Lena Ellensohn: 4 Fragen an die Unternehmerinnen

Die Teilnehmerinnen von „Unternehmerinnen der Zukunft“ verraten in unserem Fragebogen was sie antreibt – und geben ihre persönlichen Tipps für alle Unternehmerinnen und die, die es noch werden wollen. 

Lena Ellensohn führt in dritter Generation Lindauer, ein Familienunternehmen, das Füllfederhalter, Schreibgerät und Lesehilfen herstellt. Dieses Jahr ist Lena Ellensohn Teilnehmerin bei „Unternehmerinnen der Zukunft“, der Initiative vom Verband deutscher Unternehmerinnen, der Global Digital Women, der BRIGITTE Academy und Amazon, und wird dabei unterstützt, ihr Business internationaler aufzustellen.

Darum bin ich Unternehmerin:
Ich liebe die Freiheit selbständig zu arbeiten und immer neue Ideen zu entwickeln. Deshalb habe ich zunächst Innenarchitektur studiert und meinen Master an der Kunstakademie in München gemacht.
Meinen Wunsch eigenständiger zu arbeiten, kreativ werden zu können und täglich neues zu wagen hat mich zurück zu unserem Familienbetrieb geführt. Diesen führe ich einerseits aus Leidenschaft und Familientradition weiter und andererseits freue ich mich auch ständig neue, eigene Ideen und Prototypen umzusetzen und mich kreativ auszuleben.

Das treibt mich jeden Tag an:
Die täglichen Herausforderung zu reagieren, neue Innovationen und neue Designs zu entwickeln, Visionen Realität werden zu lassen und dabei jede Menge Spaß und Freude bei der Umsetzung zu haben.

Ein gutes Arbeitsklima ist wichtig für mich und meine MitarbeiterInnen, um kreativ und mit voller Motivation jeden Tag neue Herausforderungen zu meistern. 

Das ist mein Tipp für Unternehmerinnen und die, die es noch werden wollen:
Von einer Vision bis zur Umsetzung ist es meist ein langer Weg. Das Wichtigste ist, dabei nicht die eigenen Träume und Visionen aus den Augen zu verlieren.Durchhaltevermögen und das Lernen aus den eigenen Fehlern gehört da ganz natürlich dazu. Andererseits muss man auch bereit sein, rechtzeitig zu stoppen, wenn ein Projekt nicht mehr rentabel oder finanzierbar ist. Oder die anfängliche geniale Idee zu viel Arbeit in der Realisierung bedeutet. Reflexion, Analysen und der Austausch im Team helfen dabei die Dynamik und Freude an der Umsetzung zu behalten. 

Außerdem merke ich immer wieder, dass es essentiell ist, auch auf die psychische und physische Fitness zu achten – denn nur wer selbst ausgeglichen und mit sich im Einklang ist, kann auch wieder positiv an die Arbeit herangehen und offen bleiben für Innovatives. Und dadurch auch die eigenen MitarbeiterInnen motivieren und mit in neue kreative Prozesse integrieren. 

Dieser Herausforderung stelle ich mir bei Unternehmerinnen der Zukunft:
Die größte Herausforderung für mich als Unternehmerin eines Traditionsbetriebes ist die Erschließung neuer Marktplätze für unsere Marke Lindauer. Dazu gehört das Netzwerken und der Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen, um neue Wege zu beschreiten und Visionen umzusetzen. Das Programm zeigt uns dazu neue Möglichkeiten und Verkaufswege. Diese wollen wir in unseren Betrieb mit integrieren, um so nachhaltig unser Unternehmen und unsere Lindauer Marke zu stärken.

Lena Ellensohn, Lindauer


Mehr zur Initiative "Unternehmerin der Zukunft":
Mit ihrer gemeinsamen Initiative „Unternehmerinnen der Zukunft“ fördern der Verband deutscher Unternehmerinnen, Global Digital Women, Brigitte Academy und Amazon Inhaberinnen und Geschäftsführerinnen von Unternehmen, die ihr stationäres Geschäft mit dem Start in den Online-Handel erweitern oder ihre bestehende Online-Präsenz ausbauen wollen. Im Kern des Programms steht die individuelle Begleitung aller Teilnehmerinnen durch Experten-Coaches. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter 
www.amazon.de/unternehmerinnenderzukunft

Wer hier schreibt:

Themen in diesem Artikel

BRIGITTE Academy direkt in dein Postfach

Melde dich jetzt kostenlos an!

Unsere Empfehlungen