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"Großer Zapfenstreich" für Angela Merkel Mehr als zehn Millionen schauten zu

Bundeskanzlerin Angela Merkel (Mitte) beim "Großen Zapfenstreich".
Bundeskanzlerin Angela Merkel (Mitte) beim "Großen Zapfenstreich".
© imago/Emmanuele Contini
Beim "Großen Zapfenstreich" für Bundeskanzlerin Angela Merkel schalteten am Donnerstagabend mehr als zehn Millionen Menschen ein.

Der "Große Zapfenstreich", mit dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (67) am Donnerstagabend in Berlin aus dem Amt verabschiedet wurde, lockte insgesamt mehr als zehn Millionen Menschen vor die Bildschirme. 9,04 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten bei der Übertragung im ZDF ein. Bei Phoenix waren es parallel dazu weitere 440.000 Menschen und bei den Nachrichtensendern Welt und n-tv nochmal jeweils um die 375.000.

"DWDL" sieht die "etwas überraschende Musikauswahl" der scheidenden Kanzlerin bei der militärischen Zeremonie als einen Grund für das große Interesse an der Live-Sendung. Vor dem Kirchenlied "Großer Gott, wir loben Dich" spielte das Stabsmusikkorps "Du hast den Farbfilm vergessen" von Punk-Sängerin Nina Hagen (66) und "Für mich soll's rote Rosen regnen" von Hildegard Knef (1925-2002).

Reaktionen prominenter Zuschauerinnen und Zuschauer

"Es ist eine Ehre für Hilde und auch für mich, dass Frau Merkel sich die 'roten Rosen' gewünscht hat. Ich bin auch stolz, dass das Werk meiner Frau bis heute gewertschätzt wird", freute sich Knefs Witwer Paul von Schell (81) im "Bild"-Interview über die Musikauswahl. Nach einer Parallele zwischen Merkel und Knef gefragt, sagte von Schell: "Beide haben eine starke Meinung. Sie sind unangepasst und zeitlos, alterslos und ohne Verfallsdatum. Sie werden in jeder Epoche ein Vorbild sein."

Nicht nur der Mann, der von 1977 bis zu ihrem Tod mit der Sängerin verheiratet war, sondern auch viele Promis sahen sich die Zeremonie vor den Bildschirmen an. Unter anderem Schauspielerin Katja Riemann (58) kommentierte den Abschied der Top-Politikerin aus ihrem Amt anschließend auf Instagram: "Ich bedanke mich bei Ihnen von Herzen, liebe Angela Merkel, auch wenn ich Ihre Partei nicht wählte, für 16 Jahre Frieden, für kein böses Wort, dafür, dass Sie sagten 'Wir schaffen das'. Sie haben viel geschafft." Und sie schob hinterher: "Jetzt geht's weiter. Wir brauchen einen Gesundheitsminister, Leute."

Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz (32) postete einen Screenshot von Merkels Rede beim "Großen Zapfenstreich" und versah den Post in seinen Insta-Stories mit einem weinenden Emoji und einem gebrochenen roten Herz.

SpotOnNews


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