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"Illusions perdues" Historiendrama wird bei den Césars als "Bester Film" geehrt

Die französischen Filmproduzenten Olivier Delbosc und Sidonie Dumas nehmen den Preis als "Bester Film" für "Illusions perdues"
Die französischen Filmproduzenten Olivier Delbosc und Sidonie Dumas nehmen den Preis als "Bester Film" für "Illusions perdues" entgegen.
© BERTRAND GUAY/AFP via Getty Images
Der große Gewinner bei den 47. Cèsar Awards in Paris war das Drama "Illusions perdues". Insgesamt heimste es sieben Auszeichnungen ein.

Große Ehre für das französische Historiendrama "Illusions perdues": In Paris bekam das Werk von Regisseur Xavier Giannoli (49) bei der 47. Verleihung des César-Filmpreises die Auszeichnung als "Bester Film". Der Streifen ging als großer Favorit ins Rennen um die "Frankreich-Oscars" und war in insgesamt in 15 Kategorien nominiert. Am Ende heimste das Drama sieben Awards ein, darunter auch der Hauptdarsteller Benjamin Voisin (25) als bester Nachwuchsschauspieler.

"Illusions perdues" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Honoré de Balzac (1799-1850) aus dem 19. Jahrhundert. Im damaligen Frankreich versucht ein junger und attraktiver Mann aus der Provinz in höhere Pariser Kreise einzutauchen. Dort versteht er erst die Mechanismen von Macht, Missgunst und Neid. Er muss sich entscheiden, ob er diesen Weg mitgehen oder weiterhin ein einfaches Leben leben möchte.

Rock-Oper "Annette" ebenfalls erfolgreich

Auch andere Filme wurden natürlich bei den César-Awards ausgezeichnet. So räumte die Rock-Oper "Annette" von Leos Carax (61) fünf Preise ab. Darunter auch den für die beste Regie. Als bester Darsteller wurde Benoit Magimel (47) für seine Rolle in "In Liebe lassen" geehrt, beste Darstellerin wurde Valérie Lemercier (57) für ihr Engagement in "Aline - The Voice of Love".

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