Allison Mack: "Smallville"-Star gibt teilweise die Sexkult-Vorwürfe zu

Wegen Machenschaften in einer Sexkult-Gruppe hat sich Allison Mack vor Gericht schuldig bekannt - zumindest in Teilen.

Schauspielerin Allison Mack (36, "Smallville") hat sich am Montag vor einem Gericht in Brooklyn schuldig bekannt, Frauen für eine geheime Sexkult-Gruppe rekrutiert zu haben, wie unter anderem die "New York Times" berichtet. Mit ihrer Aussage räumte Mack die beiden Anklagepunkte ein, Teil einer kriminellen Vereinigung gewesen zu sein und sich zur Erpressung verschworen zu haben.

Teil einer kriminellen Vereinigung

Mack war Teil der Nxivm-Gruppe, die von Keith Raniere seit 1998 geführt wurde. Sie hatte ihren Sitz in Albany und beschrieb sich selbst als eine Selbsthilfe-Organisation. Sie bot Workshops und Kurse an, die den Teilnehmern den Wunsch nach Selbstverwirklichung erfüllen sollten. Doch hinter verschlossenen Türen soll Keith Raniere eine Sexkult-Gruppe organisiert haben: Zwischen Januar 2016 und Juni 2017 soll Allison Mack ihm dabei geholfen haben, Frauen zu rekrutieren, die in der geheimen Untergruppe der Organisation mit den Initialen von Raniere gebrandmarkt und zum Sex mit ihm gezwungen worden sein sollen.

Sexhandel, Verschwörung, Zwangsarbeit

Die Schauspielerin soll die Frauen damit gelockt haben, dass sie in ein Mentorenprogramm aufgenommen würden und ihnen anschließend damit gedroht haben, geheime Informationen von ihnen preiszugeben, sollten sie die Gruppe verraten.

Neben Mack wird gegen Raniere und vier weitere Mitglieder von Nxivm ermittelt. Raniere wurde im März 2018 in Mexiko festgenommen, Mack im April 2018. Sie kam schließlich auf Kaution frei und stand seitdem in Kalifornien unter Hausarrest. Die Anklagepunkte lauteten auf Sexhandel, Verschwörung um Sexhandel zu betreiben und Zwangsarbeit. Raniere befindet sich bis heute im US-Bundesgefängnis Metropolitan Detention Center in Brooklyn.

Bis zu 20 Jahre Haft

Mack sei nach dem Ende von "Smallville" 2011 verloren gewesen und hatte in der Gruppe nach dem Sinn des Lebens gesucht, sagte sie unter Tränen vor Gericht aus. Sie habe lange geglaubt, dass Keith Raniere den Menschen wirklich helfen wolle.

Jetzt, rund ein Jahr nach ihrer Verhaftung, habe sie eingesehen, dass Raniere und einige seiner Anhänger das Gesetz verletzt hätten. Das Urteil in dem Fall wird für September dieses Jahres erwartet. Mack drohen für jeden der beiden Anklagepunkte bis zu 20 Jahren Haft.

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