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"Die Höhle der Löwen" In dieser Folge wird Judith Williams zum Kind

Judith Williams probiert das Spielhaus für Kinder aus.
Judith Williams probiert das Spielhaus für Kinder aus.
© Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer
In eine Gründerin verlieben sich alle Löwen auf Anhieb - die anderen Ideen haben es nicht so leicht in "Die Höhle der Löwen".

In eine Gründerin aus Thailand verlieben sich alle Löwen auf den ersten Pitch. Auch ein Spielhaus für Kinder und eine quetschbare Trinkflasche aus Titan findet Investoren. Entspannte Themen wie Grillfreude und CBD-Cremes dagegen kommen in der aktuellen "Die Höhle der Löwen"-Folge (Montag, 20:15 Uhr, VOX) nicht so gut an.

Die 8. Folge beginnt mit einem Ausflug nach Thailand und großen Gefühlen: Thailänderin Pim Ampikitpanich (30) bringt den Geschmack ihres Heimatlandes mit der Kochbox "Konkrua" nach Deutschland. Diese enthält neben Rezeptkarten alle authentischen Zutaten, die es für das Gericht braucht, bis auf Gemüse und Fleisch. Das Besondere: Die Zutaten wie Currypaste oder Fischsauce kommen alle direkt aus Thailand, verpackt in Bambustaschen, die von älteren Thailänderinnen handgefertigt wurden. Nachdem der Geschmack alle Löwen überzeugt, sieht es nicht schlecht aus für Pims geforderte 250.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile.

"Ich bin völlig schockverliebt"

Das Essen überzeugt, die Gründerin aber auch. Ihr Unternehmen gibt es bereits seit vier Jahren, ihre Zahlen sind beeindruckend. Carsten Maschmeyer (63) ist "völlig schockverliebt". Judith Williams (50) und Dagmar Wöhrl (68) ebenfalls, sie fordern gemeinsam 30 Prozent für 250.000 Euro. Georg Kofler (65) stellt sich für die gleichen Konditionen zur Verfügung und verspricht, Pims Geschäft aus dem Stand zu verfünffachen. Die hat nun die Qual der Wahl: "Eine schöne Situation, aber auch ein Albtraum!" Selbst als Pim bekanntgibt, dass sie nur 23 Prozent abgeben will, gehen alle Löwen mit. Williams: "Sie sind das wert." Ihr Bauchgefühl entscheidet sich schließlich für Kofler. Zum Abschluss gibt es anerkennenden Applaus für die Gründerin von allen Löwen. "Da hast du einen Goldschatz bekommen", so Wöhrl zu Kofler.

Roman Römmich (35) möchte mit "Imagine Playhouse" auf dem deutschen Markt durchstarten. "Das beste Spielzeug eines Kindes ist die eigene Fantasie", findet der zweifache Papa. Imagine Playhouses sind zusammensteckbare Spielhäuser für Kinder, die sie bemalen oder mit Stickern bekleben können. Die Sticker sind wieder verwendbar, die Häuserwände abwaschbar. Williams krabbelt direkt selbst durch die Häuser und winkt den anderen durch das Fenster zu: "Guck Guck". "Die Kids werden da ein Riesenspaß drin haben, das ist klar", findet Nico Rosberg (36), dessen Kinder sich bisher mit schnöden Pappkartons zufrieden gegeben haben. " Ralf Dümmel (55) ist bereit, dem Unternehmer 50.000 Euro zu geben, für 25 Prozent Firmenanteile. Der muss nicht lange überlegen: "Ich würde es lieben, mit Ihnen zusammenzuarbeiten."

"Ich weiß nicht, ob es das Cannabis ist, was mich beflügelt..."

Als nächstes wird es entspannt - oder auch nicht: Medizinerin Laura Simonow (37) und Finn Hänsel (40) und Fabian Friede (36), wollen CBD, einen Wirkstoff der Hanfpflanze, mit der Marke "This Place" in den Beauty-Sektor bringen. Ihre vier Cremes mit dem Basisgrundstoff CBD haben alle spezielle Anwendungsbereiche, etwa gegen Schlaflosigkeit oder Menstruationsbeschwerden. 200.000 Euro für 10 Prozent Anteile wollen die Gründer. Doch das Firmenmodell der drei sorgt schnell für Verwirrung: Die Gründerin von "This Place" hält nur zehn Prozent an der Marke, 80 Prozent gehört den Männern und ihrer Firma Sanity Group. Zudem betreiben sie noch eine andere Firma, wie sich auf Nachfrage rausstellt. "Das wird ja immer schlimmer", so Maschmeyer erschrocken und zieht sich raus. Kofler hat ähnliche Bedenken, Williams allerdings: "Eigentlich müsste man Nein sagen. Ich weiß nicht, ob es das Cannabis ist, was mich jetzt beflügelt..." und bietet den Gründern 200.000 Euro für 30 Prozent an. Die wollen aber nur 20 Prozent abgeben, Williams fordert 25,1 Prozent. Die Sperrminorität wollen sie der Löwin aber nicht überlassen und entscheiden deshalb: "Leider können wir den Deal nicht annehmen."

Als nächstes geht es um eine Weltneuheit mit Erklärungsbedarf. "Was soll daran jetzt neu sein?", fragt Dümmel verwundert, als er die Trinkflaschen auf der Bühne sieht. Lukas Angst (39) und Bernd Deussen (52) haben vier Jahre und 700.000 Euro in die Entwicklung der Trinkflasche "Keego" investiert. Das Besondere: Es ist die erste und einzige quetschbare Titan-Flasche. So soll das Trinken beim Sport sauber, gesund und nachhaltig möglich sein. "Wir wollen zum Teflon bei den Flaschen werden", erklären die Gründer und wollen 380.000 Euro für 12 Prozent. Die Löwen scheinen den Nutzen für den Kunden nicht ganz zu verstehen. "Ein nachwachsendes Material wäre mir wesentlich sympathischer", erklärt etwa Williams. Maschmeyer und Kofler aber sind bereit zusammen zu investieren, wollen aber 25,1 Prozent Anteile. Die Gründer verhandeln, man trifft sich bei 20. "Schon geil", gehen die Zwei letztendlich doch noch zufrieden aus der Höhle.

Ein Lieferservice fürs Grillen

Zum Schluss geht es mal wieder um des Deutschen liebstes Thema: Grillen. Die Freunde Jonas Bräuer (34), Jonas Möslein (39) und Erik Lachmann (38) grillen gerne zusammen im Stadtpark. "Ist ja eigentlich ne ganz entspannte Sache - wenn da nicht der ganze Aufwand wäre", erklären sie den Löwen. Und präsentieren die Lösung: "Grillaxed" ist ein Lieferservice für das Grillerlebnis. Per Lastenfahrrad wird das Essen, vegetarisch oder Fleisch, zusammen mit gekühlten Getränken und einem Holzkohlegrill inklusive Geschirr, Anzünder und Kohle geliefert. Nach dem Grillen wird alles wieder abgeholt - inklusive des Mülls. Um ihr Geschäft zu erweitern, benötigen sie ein Investment von 75.000 Euro und würden im Gegenzug 20 Prozent ihre Firmenanteile abgeben. Die Sympathie der Jungs reicht aber nicht. Zu kostenintensiv ist das Sharing-System und die Fahrräder. Dazu der Fakt, dass das Geschäft nur saisonal funktioniert. Die Grillfreunde bekommen viele Komplimente für ihre Idee, aber keinen Investor.

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