Das fünfte BRIGITTE Academy Job-Symposium: "Man braucht ein Netzwerk, um an die Spitze zu kommen."

Unter dem Motto „Dein Job. Dein Netzwerk. Dein Erfolg.“ vernetzten sich 450 Frauen aus ganz Deutschland beim Job-Symposium der BRIGITTE Academy im Kurfürstlichen Schloss in Mainz. In mehr als 20 Workshops, Talks und Vorträgen lernten die Besucherinnen handfeste Tipps von Netzwerk- und Kommunikationsexpertinnen, um beruflich wie privat und mit vielen neuen Kontakten weiterzukommen.

"Es ist ein Netzwerk erforderlich, um an die Spitze zu kommen.“ Malu Dreyer, Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Schirmherrin des fünften BRIGITTE Academy Job-Symposiums machte in ihrer Eröffnungsrede gleich klar, wie wichtig das Thema des heutigen Tages für die Karriere von Frauen ist. Sie selbst sagt, die Netzwerke aus ihrer Studentenzeit trügen sie bis heute. Ihr Appell an die 450 Frauen im Saal, die aus ganz Deutschland angereist waren: „Ergreifen Sie Ihre Chance und vernetzen Sie sich!“

Dem Rat folgten die Teilnehmerinnen und tauschten sich in jeder freien Minute intensiv aus. Anregungen und Inspiration dazu bekamen sie in mehr als 20 Workshops, Vorträgen, Meet-Ups, an Netzwerkständen und in der Podiumsdiskussion.

Das Video zum BRIGITTE Academy Job-Symposium:

So war das BRIGITTE Academy Job-Symposium 2019

Ein inspirierender Start
Nach der Keynote von Psychotherapeutin und Bestsellerautorin Stefanie Stahl, die über die verschiedenen Netzwerkertypen sprach, diskutierte BRIGITTE-Chefredakteurin Brigitte Huber auf dem Podium mit Stahl, Jasmin Arbabian-Vogel (VdU-Präsidentin), Ninia „LaGrande“ Binias (Autorin und Moderation) und Philipp Westermeyer (Gründer OMR) darüber, was ein gutes Netzwerk verändern kann. Bei einem Punkt waren sich alle einig: Ein gutes digitales wie persönliches Netzwerk ist heutzutage unverzichtbar für das Weiterkommen im Job.

Ninia Binias, die auch auf Social Media aktiv ist und dort viele Frauen erreicht, sagte, dass gerade Plattformen wie Instagram helfen würden, Menschen eine Bühne zu geben, die sonst keine hätten und gerade Netzwerke für Frauen eine Chance seien, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam laut für wichtige, auch politische Themen, zu sein.

Mehrfach-Gründerin Arbabian-Vogel stimmte zu: „Zu merken, dass man nicht allein im Boot sitzt, ist unheimlich wichtig. Ich hätte meine anderen Firmen nicht, wenn ich nicht mit Netzwerken angefangen hätte.“ Philipp Westermeyers Geschäftsmodell, unter anderem das OMR-Festival, eine der größten Digitalkonferenzen, beruht auf Netzwerken. „Ich muss beruflich bedingt 60.000 Menschen zusammenbringen, ohne strategisches Kontakteknüpfen würde ich an diesem Punkt nicht mehr weiterkommen.“ Um mit Leuten ins Gespräch zu kommen, versuche er immer den Smalltalk zu durchbrechen, in dem er unerwartete Nachfragen stelle und sich selbst frage ‚ „welchen Mehrwert kann gerade nur ich in dieses Gespräch bringen?“  

How to: Lernen, Ausprobieren, eigene Grenzen überschreiten
Nach der Podiumsdiskussion ging es für die Teilnehmerinnen in Vorträge im Plenum, in Workshops und Meet-Ups zu den Themen Kommunikation, Netzwerken, New Work, Selbstmanagement, Verhandeln und Business-Styling, alles im Zeichen von beruflicher und persönlicher Weiterbildung. Im Plenum sprach etwa Melanie Wolfers, Seelsorgerin und Bestsellerautorin, wie hilfreich und heilsam es sei, wenn wir bei unserer Arbeit den Perfektionismus überwinden.

