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Speditionskaufmann: Berufsbild, Gehalt, Ausbildung

Speditionskaufmann: Zwei Männer im Lager
© Dusan Petkovic / Shutterstock
Hier erfährst du alles, was du über den Beruf eines Speditionskaufmanns wissen musst — von der Ausbildung bis zur Bewerbung.

Steckbrief: Speditionskaufmann

Art der Ausbildung.

Berufsausbildung

Ausbildungsdauer.

3 Jahre

Durchschnittsgehalt.

 2.300 Euro

Einstiegsgehalt.

 ca. 1.900 Euro

    Das interessiert mich:
  • Berufsprofil
  • Ausbildung
  • Fähigkeiten
  • Arbeitgeber
  • Gehalt
  • Einstiegschancen
  • Bewerbung
  • Karriere
  • Arbeitsmarkt
  • Chancen für Frauen
  • Das Berufsprofil:

    Im Zuge der Globalisierung haben wir in unserem Kaufverhalten endlos viele Möglichkeiten: Rund um die Welt können wir zu jeder Tageszeit shoppen und alle Waren werden bequem zu uns nach Hause geliefert. Aber wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass unsere Güter sicher und schnell transportiert werden? Das ist die Aufgabe von Speditionskaufleuten. Im Arbeitsalltag eines Speditionskaufmanns geht es nämlich hauptsächlich darum, mit einem großen Maß an Organisationstalent und Besonnenheit Warensendungen zu steuern und zu planen.

    Wer Speditionskaufmann werden will, muss eine klassische dreijährige Berufsausbildung durchlaufen, die dual gestaltet ist. Speditionskaufmänner und -frauen, neuerdings auch Kaufleute für Spedition und Logistikleistungen genannt, sind Experten in der Planung von Logistikabläufen jeglicher Art. Die Balance zwischen Lieferungskosten und möglichst effizienter Art des Transports ist für Speditionskaufmänner ausschlaggebend. Zu den täglichen Aufgaben eines Speditionskaufmanns zählt, neben der Überwachung der gesamten Logistikkette, auch die Beratung von Privat- und Geschäftskunden. Über die beste Art des Transports für spezifische Waren, den genauen Ablauf des Transports und die Verpackung der Ware, wissen Speditionskaufmänner bestens Bescheid, und geben besorgten Kunden gerne Auskunft darüber.

    Die zeitliche und finanzielle Kalkulation von Disposition und Transport ist ein großer Teil des täglichen Arbeitsablaufes eines Speditionskaufmanns, genauso wie das Erstellen von Aufträgen und Verträgen sowie die Sicherstellung des Versicherungsschutzes für die transportierte Waren gegen Schadensfälle. Langeweile kommt am Schreibtisch eines Speditionskaufmanns sicher nicht auf, denn ist einmal der Auftrag zur Sendung und Lieferung unterschiedlicher Waren erteilt, muss der gesamte Ablauf des Transports, inklusive der Bearbeitung von Fracht- und Zollpapieren, überwacht und verfolgt werden.

    Innerhalb der Logistikkette kommt es auch immer wieder zu Schäden oder Reklamationen, die ebenfalls von Speditionskaufmännern bewertet und reguliert werden müssen. Die Endabrechnung über alle erbrachten logistischen Leistungen wird ebenfalls von Speditionskaufleuten erstellt und verwaltet.

    Der Alltag von Logistikexperten, wie dem Speditionskaufmann, gestaltet sich regelmäßig turbulent und ein kühler Kopf ist hierbei unabdingbar. Besonders zu Stoßzeiten, wie der Weihnachtszeit, ist das Arbeitspensum mitunter kaum zu schaffen. Davon sollten sich Speditionskaufleute aber nicht unterkriegen lassen.

    Vorteile   Nachteile
    •  gute Verdienstmöglichkeiten
      
    •  durchgehende Bürotätigkeit
    •  regelmäßige Arbeitszeiten
      
    •  kein Quereinstieg als Speditionskaufmann möglich
    •  verantwortungsvolle Aufgaben für Menschen mit Organisationstalent
      
    •  stressiger Arbeitsalltag

    Wie wird man Speditionskaufmann?

    Wer Speditionskaufmann oder -frau werden will, muss eine dreijährige Berufsausbildung absolvieren. Die Ausbildung ist von der Industrie- und Handelskammer (IHK) anerkannt und dual gestaltet. Die Hälfte der Ausbildung findet also im Ausbildungsbetrieb, die andere Hälfte in der Berufsschule statt. Die Zugangsvoraussetzung für die Berufsausbildung ist in der Regel eine mittlere Reife oder in manchen Betrieben sogar das Abitur.

