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"Kampf der Realitystars" Knappe Entscheidung im spannenden Finale

Im Finale "Kampf der Realitystars" stehen hauptsächlich Kandidaten der ersten Stunde. Im engen Endspiel gibt es einen verdienten Sieg.

Finale am Star-Strand. Für die acht verbliebenen Promis geht es bei "Kampf der Realitystars" um 50.000 Euro. Erster kleiner Schock für die Kandidaten: Am Ende entscheiden die im Laufe der Staffel ausgeschiedenen Teilnehmer über den Sieg. Wer also im Lauf der Show nur verbrannte Erde hinterließ, hat keine Chance.

Aber um es in die allerletzte Runde der letzten Vier zu schaffen, muss man erstmal Spiele gewinnen. Wie in der gesamten Show geht es also um eine Mischung aus Challenges und Beliebtheits-Contest.

Elena Miras (30) wünscht sich, dass ein Kandidat der ersten Stunde den Sieg davon trägt. Also zum Beispiel sie selbst. Und nicht ihre beste Freundin Sissi Hofbauer (26). Die ist kurz irritiert, nimmt es ihrer Vertrauten aber nicht übel.

Wie immer stürzt sich Elena mit vollem Elan ins erste Ausscheidungsspiel. Die Stars müssen aus Zetteln mit langen Wörtern Buchstabenfolgen ausschneiden. Diese Schnipsel müssen sie zu einem sinnvollen Wort verbinden. Unter Zeitdruck natürlich. Elena ist tatsächlich die schnellste.

Mit ihr qualifizieren sich Yasin Mohamed (30), Schäfer Heinrich (55) und Ronald Schill (63), wie Elena alle seit der ersten Stunde dabei. Dazu schaffen es noch die Nachzügler Malkiel Rouven Dietrich und Yeliz Koc (28). Paco Herb (26) und Sissi scheiden aus. Auch sie kamen später in die Sendung. Ein Ergebnis also ganz in Elenas Sinn. Auch wenn sie um Sissi trauert.

Malkiel auf der Überholspur

Dann bekommt ein Kandidat die Chance, direkt ins Finale zu ziehen. Dazu muss er allerdings ins Risiko gehen. Auf einem Tisch liegen zwei Päckchen, ein rotes und ein blaues. In einem Paket ist ein Ticket in die Endrunde, im anderen eine Fahrkarte nach Hause. Malkiel traut sich als einziger Star. Der YouTube-Wahrsager tippt richtig auf die rote Box.

Malkiel sichert sich also das Finalticket. Wie er später zugibt, hat er auf das andere Ergebnis gehofft. Gemäß der Elena-Theorie hält er sich als Zuspätgekommener nicht für finalwürdig.

Im letzten Spiel der Staffel geht es um die drei Plätze im Finale. Es gilt, Fragen zu den vergangenen Folgen zu beantworten. Die Lösungsmöglichkeiten stehen auf Fahnen, die am Strand im Sand stecken. Die Aufgabe ist einmal mehr eine Mischung aus Wissen und Action, da sich die Stars durchs Fahnenmeer kämpfen müssen. Wer die richtige Flagge gefunden hat, darf in einen Ballon piksen. In drei von dutzenden Ballons sind die letzten Finaltickets versteckt.

Einmal mehr ist es Elena, die sich die meisten Chancen erkämpft. Folgerichtig findet sie den ersten Fahrschein ins Finale. Yasin zieht nach. Und auch Schäfer Heinrich schafft es in die letzte Runde. Seine wiederholten Gebete zum "Reality-Gott" wurden erhört.

Urgesteine im Finale

Die Jury aus den ausgeschiedenen Kandidaten hat also die Wahl zwischen den Urgesteinen Elena, Yasin und Heinrich - und Malkiel. Letztgenannter fühlt sich im Finale fehl am Platz und rührt deshalb die Trommel für seine drei Konkurrenten. Die dürfen mit einer Rede für sich werben. Alle drei drücken auf die Tränendrüse.

Yasin erzählt, dass er den Gewinn seiner armen Mutter geben würde. Schäfer Heinrich würde das Geld natürlich in seinen Hof und die Herde investieren. Und Elena bedankt sich unter Tränen, dass sie trotz ihres üblen TV-Rufs vorurteilsfrei aufgenommen wurde.

Es wird ein enges Rennen zwischen Elena und Yasin. Beide liegen vor der letzten Münze gleichauf. Schäfer Heinrich ist mit zwei Stimmen abgeschlagen. Für Malkiel hat ganz nach seinem Wunsch keiner gestimmt.

Das Votum von Sissi entscheidet am Ende. Sie wählt natürlich Best Friend Elena. Die Schweizerin ist also Realitystar 2022.

Elena ist verdiente Gewinnerin

Elena bezeichnete sich über die letzten Folgen immer wieder als einzig verdiente Siegerin. Und sie hat recht. Keine andere hängte sich so in die Spiele rein. Außerdem machte sie sich bei den (meisten) Mitspielern beliebt. Und beim Publikum, indem sie selbstironisch mit ihrem Ruf spielte. Sie nahm stets die Neuankömmlinge unter ihre Fittiche und begegnete jedem vorurteilsfrei. Ohne, dass es aufgesetzt wirkte.

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