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"Terrifier 2" Horrorslasher bringt US-Zuschauer an ihre Grenzen

Der Slasher-Streifen "Terrifier 2" feierte am 6. Oktober in den US-Kinos Premiere und schlug seinem Publikum teilweise gehörig
Der Slasher-Streifen "Terrifier 2" feierte am 6. Oktober in den US-Kinos Premiere und schlug seinem Publikum teilweise gehörig auf den Magen.
© IMAGO/Cover-Images
Der Slasher "Terrifier 2" sorgt in den USA für Furore. Doch was macht ihn so schlimm? Wann und wie kommt er nach Deutschland?

Wenn ein Horrorfilm einen Teil seines Publikums begeistert und den anderen verstört, dann hat er meistens etwas richtig gemacht. In diesem Fall trifft das auf die Low-Budget-Produktion "Terrifier 2" zu. Der besonders blutige Slasher läuft seit dem 6. Oktober in den US-Kinos und zog Berichte über Ohnmacht und Erbrechen nach sich. Hartgesottene Genre-Veteranen zeigen sich hingegen begeistert, Horror-Ikone Stephen King (75) zollt seinen Respekt auf Twitter.

Der Vorgänger "Terrifier" (2016) führte den Hauptcharakter und Antagonisten Art den Clown (David Howard Thornton) bereits ein. Darin mordet er sich an Halloween in Miles County durch eine Gruppe junger Leute, stirbt aber scheinbar am Ende des Films. Im zweiten Teil erweckt eine böse Macht den Killerclown (erneut Thornton) wieder zum Leben. Er kehrt nach Miles County zurück und macht - wieder an Halloween - Jagd auf zwei junge Geschwister (Lauren LaVera, Elliott Fullam). Dabei werden auch Arts Motive klarer. Die Regie für den Indie-Streifen übernahm Damien Leone. Via Crowdfunding sammelten Thornton und Leone für eine aufwendigere Szene über 200.000 US-Dollar von über 1.200 Spendern ein. Der Aufwand sollte sich lohnen.

Macher feiern Erfolg von "Terrifier 2"

"Ich weiß nicht, wie wir das geschafft haben, aber wir haben einen ungeschnittenen, kompromisslosen, 138-minütigen Ultra-Slasher in 900 Kinos im ganzen Land gebracht", zeigte sich die Vertriebsfirma "Bloody Disgusting" begeistert. Für sie liegt der Grund für den Erfolg des Films auf der Hand: "'Terrifier 2' ist vor allem aus einem Grund etwas Besonderes: Er ist von den Fans gemacht. Der Film wurde nicht von einem Studio unterstützt und wir hatten kein Geld für das Marketing. Alles wurde von der Basis aus gemacht, aus Liebe zum Film und zum Genre. Das ist ein einzigartiger Moment in der Horrorgeschichte, an dem wir alle beteiligt sind", heißt es auf der Webseite.

"Aus diesem Grund sind wir überglücklich, dass 'Terrifier 2' am vergangenen Donnerstagabend erstaunliche 400.000 Dollar in seiner Sondervorstellung eingespielt hat. Zum besseren Verständnis: Der Film spielte im Durchschnitt 453 Dollar pro Kino ein, was nur von Paramounts breitem Kinostart 'Smile' übertroffen wird."

Hoffnung auf ungeschnittenen Deutschland-Release gering

Angesichts der Tatsache, dass der erste Teil bereits nur in einer geschnittenen Fassung auf DVD und Blu-Ray erschienen ist, dürfte auch "Terrifier 2" nicht ohne erhebliche Änderungen auf den deutschen Markt kommen. Die FSK tat sich schon bei "Terrifier" schwer. Eine Jugendfreigabe für die Fortsetzung erscheint ausgeschlossen, wenn das Werk überhaupt freigegeben wird. Schließlich versicherte Regisseur Damien Leone, dass die extremen Reaktionen auf seinen Film "kein Marketing-Trick" seien. "Ich wünschte, wir wären smart genug an sowas zu denken", schrieb Leone.

Auf DVD und Blu-Ray ist "Terrifier 2" ab 24. Oktober ungeschnitten auf Englisch aus Großbritannien zu ergattern. Ein Erscheinungsdatum für Deutschland hat der Reißer bisher nicht.

SpotOnNews

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