Konzentrationsübungen: Unsere Top 6

Kollegen reden, das Handy summt und das Telefon klingelt ständig: Mit diesen 6 Konzentrationsübungen schaffst du es, effektiver und produktiver deine To-Do-Liste abzuarbeiten.

Unsere eigene Konzentrationsfähigkeit ist wie ein Muskel und lässt sich ganz einfach trainieren, ob ganz unbemerkt am Schreibtisch, auf dem Flur oder auch Zuhause vor oder nach der Arbeit. Diese Konzentrationsübungen kannst du ganz entspannt überall erledigen und blendest jede Ablenkung in Zukunft einfach aus. 

Übung 1: Über Kreuz denken

Unser Gehirn besteht aus zwei Hälften und wir sind umso leistungsfähiger, je besser diese Hälften zusammenarbeiten. Mit Über-Kreuz-Übungen helfen wir unserem Gehirn, das Zusammenspiel wieder zu lernen oder Konzentrationsprobleme zu lösen. Ganz unauffällig gelingt das mit einer Ohrläppchen-Massage: Massiere mit deinem linken Daumen und Zeigefinger dein rechtes Ohrläppchen und anschließend umgekehrt mit dem rechten Daumen und Zeigefinger das linke Ohrläppchen. 

Oder male mit deinen Augen eine Acht auf die Schreibtischplatte. Bei etwas mehr Platz kannst du deinen ganzen Körper für eine Konzentrationsübung einsetzen: Stell dich gerade hin und versuche mit der linken Hand hinter dem Rücken die rechte angezogene Fußsohle zu berühren – und natürlich wieder umgekehrt. Nicht entmutigen lassen, du wirst die Übungen schnell lernen und deine Konzentrationsfähigkeit stark verbessern.  

Übung 2: Gut zuhören 

Im Bürohintergrund läuft leise ein Radio oder zwei Kollegen unterhalten sich am Ende des Raums? Nutze diese Geräuschkulisse für eine Konzentrationsübung und zähle ein ausgewähltes Wort mit, zum Beispiel alle "unds". Je leiser das Gespräch oder das Radio zu hören sind, desto stärker musst du dich konzentrieren und desto effektiver ist die Übung.

Übung 3: Kreislauf in Schwung bringen 

Seit Stunden sitzen wir am Schreibtisch, unser Kreislauf und die Blutzirkulation sind tief heruntergefahren – jetzt ist es Zeit, mit einer Übung unsere Konzentrationsfähigkeit wieder hochzufahren: Lege im Sitzen beide Handflächen auf die Schreibtischplatte, stelle ein Bein ganz normal auf und strecke das andere Bein durch. Das Dehnen der Wadenmuskultur bringt den Blutfluss in Schwung und unsere Konzentrationsfähigkeit steigt wieder.

Im Stehen kannst du mit beiden Armen hin- und herschwingen, das aktiviert den ganzen Oberkörper. Natürlich hilft auch ein kurzer Gang zum Drucker oder ins Büro der Kollegin. 

Übung 4: Energie-Massage 

In unserem ganzen Körper verteilt befinden sich Akupunkturpunkte, die wir auch selbst aktivieren und so unseren Energiefluss steigern können. Im Ohr beispielsweise liegen fast 200 Punkte, die wir ganz einfach durch Akupunktur stimulieren können: Ziehe mit deinen Fingern sanft dein Ohr von innen nach außen, von ganz oben bis zum Ohrläppchen.

Du kannst beide Ohren gleichzeitig oder nacheinander massieren, am besten sogar mehrfach, bis sich deine Ohren warm und rot anfühlen. Durch diese Konzentrationsübung wird mit der Durchblutung dein Gehörsinn aufgeweckt und du wirst wacher. 

Übung 5: Buchstaben-Training 

Schreib ein Wort spiegelverkehrt auf ein Stück Papier. Bei dieser ungewohnten Tätigkeit muss sich dein Gehirn stark konzentrieren und es bleibt kein Platz für Ablenkung.

Mach diese Übung am besten jeden Tag – am Anfang schreibst du deinen eigenen Namen, sobald das flüssig klappt, kannst du den Schwierigkeitsgrad steigern und längere Wörter oder auch ganze Sätze schreiben. Nach der Übung fällt das Fokussieren auf andere Tätigkeiten gleich viel leichter und deine Konzentrationsschwäche ist überwunden

Übung 6: Ruhig atmen 

Die einfachste aller Übungen und doch so effektiv: Entspannt atmen! Öffne ein Fenster und atme ein paar Mal tief ein und aus. Ohne genügend Sauerstoff kann unser Gehirn nicht richtig arbeiten, wir werden langsam und träge. Und durch diese Atemübungen versorgen wir unseren Körper mit neuer Energie und das kontrollierte, tiefe ein- und ausatmen beruhigt unseren Puls in stressigen Momenten und wir können uns fokussierter zurück an den Schreibtisch setzen.


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