Nina Straßner, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Autorin und Kolumnistin („Die Juramama“) beleuchtete in ihrem Vortrag auch die finanzielle Seite: Das Teilzeit-Modell, in dem viele Frauen arbeiten, sei toll, aber nur, wenn Arbeitgeber und Politik für einen Wiedereinstieg sorgen oder in der Partnerschaft ein finanzieller Ausgleich verhandelt würde.  

Mehr Sichtbarkeit von Frauen auf allen digitalen Plattformen
Ganz viel Empowerment lieferten die Live-Podcasts: Über „Wein, Weiblichkeit und Instagram“ sprachen Philipp Westermeyer (Gründer OMR) und - passend zur Weingegend Mainz - Nachwuchs-Winzerin Juliane Eller, die das elterliche Weingut übernahm und modernisierte. Der Podcast mit brigitte.de-Chefredakteurin Doris Brückner und der 71-jährigen Youtuberin Greta Silva machte Mut, auch im Altern noch einmal neu durchzustarten.

Auch die Diskussionsrunde mit Frauen in MINT-Berufen beim ZDF ermutigte die Teilnehmerinnen sich in männerdominierte Berufe zu wagen: „Nur in unserer Unterschiedlichkeit in der Herangehensweise kommen wir zu neuen Lösungen für Probleme“, stellte Christiane Janusch, Geschäftsfeldleitung Medienbetrieb ZDF, fest.

Das passende Handwerkszeug, die Inspirationen auch in die Tat umzusetzen, lieferte zum Beispiel Sprachtrainerin und Coach Isabel Garcia, Sprachtrainerin und Coach. Mit viel Humor erklärte sie auf der Bühne, wie ein sicherer Auftritt gelingt, ganz ohne starre Rhetorikregeln, sondern mit der ganz eigenen Art und ohne sich zu verstellen. Das passende Outfit, um zu glänzen, konnten sich die Teilnehmerinnen unter anderem bei Raffaello Rossi zusammenstellen lassen, unterstützt von einer Stilberatung durch Mode-Expertin Carola Nahnsen. Raffaello Rossi-Geschäftsführerin Brigitte Schellenberger verriet dabei auch einige Einblicke in ihre Arbeit für ihr Familienunternehmen. 

Auch in den Classes gab es handfeste Tipps, etwa um mehr Gehalt herauszuholen von Verhandlungsexpertin Anja Henningsmeyer oder um Feedback konstruktiv zu geben und anzunehmen von Freya Greskowiak, Personal- und Organisationsentwicklerin bei Gruner+Jahr.

Informieren und Netzwerken mit kulinarischer Begleitung 
In der großen Netzwerke- und Ausstellerlounge konnten die anwesenden Frauen zwischendurch die Partner des BRIGITTE-Academy Job-Symposiums kennenlernen und sich mit Verbänden verknüpfen. Begleitend wurden den ganzen Tag über kulinarische Kleinigkeiten, Getränke und Snacks serviert. Ernährungsbewusste und Working Moms konnten sich in Sachen MealPrep im Thermomix-Workshop inspirieren lassen. Bei LinkedIn gab es praktische Tipps für das eigene Business-Profil, ein Fotograf half den Teilnehmerinnen beim perfekten Bewerbungsbild, das direkt mit nach Hause genommen werden durfte.

Zum Ausklang dieses Abends versammelten sich noch einmal alle Anwesenden, Helfer und die Teams um die BRIGITTE Academy in der Netzwerk-Lounge. „Es war so ein toller Tag, mein Kopf ist voller neuer Inspiration und ich hoffe, es geht euch auch so“, verkündete BRIGITTE Academy-Projektleiterin Anna van Koetsveld. „Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Events gemeinsam mit euch und danken noch einmal alles Partnern und Helfern, ohne die dieser Tag nicht möglich wäre.“  

Wir danken unseren Partnern:







Wer hier schreibt:

Liske Jaax

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