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Allen Daviau: "E.T."-Kameramann stirbt an Corona-Komplikationen

Allen Daviau bei einem Auftritt in Los Angeles.
Allen Daviau bei einem Auftritt in Los Angeles.
© Globe-Photos/Imagecollect
Allen Daviau ist tot. Der vielfach ausgezeichnete Kameramann starb an den Folgen einer Corona-Infektion. Nicht nur Steven Spielberg trauert.

Kameramann Allen Daviau (1942-2020), der unter anderem an "E.T. - Der Außerirdische" mitwirkte, ist tot. Das gab die "American Society of Cinematographers" bekannt. Demnach starb er an Komplikationen einer Coronavirus-Infektion. Daviau wurde 77 Jahre alt.

Regisseur Steven Spielberg (73) bezeichnete Daviau in einem Statement, aus dem der "Hollywood Reporter" zitiert, als einen "wunderbaren Künstler". Seine Wärme und Menschlichkeit seien aber genauso stark wie seine Linse gewesen. "Er war ein einzigartiges Talent und ein herausragender Mensch." Dee Wallace (71), die die Mutter in "E.T." spielte, schrieb auf Twitter: "Mein Herz ist gebrochen. Mein geliebter 'E.T.'-Kameramann, Allen Daviau, ist an Komplikationen von Covid-19 gestorben. Eine sanfte, schöne, talentierte Seele. Ich war so froh, ans Set zu kommen und zu hören, dass er 'E.T.' dreht. Du wirst uns fehlen, mein Freund!"

Fünf Mal für den Oscar nominiert

Neben "E.T." arbeiteten Daviau und Spielberg unter anderem auch bei den Filmen "Das Reich der Sonne" und "Die Farbe Lila" zusammen. Zudem wirkte der Kameramann an Streifen wie "Avalon", "Bugsy", "Rendezvous im Jenseits" oder "Fearless - Jenseits der Angst" mit. Daviau war im Laufe seiner Karriere fünf Mal für einen Oscar nominiert und gewann zahlreiche andere Auszeichnungen.

SpotOnNews

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