    In den ersten zwei Jahren der Ausbildung lernen Auszubildende die Grundlagen des Berufes des Speditionskaufmanns und sammeln die ersten praktischen Berufserfahrungen in ihrem Ausbildungsbetrieb. Als erste große Hürde wartet nach dem zweiten Ausbildungsjahr eine Zwischenprüfung, die das erlernte Wissen aus den vergangenen Lehrjahren abfragt und die angehenden Speditionskaufleute auf das letzte Jahr der Ausbildung vorbereitet. Bei guten bis sehr guten Leistungen ist es möglich, die Lehrzeit auf zwei bzw. zweieinhalb Jahre zu verkürzen und so frühzeitig ins Berufsleben einzutreten.

    Neben allen Aufgaben im Bereich der logistischen Dienstleistungen wird man im Rahmen der Ausbildung zum Speditionskaufmann auch zum EDV-Profi gemacht. Der Umgang mit Rechnungs- und Steuerungsprogrammen ist im Tagesgeschäft und bereits während der Ausbildung der Speditionskaufleute genauso wichtig wie weitreichende Kenntnisse im Rechnungswesen und Wissen in Bezug auf nationale und internationale Dokumente, wie etwa Fracht- und Zollpapiere.

    Im praktischen Teil der Ausbildung zum Speditionskaufmann ist es besonders wichtig, dass im Ausbildungsbetrieb schon frühzeitig der Umgang mit Kunden und Zulieferern erlernt wird. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Arbeitsprozesses, der im theoretischen Teil der Ausbildung nur schwer vermittelt werden kann.

    Schwerpunkte der Ausbildung zum Speditionskaufmann bzw. zur Speditionskauffrau sind im ersten Teil der Ausbildung:

    •  Ausbildung in Rechnungswesen für Speditionskaufleute
    •  Businessenglisch für Speditionskaufleute
    •  Arbeitssicherheit für Speditionen
    •  Ausbildung in Steuerung von Geschäftsprozessen
    •  Ausbildung in betrieblichen Beschaffungsprozessen
    •  Ausbildung in Zollrecht für Speditionskaufleute
    •  Ausbildung in Im- und Export-Prozessen
    •  Marketing-Ausbildung
    •  Frachtaufträge im Güterverkehr
    •  Ausbildung im Vergleich von Verkehrsträgen
    •  Verträge, Haftung, Versicherungen für Speditionskaufleute

    Im dritten Lehrjahr geht es dann für die Auszubildenden darum, die erlernten Kenntnisse zu vertiefen und das logistische Fachwissen, das in der Ausbildung erlernt wurde, noch mehr zu erweitern. Ebenso werden die zukünftigen Speditionskaufmänner auf die bevorstehende Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer vorbereitet. Themen, die hier behandelt werden, sind:

    • Wirtschaftskunde
    • Sozialkunde
    • kaufmännische Steuerung und Kontrolle
    • Leistungserstellung in Spedition und Logistik

    Die Abschlussprüfung eines angehenden Speditionskaufmanns besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Wer die abschließende Prüfung und damit die gesamte Ausbildung erfolgreich besteht, darf sich anschließend offiziell Kaufmann für Spedition und Logistikleistung nennen und eine Karriere in der Industrie beginnen.

    Welche Fähigkeiten sollten Speditionskaufmänner mitbringen?

    Speditionskaufmänner müssen im Arbeitsalltag wahre Alleskönner sein. Der teilweise turbulente Alltag eines Speditionskaufmanns lässt sich nur dann gut organisieren, wenn man professionell und gleichzeitig stressresistent ist. Als Experte für Logistik sollte man stets eine offene und freundliche Art an den Tag legen, denn besonders im täglichen Kundenkontakt sind die kommunikativen Fähigkeiten eines Speditionskaufmanns gefragt.

    Ein Händchen für umfangreiche Planung und Organisation ist eine Grundvoraussetzung für den Job. Der Umgang mit unterschiedlichen EDV-Programmen sollte den Logistikexperten ebenfalls leichtfallen. Auch einen Sinn für unternehmerisches Denken und Kalkulation sowie viel Flexibilität bei den täglichen Arbeitsaufgaben sollte ein Speditionskaufmann mitbringen.

    Wer lösungsorientiert denkt, eine schnelle Auffassungsgabe mitbringt, und gleichzeitig Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen hat, ist für einen Job im Speditionswesen bestens geeignet.

    Arbeitgeber: Wer sucht Speditionskaufmänner?

    Speditionskaufmänner finden auf dem Arbeitsmarkt vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Als Experte für Spedition und Logistikleistung kann man in jedem Unternehmen mit einem angeschlossenen Versandhandel eine Stelle finden, wenn man genug Berufserfahrung vorweisen kann. Darüber hinaus bieten Speditionen und Logistikunternehmen selbst natürlich auch eine gute Möglichkeit, eine aussichtsreiche Karriere als Speditionskaufmann zu beginnen.

