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Career Journaling Warum dich ein Karrieretagebuch wirklich weiterbringt

Frau schreibt Tagebuch im Cafe
© Shutterstock/ Olena Yakobchuk
Ein Karrieretagebuch zu führen ist viel mehr, als nur eine To-Do-Liste abzuhaken. Wir erklären dir, warum das so sinnvoll ist und wie so ein Journal aussehen könnte.

Dass Tagebuchschreiben uns hilft, unsere täglichen Gedanken, Gefühle und Erlebnisse zu sortieren – geschenkt. Eigentlich ist es doch auch ganz logisch, dass wir mit diesem Prinzip auch unsere Erfahrungen und Wünsche in anderen Bereichen besser einordnen und formulieren könnten – doch nur die wenigsten nutzen es dafür. Vor allem im Job kann so ein Tagebuch ein wichtiger Begleiter beim Erreichen deiner Ziele sein. 

Karrieretagebuch – darum ist es so hilfreich

Oft sind wir so in unserem Job-Alltag gefangen, dass wir uns keine Zeit nehmen, Arbeit zu reflektieren. Ein Tagebuch kann dabei helfen, sich Lob und Projekte, in denen man Erfolge feiert, nochmal vor Augen zu führen oder auch Bereiche schneller zu erkennen, an denen man noch arbeiten möchte. Ein Karrierejournal ist ein gutes Dokument, um vorbereitet in Feedback- oder Gehaltsgespräche zu gehen und natürlich auch, wenn man sich beruflich weiter entwickeln möchte.

Wenn man dokumentiert hat, woran man über einen längeren Zeitraum wirklich Spaß hatte (und woran weniger ...) lassen sich Jobangebote oder Entwicklungsmöglichkeiten besser einordnen. Zusätzlich kann Tagebuchschreiben am Ende des Arbeitstages helfen, Jobgedanken nicht mit ins Privatleben zu nehmen, nachdem das Buch zugeklappt wurde.

So kann es aussehen

Das Schöne ist: hier dürfen wir uns kreativ austoben. Also kauf dir ein Notizbuch, das dir gute Laune macht, schon beim Anschauen. Überlege dir vorher: Helfen dir blanko Seiten, um dich ohne Grenzen auszudrücken oder möchtest du mithilfe von Linien oder auch in Tagesansicht Struktur ins Journal bringen?

  • Frag' dich nun: Was will ich notieren? Ideen für die Konferenzen? Beobachtungen für das nächste Feedback-Gespräch mit der Teamleitung? Erfolgserlebnisse für das anstehende Gehaltsgespräch? Versuche nach deinen Bedürfnissen Struktur in das Büchlein zu bringen, gerne auch mit Farben oder Stickern.
  • Platz für Komplimente: Wir alle brauchen Lob. Und doch vergessen wir es oft schnell wieder. Schreib positives Feedback auf, wann immer du es bekommst.
  • Dampf ablassen: Ein Karrieretagebuch ist der perfekte Ort, um sich mal so richtig auszulassen – danach ist es weniger schlimm, versprochen.
  • Und da alle Fehler machen: Schreib auch deine Misserfolge auf, aber direkt dazu, was du daraus gelernt hast – nur so können wir wachsen.
  • Genauso wichtig sind aber auch Ratschläge. Such dir einen prominenten Platz für die inspirierendsten Quotes – bei jedem Durchhänger kannst du immer dorthin blättern und dich motivieren.
  • Ziele: Wie sieht der perfekte Job aus – und was muss ich tun, um dahin zu kommen? Wo will ich in 10 Jahren stehen? Ein Journal ist der perfekte Ort für Träume und Entwicklung.

Du siehst: So ein Tagebuch kann ganz unterschiedlich aussehen und ist so individuell wie du!

lgo