Mit ihrer sogenannten Espressostrategie berät Markenberaterin Maren Martschenko Solopreneure und Mittelständler. 

BRIGITTE Academy hat mit Maren Martschenko über Markenberatung, Impulse und ihrem Motto „Done is better than perfect.“ gesprochen. Auf dem BRIGITTE Job-Symposium gibt sie den Workshop "Kreativ zum Wunschkunden."

BRIGITTE Academy: Warum sind Sie Coach für Markenberatung geworden? Was hat Sie dazu bewogen?
Maren Martschenko: Mein erster Auftrag wurde an mich herangetragen als ich gerade aufgehört hatte, in einer Agentur zu arbeiten, und mich in der Bewerbungsphase für einen Job in der Marketingabteilung eines großen IT-Unternehmens befand. Zum ersten Mal habe ich bei diesem Auftrag die Beratung genau so durchgeführt, wie ich immer dachte, dass man beraten müsste, und zum ersten Mal wurde vom Kunden alles genauso umgesetzt, wie wir es erarbeitet hatten. Das war ein Schlüsselerlebnis! Da wusste ich: Nur noch so möchte ich arbeiten – und habe mich selbständig gemacht.

Was hat Sie in Ihrem Jobleben besonders vorangebracht?
Meine Hartnäckigkeit, mein Lernwillen, mein analytisches und strategisches Denkvermögen, meine Fähigkeit, Menschen miteinander zu vernetzen, und meiner Intuition bei wichtigen Entscheidungen zu vertrauen.

Gab es eine Phase in Ihrem (Job-)Leben, in der Sie eine Richtungsänderung vorgenommen haben?
Mein Leben teilt sich in zwei Phasen: Bevor ich Kinder hatte und danach. Bis dahin war ich, was man einen High Potential nennt. Immer sehr stark gefördert durch Mentoren. In dem Moment, wo ich mich dazu entschloss, eine Familie zu gründen, endete das schlagartig. Als ich nach der Geburt des zweiten Kindes wieder arbeiten wollte, habe ich mich zum ersten Mal gefragt, was ich wirklich will und worin ich wirklich gut bin. Das war der Moment, wo ich mich von meiner ursprünglich vorgesehenen Karriere in einem Konzern endgültig  verabschiedete und den Schritt in den Kreativbereich machte. Auch der Schritt in die Selbständigkeit hat meinem Leben eine große Wendung gegeben.

Welche Impulse waren für Sie besonders wichtig?
Letztlich waren es immer Impulse von außen, die mich zu einem Richtungswechsel motivierten. Die fehlende Unterstützung von Arbeitgebern oder die an mich herangetragenen Aufgaben von Menschen, die etwas in mir gesehen haben, was ich noch nicht gesehen hatte.

Gab es Phasen des Zweifels oder Rückschläge? Was hat Ihnen in diesen Momenten besonders weitergeholfen?
Zweifel gibt es immer. Rückschläge zum Glück nur wenige. Der Moment, wo mir meine Kompetenz abgesprochen wurde, weil ich mich dazu entschlossen hatte, Kinder zu bekommen, war hart. Das ging an die Substanz. Besonders geholfen hat mir in dem Moment, dass ich den richtigen Impuls hatte, mich auf meine Stärken zu besinnen und mich beruflich umzuorientieren, und dann auf Menschen getroffen bin, die mich gefördert haben. Aber auch meine Zähigkeit dranzubleiben hat mir sehr geholfen.

Was war der ermutigendste Satz in Ihrem (Job)-Leben und warum möchten Sie den  weitergeben? // Gibt es ein Motto von Ihnen?
Mein Onkel sagte einmal zu mir als ich noch studierte und stark gefördert wurde: „Mache nicht immer nur, was du gut kannst, denn dann machst du immer nur, was du schon kannst. Schaue auch darauf, was du wirklich willst.“ Damals verstand ich den Satz nicht. Aber an den Wendepunkten in meinem Leben, habe ich mich daran erinnert. Heute arbeite ich wie ich will, wo ich will, wann ich will und mit wem ich will. Das ist ein großes Geschenk. Mein Motto lautet: „Done is better than perfect.“

Was erwartet die Besucher des BRIGITTE Academy Job-Symposiums in Ihrem Workshop? 
In meinem Workshop geht es darum, kreativ zu seinen Wunschkunden zu kommen bzw. seine Idee an die richtigen Leute zu bringen. Viele meinen, sie kommen dann weiter, wenn sie es allen nach dem Motto „Der Kunde ist König“ recht machen. Oft bleiben sie dann aber selbst auf der Strecke. Ich zeige in dem Workshop, wie sie sich ein viel klareres Bild von den Menschen machen, mit denen sie gut und gerne arbeiten, und diese dann auch erreichen. 

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Maren Martschenko: "Kreativ zum Wunschkunden"

Mit ihrer sogenannten Espressostrategie berät Markenberaterin Maren Martschenko Solopreneure und Mittelständler.

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