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Alarmstufe Rot Für diese Demo setzen sich jetzt viele Künstler ein

Udo Lindenberg ruft zur Demo auf.
Udo Lindenberg ruft zur Demo auf.
© Stefano Ember/Shutterstock.com
Mit der "Alarmstufe Rot"-Demo am Mittwoch in Berlin soll die Notlage der Veranstaltungsbranche von der Politik Beachtung finden.

Die Eventbranche steht kurz vor dem Kollaps, durch die Corona-Krise ist Deutschlands sechstgrößter Wirtschaftszweig und damit eine Million Arbeitsplätze in Gefahr. Am Mittwoch wollen Kulturschaffende mit einer Großdemonstration in Berlin auf ihre Notlage aufmerksam machen und ihre Forderungen an die Politik unterstreichen. Organisiert hat den Protestzug das Aktionsbündnis "Alarmstufe Rot", das bereits seit sechs Wochen Kundgebungen auf Landesebene veranstaltet.

Auch zahlreiche Prominente werben für die Demonstration, die um 12:05 Uhr auf dem Alexanderplatz startet. So ruft Udo Lindenberg (74) auf Facebook dazu auf, an der Demonstration teilzunehmen. "Auch aus unserer großen Panikfamilie werden es wohl einige Firmen und Soloselbstständige nicht mehr schaffen, noch länger durchzuhalten." Viele wüssten nicht mehr weiter, manche hätten bereits aufgegeben, es fehle finanzielle Unterstützung so der Musiker. Gleichzeitig weist er auf die Maskenpflicht und Abstandsregeln auf der Demo hin - und wen er nicht dabei haben möchte: "Coronaleugner und Nazis".

Auch Carolin Kebekus (40) hat bereits über Instagram auf die Demo aufmerksam gemacht. "Es ist 5 vor 12 in der Veranstaltungsbranche", schrieb die Komikerin. "Es muss sich etwas ändern, sonst ändert sich ALLES in unserer schönen Kulturlandschaft." Ebenso meldeten sich Die Toten Hosen zur "dramatischen Notlage" der Veranstaltungswirtschaft zu Wort. Weitere Kulturschaffende, die für die Demo trommeln, sind etwa die Bands Glasperlenspiel und 2raumwohnung, die Musiker Johannes Oerding (38) und Inka Bause (51) sowie der Moderator Aljoscha Höhn (34).

SpotOnNews

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