    Große Onlinehandelsunternehmen haben ebenfalls oft eine eigene Umschlags- und Lagerorganisation, die es für Speditionskaufmänner zu managen gilt.

    Je nachdem, auf welchen Teil der Logistikkette man sich als Speditionskaufmann spezialisieren möchte, ist es möglich, eine Stelle im Lagerwesen, im Warenein- und -ausgang, im Versandwesen oder in einem Bereich zu finden, der alle Schritte miteinander vereint.

    Auch diese Unternehmen können interessante Arbeitgeber für ausgebildete Speditionskaufmänner sein:

    • Kurierdienste
    • Expressdienste
    • Paketdienste
    • Schifffahrtsunternehmen/Reedereien
    • Frachtfluggesellschaften
    • Logistikabteilungen von Industrie- und Handelsunternehmen

    Speditionskaufmänner finden aber auch in der Lehre und Ausbildung ein Betätigungsfeld, in dem sie ihr Fachwissen an die nächste Generation Kaufmänner für Spedition und Logistikleistung weitergeben können.

    Gehalt: Was verdient ein Speditionskaufmann?

    Das Gehalt eines Speditionskaufmanns ist, wie in jedem anderen Beruf auch, von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Neben der Art und Größe des Arbeitgebers ist ebenfalls entscheidend, wie viel Berufserfahrung man bereits gesammelt hat und in welchem Bundesland man als Speditionskaufmann tätig ist.

    Bereits während der Ausbildung zum Speditionskaufmann verdient man in der Regel relativ gut. In jedem Jahr der Ausbildung verdienen die Auszubildenden dabei etwas mehr: Im ersten Ausbildungsjahr kann man als angehender Speditionskaufmann mit einem Bruttogehalt von ca. 800 Euro im Monat rechnen, im zweiten sogar schon mit ca. 850 Euro brutto. Im dritten Ausbildungsjahr ist dann ein monatliches Gehalt von 890 Euro realistisch.

    Für Berufseinsteiger sehen die Verdienstchancen nach der abgeschlossenen Ausbildung zum Speditionskaufmann sehr rosig aus. Hier ist ein Einstiegsgehalt von ca. 1.700 Euro bis 2.200 Euro brutto monatlich üblich.

    Mit zunehmender Berufserfahrung und einem regen Interesse an Weiterbildungen und Spezialisierungen kann man als ausgewiesener Experte für Einkaufsverfahren und Logistik im Vergleich zum Durchschnittsgehalt von rund 2.300 Euro sogar bis zu 2.900 Euro brutto als Speditionskaufmann verdienen.

    Einstieg: Aussichten von Speditionskaufmännern

    Der große Erfolg des Versandhandels weltweit lässt auch die Speditionskaufmänner profitieren. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind deswegen momentan bestens. Die Logistikbranche boomt regelrecht und die wirtschaftliche Lage entwickelt sich seit Jahren positiv.

    Für Berufseinsteiger und alte Hasen gleichermaßen gilt: Wer einen Job im Speditions- und Logistik-Bereich sucht, wird bald fündig. Dazu kommt auch noch, dass durch das wirtschaftliche Modell des Outsourcings immer mehr Arbeitsplätze, speziell im Logistik-Bereich, erforderlich werden.

    Bewerbung: Womit punkten Speditionskaufmänner?

    Besonders wichtig ist, neben einem tabellarischen Lebenslauf, der die einzelnen Stationen des bisherigen Arbeitslebens des Bewerbers beleuchtet, auch ein persönliches Anschreiben. Hier sollte der angehende Speditionskaufmann klarstellen, warum er für die ausgeschriebene Position genau die richtige Wahl wäre. Ebenfalls kann man hier auch kurz darauf eingehen, welche Fähigkeiten einen vom Rest des Bewerberfelds abheben. Bei einer sorgfältig zusammengestellten Bewerbungsmappe dürfen auch Zeugnisse und Zusatzqualifikationen nicht fehlen.

    Im nächsten Schritt des Bewerbungsprozesses folgt dann in der Regel ein persönliches Bewerbungsgespräch. Hier kann man besonders mit einer offenen, aufgeschlossenen Art überzeugen und dem Arbeitgeber zeigen, welche Qualitäten man in den Arbeitsalltag des Unternehmens einbringen kann. Pluspunkte kann man sammeln, wenn man neben einem regen Interesse am Arbeitsfeld beispielsweise noch Fremdsprachenkenntnisse mitbringt.

