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"FIFA 22" So stellt sich der Rekordmeister für die neue Saison auf

"FIFA 22" wird nur auf den Next-Gen-Konsolen das neue Feature "Hypermotion" unterstützen.
"FIFA 22" wird nur auf den Next-Gen-Konsolen das neue Feature "Hypermotion" unterstützen.
© Diego Thomazini/Shutterstock.com
"FIFA 22" bringt altbekannte Schätze zurück und probiert neue Online-Modi aus. Was sich im neuen Teil ändert.

Alle Jahre wieder erscheint mit "FIFA" ein neuer Ableger der weltweit größten Gaming-Simulation für Fußball-Begeisterte. Weil die Anzahl der Plattformen, auf denen der Titel erscheint, immer größer wird, lässt sich schnell der Überblick verlieren. Das sind die wichtigsten Änderungen.

Hypermotion

Eine Frischzellenkur erhalten die Animationen in "FIFA 22", allerdings nur auf den Next-Gen-Konsolen. Wer also eine Playstation 5 oder Xbox Series X oder S sein Eigen nennt, darf sich auf flüssigere Animationen freuen, die in Echtzeit gerendert werden. Dazu braucht es allerdings mehr Rechenleistung, die Playstation 4 und Xbox One nicht zur Verfügung haben. Auch die PC-Version ist eine Portierung der Current-Gen-Version.

Dafür schickt sich die auf den ersten Blick kleine Neuerung an, das Spielgefühl von "FIFA 22" grundsätzlich aufzuwerten. Dank Hypermotion und mehr als 4.000 neuen Animationen wird das Spielgefühl insgesamt realistischer, auch wenn manche der Animationen nur auffallen, wenn man besonders auf sie achtet.

Diskussionspunkt Torhüter

Gänzlich neu aufgesetzt hat EA Sports die Torhüter-KI. War der Schlussmann bislang lediglich ein besserer Statist und in der Regel durch einfache Kniffe zu überwinden, hüten jetzt Keeper den Kasten, die auch Großchancen überragend vereiteln können. In der Spielerschaft führte das bereits in der Early-Access-Phase zu Frust und Diskussionen - aber auch zu Lob und Anerkennung als Schritt in die richtige Richtung. Inwiefern die Entwickler hier mittels eines Patches nachsteuern, bleibt abzuwarten. Zum Release sind die Keeper jedenfalls die heimlichen Stars von "FIFA 22".

Karrieremodus in neuem Gewand

"FIFA 22" kommt, was seinen Karrieremodus betrifft, endlich in der Moderne an. Neu sind sowohl unterschiedliche Archetypen, die Spieler für ihren Pixelkicker festlegen müssen. Dazu kommen spezifische Skills, die auf einem Fähigkeiten-Baum angelegt sind. Außerdem ist es endlich möglich, ein Auswechselspieler zu sein und um die Startelf zu kämpfen. Obendrein spendiert EA Sports mehr stimmungsvolle Cutscenes als bisher, was dem Modus weitere Tiefe verleiht.

Ein besonderes Schmankerl ist das Feature "Create Your Club", das erstmals seit "FIFA 07" aus dem Jahre 2006 wieder Teil des Spiels ist. Spieler können hier ihren eigenen Club erstellen, vom Logo über den Namen bis zum Trikot und dem Stadion. Im Manager-Karrieremodus dürfen sie diesen dann zur Weltspitze führen.

Volta-Modus lockert Online-Gaming auf

Im Gegensatz zu regulären Online-Spielen, in denen es normalerweise verbissen zur Sache geht, steht bei "Volta" der Spaß im Vordergrund. Das arcadelastige Gameplay geht in Richtung des früheren "FIFA Street", bietet aber mehr als trickreiche Spiele auf dem Kleinfeld. Zum Release von "FIFA 22" stehen acht Minigames parat, darunter Fußball-Tennis oder Dodge-Ball. Sie alle sind kurzweilig und richten sich an Gamer, die gerade keine Lust auf knallharte Simulation haben.

Crossplay

Abstriche muss die "FIFA"-Spielerschaft in Sachen Crossplay machen. Weder innerhalb einer Konsolenfamilie, also beispielsweise PS4 und PS5, noch zwischen den Systemen Playstation, XBox oder PC können Gamer sich untereinander messen. Es ist lediglich möglich, die PS4-Version auf der PS5 zu laden und so mit Freunden die Current-Gen-Generation zu daddeln. Das funktioniert analog auch bei Microsofts XBox. Ein kostenloses Upgrade auf die Next-Gen-Version beim Kauf eines Current-Gen-"FIFA" entfällt ebenfalls. Nur wer sich die "Ultimate Edition" anschafft, bekommt beide Versionen.

SpotOnNews

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