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"Kampf der Realitystars" Veganerin Tessa spaltet die Reality-Schäfchen

Noch freuen sich die ersten Realitystars.
Noch freuen sich die ersten Realitystars.
© RTLzwei / Paris Tsitsos
In der ersten Folge der neuen Staffel von "Kampf der Realitystars" deuten sich bereits die ersten Konflikte an. Vor allem Tessa polarisiert.

Nach der hochkarätig besetzten, letztjährigen Runde - mit Trash-Adel von Claudia Obert (60) bis Prinz Frederic (78) - wirkt das Ensemble der neuen Staffel von "Kampf der Realitystars" zunächst blass. Zumindest auf dem Papier. "Bauer sucht Frau"-Kultfigur Schäfer Heinrich (55), "Germany's next Topmodel"-Kandidatin Tessa Bergmeier (32), "Berlin - Tag & Nacht"-Darsteller Jan Leyk (37), "It-Girl" Nina Kristin (39), TV-Detektivin Sharon Trovato (30), die Reality-Nasen Elena Miras (29) und Yasin Mohamed sowie der ehemalige "Richter Gnadenlos" Ronald Schill (63) sind die ersten Promis in Thailand.

Tessas Veganismus ist den Stars zu exzentrisch

Eskalationspotential kristallisiert sich jedoch schnell um Tessa heraus. Seit ihrer Teilnahme bei "GNTM" ist das Model als "Zicke" abgestempelt. Ihre Mitkandidatinnen und Mitkandidaten scheinen keine Anstalten zu machen, ihr womöglich vorurteilsfrei eine Chance zu geben. Elena ist von Anfang an angefressen, weil Tessa sie anscheinend nicht so überschwänglich begrüßt habe wie die anderen.

Als Tessa sich beim Essen als Vegetarierin outet, sind die restlichen Promis entsetzt. Solche exotischen Verhaltensweisen sind einfach zu viel für ein derartiges Format. Schäfer Heinrich sieht seine Existenzgrundlage gefährdet. Nur von Wolle kann man doch nicht leben. Und der Wollpreis sinkt doch ohnehin schon. Spätestens als Tessa bekundet, keinen Fleischesser küssen zu wollen, ist auch bei Jan der Ofen aus. Er kritisiert Tessa anschließend im Einzelgespräch als kritikunfähig, ohne sie zu Wort kommen zu lassen.

Iris Klein ist nur virtuell anwesend

Im ersten "Bestrafungsspiel" zerbrechen erste Selbstbilder. Die Realitystars müssen ihre Selbstwahrnehmung mit jener der Zuschauer abgleichen. Bei Elena fließen erste Tränen. Auf die Frage, was die im Vorfeld befragten Zuschauer am liebsten mit ihr unternehmen würden, lautet die Antwort nicht einmal Sex, wie die Stars getippt hatten, sondern nur "nichts". Zur Strafe für die wenigen Übereinstimmungen im Spiel müssen die Realityteilnehmer künftig als gesammelte Mannschaft die Kollegen begleiten, die aufs Klo müssen. Doch der gemeinsame Toilettengang schweißt das Team zusammen.

Am nächsten Morgen kommen die nächsten zwei Promis an. "Trödeltrupp"-Protagonist Mauro Corradino (51) und Iris Klein (54). Die Mutter von Reality-Ikone Daniela Katzenberger (35) ist aber zunächst nur virtuell anwesend. Wegen einer Corona-Erkrankung ist sie in Hotel-Quarantäne. Präsent ist sie aber über einen Bildschirm, der auf einen Kleiderständer montiert wurde.

Das erste Spiel müssen die Neulinge nicht absolvieren. Wäre mit einem Kleiderständer auch schwierig. Denn je zwei Promis müssen als menschliche Spulen eine große Fadenrolle ab- und wieder aufrollen. Die Regie fesselt natürlich Elena und Tessa aneinander. Das Model macht dem TV-Sternchen vergiftete Komplimente, Freundinnen werden die beiden wohl nicht mehr.

Bromance zwischen Jan und Heinrich

Dafür bahnt sich zwischen Jan und Schäfer Heinrich eine echte "Bromance" an, wie ersterer meint. Die beiden gewinnen das Spulenspiel. Einer von ihnen ist vor dem ersten Rauswurf sicher. Jan überlässt das Recht generös Heinrich. Der Schäfer ist gerührt über so viel Größe von Jan und überhaupt von so viel Anteilnahme der Kollegen, die er seine "Schäfchen" nennt.

Doch ein Schaf muss schon in der ersten Sendung auf die Schlachtbank. Als Neulinge müssen Mauro und Iris entscheiden. Iris schlägt im Vorgespräch der beiden Jan für den Abschuss vor, er hatte sie auf Instagram wohl mal kritisiert. Mauro kämpft für Jan, er glaubt an seinen guten Kern. Der TV-Trödler hat auch Tessa lieb gewonnen, zusammen mit Ronald bildet er das Team Tessa, während Elena und Jan klar gegen das Model eingestellt sind.

Letztlich trifft das Scherbengericht Sharon. Die Detektivin machte auf Mauro und Iris den Eindruck, sich im Camp nicht wohl zu fühlen. Sharon muss also ausziehen. Doch der Sprecher deutet an, dass der Abschied nicht von Dauer sein könnte.

Im Anschluss an die Nominierungsrunde kommt es zum ersten richtigen Eklat. Elena ist über den Auszug ihrer Vertrauten traurig und regt sich auf, als Tessa, Roland und Mauro schon wieder lachen. Als Jan Elena zu Hilfe kommt und Mauro kritisiert, dreht der durch. Gegen die Anweisung der Aufnahmeleiter verlässt er seinen Platz. Dass er für Jan gekämpft hat, scheint er zu bereuen. In der ersten Folge ist damit schon einmal genug Zünder für die nächsten Episoden gelegt.

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