    Karriere: Aufstiegschance für Speditionskaufmänner?

    Für Speditionskaufmänner gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich beruflich weiterzubilden. Wer in seinem Beruf dazulernen oder die Karriereleiter erklimmen will, sollte sich ein Spezialgebiet suchen, das mit dem eigenen Interessenfeld übereinstimmt. Experten, gerade im Bereich der Logistik, sind nämlich heiß begehrt.

    Mithilfe von Weiterbildungen oder spezialisierten Lehrgängen kann man seine Karriere als Speditionskaufmann gewinnbringend vorantreiben. Spezialgebiete für eine Weiterbildung im Bereich Logistik sind beispielsweise:

    • Einkauf
    • Werbung
    • Verkauf
    • Vertrieb
    • Marketing
    • Umgang mit Gefahrengut und Ladungssicherung
    • Logistik und Versand
    • Lager- und Materialwirtschaft

    Auch leitende Posten stehen für Speditionskaufmänner zur Disposition, wenn man sich in Personalführung und -management weiterbilden möchte. Die Weiterbildung zum Fach- oder Betriebswirt kann ebenfalls eine Chance sein, sich beruflich weiter zu entwickeln.

    Auch ein Studium kann einem Speditionskaufmann den Weg in eine Führungsposition ebnen. Mögliche Studiengänge für Speditionskaufmänner mit Abitur und einem weitergehenden Interesse könnten sein:

    • Business Administration
    • Betriebswirtschaftslehre
    • Verkehrsbetriebswirtschaft
    • Supply Chain Management
    • Logistik

    Speditionskauffrauen: Welche Chancen haben Frauen in der Spedition?

    Immer mehr Frauen finden ihren Weg in den Beruf der Speditionskauffrau - und ihre Chancen waren selten besser. In den vergangenen Jahren ist der Frauenanteil in Speditionsunternehmen immer weiter gestiegen. Laut Statista sind in Deutschland bereits knapp 38 % aller Speditionskaufleute Frauen.

    Der gut bezahlte Bürojob mit festen Arbeitszeiten bietet gerade für Frauen mit Familie, beste Arbeitsbedingungen und ist deswegen besonders attraktiv. Auch die oft zitierten Multitasking-Fähigkeiten, die man Frauen nachsagt, finden im Berufsalltag der Speditionskauffrau ihren Platz. Die Planung und Koordination von Logistikleistungen erfordern ein großes Maß an Weitsicht und Organisationstalent von den Speditionskauffrauen.

    Der Beruf bietet darüber hinaus Flexibilität in der Ausübung. In vielen Unternehmen sind Teilzeitmodelle ein Standard, damit eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleistet werden kann. Begünstigend kommt noch hinzu, dass der derzeitige Fachkräftemangel einen besonders hohen Bedarf an Speditionskaufleuten erzeugt, von dem auch Frauen profitieren können. Einer Karriere als Speditionskauffrau steht also jetzt und zukünftig nichts im Wege.

    Arbeitsmarkt: Wie hat sich das Berufsfeld des Speditionskaufmannes entwickelt?

    Der Berufszweig der Speditionskaufmänner und -frauen hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung, gewonnen - vor allem auch deshalb, weil große Unternehmen, wie Onlinehändler, sehr viel Kapital in ihre Logistik investieren. Das Outsourcing, also das Ausgliedern von einzelnen Abteilungen, wie etwa der Logistik, macht in Deutschland immer mehr Speditionskaufleute erforderlich.

    Der Versandhandelfloriert. Besonders zu Stoßzeiten, wie an den Feiertagen oder während des Corona-Lockdowns, kann der Bedarf an Fachpersonal im logistischen Bereich kaum gedeckt werden. Auch Berufseinsteigern stehen alle Türen im Logistikbetrieb offen, um eine Karriere zu beginnen.

    Die Prognose ist ebenfalls weiterhin äußerst günstig. Dank der stabilen wirtschaftlichen Lage und dem immer größeren Bedarf an Personal in der Logistik bleiben auch alle Prognosen für den Beruf des Speditionskaufmannes in Zukunft sehr positiv. Der Wandel vom stationären Geschäft hin zum Onlinehandel bedeutet, neben einer viel größeren Zahl an Aufträgen, auch einen massiven Bedarf an Arbeitskräften.

    Ähnliche Berufe wie Speditionskaufmann:

    Kaufmann für Groß- und Einzelhandel
    Kaufmann für Büromanagement
    Kaufmann für Verkehrsservice
    Kaufmann für Eisenbahn- und Straßenverkehr

    Quellen:

    berufenet.arbeitsagentur.de, berufe-lexikon.de, bmwi.de, de.statista.com


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