A Star Is Born: Emotionale Bekenntnisse von Bradley Cooper und Lady Gaga

Rechtzeitig vor den Oscars gibt es "A Star Is Born" fürs heimische Wohnzimmer. Und man kommt Bradley Cooper und Lady Gaga damit ganz nah.

Mit acht Nominierungen geht "A Star Is Born" ins Rennen um die diesjährigen Oscars. Bradley Cooper (44) und Lady Gaga (32) sind jeweils in den Hauptdarsteller-Kategorien nominiert, das Musikdrama kann zudem "Bester Film", "Bestes adaptiertes Drehbuch", "Beste Kamera", "Bester Filmsong" und "Bester Ton" gewinnen. Und Sam Elliott (74) hat als "Bester Nebendarsteller" ebenfalls Chancen auf einen Goldjungen. Rechtzeitig vor der Oscar-Verleihung am 24. Februar ist "A Star Is Born" ab 21. Februar auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra-HD erhältlich. Ein Muss für alle Fans, denn Bradley Cooper gewährt ganz intime Einblicke in sein Regie-Debüt.

Darum geht es in "A Star Is Born"

"A Star Is Born" ist ein Remake. Der Originalfilm "Ein Stern geht auf" stammt aus dem Jahr 1937. 1954 folgte "Ein neuer Stern am Himmel" mit Judy Garland (1922-1969) und James Mason (1909-1984) in den Hauptrollen. In der dritten Version aus dem Jahr 1976 spielen Barbra Streisand (76) und Kris Kristofferson (82) die Hauptrollen. Lady Gaga und Bradley Cooper sind bereits die jeweils dritten Hauptdarsteller der Filmversionen, die für den Oscar nominiert wurden. Nur Barbra Streisand und Kris Kristofferson wurde diese Ehre nicht zuteil.

In "A Star Is Born" geht es um Musiker Jackson Maine (Bradley Cooper), einen alten Hasen im Showbiz. Er zieht seine Auftritte mittlerweile in stoischer Routine und unter Einfluss von jeder Menge Alkohol durch. Er wirkt gelangweilt von seinem eigenen Ruhm, bis er eines Nachts auf Ally (Lady Gaga) trifft. Die begabte Sängerin hat mit ihrem Traum von der Musikkarriere abgeschlossen. Doch nicht nur ihre Stimme fasziniert Jack. Zwischen den beiden entwickelt sich eine stürmische Romanze voller explosiver Kreativität, die Ally zur neuen Pop-Sensation macht. Ihr Aufstieg hat jedoch einen Preis. Jack stürzt immer weiter ab.

Emotionale Extras fürs heimische Wohnzimmer

Der Film hat für jede Menge Aufsehen gesorgt. Auf dem Kritikerportal "Rotten Tomatoes" liegt die Zustimmung der Kritiker bei 90 Prozent, die der Zuschauer bei 80 Prozent. Weltweit hat "A Star Is Born" bisher über 420 Millionen US-Dollar eingespielt. Aber nicht nur in der Filmindustrie kommt der Streifen an. Bei den Grammys konnte Lady Gaga für den Filmsong "Shallow" die Preise in den Kategorien "Best Pop Duo/Group Performance" und "Best Song Written For Visual Media" entgegennehmen. Das Lied wird die Sängerin bei den Oscars 2019 gemeinsam mit Bradley Cooper performen. Gänsehaut ist garantiert.

Wer die ersten gemeinsamen Gesangsversuche des Film-Duos sehen möchte, kann dies zum Beispiel auf der Blu-ray von "A Star Is Born" erleben. In den Extras gibt es Songs und Auftritte zu sehen, die nicht im Kino gezeigt wurden. Darunter befindet sich auch der Clip, den Lady Gaga bei ihrem ersten Treffen mit Bradley Cooper in ihrem Haus aufgenommen hat. Ein beeindruckender Moment. Das Making-of ist hoch emotional. Der Cast erinnert sich gemeinsam an die Dreharbeiten. Nicht nur bei Lady Gaga schimmern Tränen in den Augen, auch Bradley Cooper und Sam Elliott wirken gerührt.

Wie emotional die Dreharbeiten für Lady Gaga waren, wird deutlich, als sie erzählt, dass eine Szene an einem Tag gedreht wurde als eine enge Freundin von ihr den Kampf gegen den Krebs verloren hat. Ihre Figur Ally performt am Ende des Films das Lied "I'll Never Love Again", ein echter Gänsehaut-Moment, der mit dem Wissen, welchen persönlichen Schmerz sie dabei zusätzlich zum Ausdruck gebracht hat, tief bewegt.

Während man Lady Gaga von ihrer verletzlichen Seite erlebt, sieht man Bradley Cooper in allen Stationen seiner Vorbereitung. Jam-Sessions und lange Studio-Nächte im Schlabber-Look inklusive. So haben Fans den einstigen "Sexiest Man Alive" noch nie gesehen. Mit seinem Regie-Debüt ist Cooper ein eindringlicher Film gelungen, der unter die Haut geht und menschliche Abgründe sowie Sternstunden punktgenau inszeniert. Ihm hinter der Kamera über die Schulter sehen zu können, verstärkt nur einen Wermutstropfen: Es ist schade, dass ihm die Oscar-Nominierung in der Kategorie "Beste Regie" verwehrt blieb. Verdient hätte er sie allemal.

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