,6 % gesunken. Gleichzeitig wandert die Zahl an gemeldeten Stellen ohne Zeitarbeit langsam, aber kontinuierlich nach oben. Die Chancen stehen zusammenfassend sehr gut als Metallbauerin oder Metallbauer eine Beschäftigung zu finden.

    Schlosser Bewerbung: Womit punkten Schlosser?

    Bevor die Fertigkeiten am Schweißgerät unter Beweis gestellt werden können, heißt es vorerst die Feder im Tintenfass einzutauchen, um ein Motivationsschreiben mit ausführlichem Lebenslauf anzufertigen. Darin können sich Metallbauerinnen und Metallbauer vor allem durch besondere Weiterbildungen oder Zusatzqualifikationen hervorheben, die eine entsprechende Eignung für die jeweilige Stelle unterstreichen.

    Karriere: Aufstiegschance für Schlosser?

    Metallbauerinnen und Metallbauern stehen eine breite Auswahl an möglichen Weiterbildungen oder Zusatzqualifikationen zur Auswahl. Metallbauerinnen und Metallbauer des Fachbereiches Konstruktionstechnik könnten beispielsweise eine Prüfung zur Metallbaumeisterin oder zum Metallbaumeister ablegen oder eine Weiterbildung als Technikerin oder Techniker der Fachrichtung Metallbautechnik absolvieren, womit es möglich wäre in Führungspositionen zu gelangen.

    Auch ein Studium wäre nicht ausgeschlossen, zum Beispiel ein Bachelor-Studium in Fach Konstruktionstechnik oder Maschinenbau. Für Metallbauerinnen und Metallbauer der Fachrichtung Metallgestaltung kommt auch die Prüfung zur Meisterin oder zum Meister in Frage oder auch eine Weiterbildung als Konstrukteurin/Konstrukteur. Falls Interesse an einem Studium besteht, kommen womöglich die Fächer Produkt- oder Industriedesign in Frage. Für Metallbauerinnen und Metallbauer des Fachbereiches Nutzfahrzeugbau kommt neben einer Prüfung zur Metallbaumeisterin oder zum Metallbaumeister, womöglich eine Prüfung zur Landmaschinenmechanikermeisterin oder zum Landmaschinenmechanikermeister in Frage. Auch in dieser Fachrichtung kann ein Studium, beispielsweise im Studienfach Fahrzeugtechnik, Sinn machen.

    Schlosserinnen: Welche Chancen haben Frauen im Metallbau?

    Das Handwerk von Metallbauerinnen oder Metallbauern ist traditionell ein von Männern dominiertes Branchenfeld. Derzeit liegt die Frauenquote zwischen 2,1 % und 3,9 % (Stand 2018). Schwache, aber klar sichtbare Tendenzen schaffen Raum zur Hoffnung, dass auch Frauen in den nächsten Jahrzehnten vermehrt zum Schweißgerät greifen werden. Alleine in der Berufsgruppe der Metallbauerinnen im Nutzfahrzeugbau stieg die Zahl an Frauen zwischen 2016 und 2018 um 0,5 %.

    Arbeitsmarkt: Wie hat sich das Berufsfeld des Schlossers entwickelt?

    Der Beruf des Schlossers oder der Schlosserin wurde im Jahr 1939 offiziell anerkannt und nach circa 50 Jahren im Jahr 1989 abgelöst durch den Nachfolgeberuf der Metallbauerinnen und Metallbauern mit den Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Metallgestaltung sowie Nutzfahrzeugbau. Diederzeitige Arbeitslage ist vielversprechend. Die Beschäftigungsrate ist auf einem Rekordhoch und entsprechend gering ist die Arbeitslosenquote. Betriebe suchen immer länger nach fähigen Arbeitskräften, weshalb es auch in Zukunft sehr gut um die Chancen angehender Metallbauerinnen und Metallbauer steht, nicht lange auf einen Arbeitsplatz warten zu müssen.

    Ähnliche Berufe wie Schlosser:

    • Schmied / Schmiedin
    • Goldschmied / Goldschmiedin
    • Konstruktionsmechaniker / Konstruktionsmechanikerin
    • Mechanikerin / Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik

    Quellen:

    kmk.org, berufnet.arbeitsagentur.de, bibb.de


    Mehr zum Thema